Konsolengerüchte Einfach nur "Xbox" - mit Kinect 2.0 und Blu-ray

Die nächste Version der Xbox erscheint mit integrierter Kinect-Bewegungserkennung, Anschluss für TV-Signale und Unterstützung für Blu-ray - so aktuelle Meldungen. Auch zur Nachfolgekonsole der Playstation 3 gibt es frische Gerüchte.

Anzeige

Das britische Print-Spielemagazin Xbox World hat nichts zu verlieren: Mitte Dezember 2012 erscheint die letzte Ausgabe, dann macht der Future Verlag das Heft dicht. Die Titelstory dreht sich um den Nachfolger der Xbox 360, angeblich hat die Redaktion neue Informationen von Brancheninsidern bekommen. So heißt es, dass die nächste Konsole schlicht Xbox heißen wird, also ohne weiteren Namens- oder Nummernzusatz auskommt.

Die Konsole soll über eine Version der Bewegungssteuerung Kinect verfügen sowie über TV-Input und -Output sowie direktionale Tonausgabe. Außerdem arbeite Microsoft an einem "innovativen" Controller. Was genau sich dahinter verbirgt, ist nicht bekannt - denkbar wäre unter anderem eine Art Touchpad wie bei der Wii U. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch eine Augmented-Reality-Brille geben.

Xbox World schreibt, dass Microsoft die neue Konsole schon deutlich vor der Spielemesse E3 vorstellen möchte, die Mitte Juni 2013 in Los Angeles stattfindet. Das ergibt durchaus Sinn - allein schon wegen der nötigen Rücksicht auf Entwickler und Publisher, die aus Marketinggründen ihre Next-Gen-Spiele schon offiziell vor der Messe vorstellen möchten oder dies aus aktienrechtlichen Gründen sogar müssen.

Angeblich verfügt die Konsole über ein Blu-ray-Laufwerk. Das wäre insofern interessant, als es seit dem Start der Xbox 360 Gerüchte gegeben hatte, dass Microsoft auf die ein oder andere Art Blu-ray-Unterstützung für seine Konsole nachreicht. Microsoft hatte das immer vehement dementiert - wohl auch, weil Konkurrent Sony stark auf das Format setzt. Allerdings werden die für Spiele benötigten Datenmengen immer größer, so dass wohl allein aus Kostengründen keine andere Wahl bleibt. Falls Microsoft wirklich ein Blu-ray-Laufwerk verbaut, stellt sich die Frage, ob neben den herkömmlichen 25- und 50-GByte-Scheiben auch die 100-Gyte-BDXL-Medien gelesen werden können.

Das derzeit an Entwickler ausgelieferte Software Development Kit enthält angeblich einen Vierkernprozessor, dessen Kerne jeweils in weitere vier logische Kerne aufgeteilt werden. Außerdem hat es 8 GByte RAM. Frühere Gerüchtelieferanten wollten wissen, dass die Konsole über eine CPU mit vier bis sechs Kernen verfügt. Einer soll ausschließlich für das Betriebssystem, ein weiterer für Kinect zuständig sein. Angeblich werden in Durango zwei GPUs verbaut, die weitgehend unabhängig voneinander arbeiten können.

Neue Spekulationen gibt es auch zum Nachfolger der Playstation 3. Angeblich verfügt er grundsätzlich über einen Move-kompatiblen Controller und eine Kamera - quasi als Gegenstück zur Kinect 2.0. Die Konsole soll nicht abwärtskompatibel zu früheren Sony-Konsolen sein. Spiele sollen aber per Streaming trotzdem verfügbar sein. Angeblich hat das Gerät einen AMD-Accelerated-Prozessor mit vier Kernen, der den Codename "Liverpool" trägt und im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.


Endwickler 22. Nov 2012

Also, um es mal deutlicher zu schreiben, falls das geht: Ach, ich schreibe es doch...

Cohaagen 21. Nov 2012

Dafür musst du aber wieder den alten GameCube rauskramen oder neu kaufen (falls man den...

Planet 20. Nov 2012

WINE ist ein Akronym und heißt: WINE Is Not an Emulator. WINE biegt nur Aufrufe an eine...

derKlaus 20. Nov 2012

Nix zu danken, Ich find sowas immer ganz interessant. Boris Schneider hatte das mal in...

derKlaus 20. Nov 2012

Na toll. nochn Grund weniger die Vita zu kaufen.

Kommentieren




Anzeige
  1. Mitarbeiter/in 1st & 2nd Level Support IT
    Christoffel Blindenmission Deutschland e.V., keine Angabe
  2. Softwareentwickler/in
    Mönkemöller & Co. Ingenieurbüro GmbH, Stuttgart
  3. EDV Koordinator/in im Bereich Versorgungswesen / Fachkraft Qualitätsmanagement (m/w)
    Bayerische Versorgungskammer, München
  4. Software Development Engineer (m/w)
    NMB -Minebea- GmbH, Langen bei Frankfurt/Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  2. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  3. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  4. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  5. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  6. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  7. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  8. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip

  9. Load Impact

    Lasttests ganz einfach

  10. Butterfly S

    HTC verbessert sein erstes 5-Zoll-Smartphone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Erster Blick auf iOS 7: Neuanfang mit iTunes Radio und knalligen Farben
Erster Blick auf iOS 7
Neuanfang mit iTunes Radio und knalligen Farben

Golem.de hat mit iOS 7 schon einmal eine kleine Rundreise gewagt, die uns von Berlin nach Caerdydd und Bristol wieder zurück nach Berlin führte. Dabei haben wir iTunes Radio ausprobiert, uns an die neuen Farben und die Bedienung gewöhnt und neue Roaming-Daten gesehen.

  1. Maps Apples Kartenmaterial kommt auf die Macs
  2. Apple iOS 7 mit Multitasking und neuem Interface
  3. Jonathan Ive Apple unter Zeitdruck wegen Designänderungen an iOS 7

Prism: US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben
Prism
US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben

Die NSA wehrt sich gegen die Kritik an dem Spähprogramm Prism: Im US-Kongress nannte Geheimdienst-Chef Alexander Zahlen zu angeblichen Ermittlungserfolgen.

  1. Berlin-Besuch Proteste gegen Obama wegen Prism angekündigt
  2. Datenschutz Internetfirmen wehrten sich gegen Prism
  3. NSA Prism-Logo verstößt gegen Copyright

Hands on: Huawei Ascend P6 ist schick und schlank
Hands on
Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

Huawei hat sein neues Smartphone aus der Ascend-Reihe vorgestellt. Das Ascend P6 setzt weniger auf neue Hardware als auf Design. Es ist schick und schlank und sieht von der Seite aus wie ein iPhone 4.

  1. Huawei Ascend P6 Dünnes Android-Smartphone für 450 Euro
  2. Huawei Mediapad 10 Link 10-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem ist da
  3. Android-Smartphone Huawei beginnt mit der Auslieferung des Ascend P2

Zum Artikel