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Die Effizienz von nachgelagerten aktiven Speichersystemen soll sich weiter verbessern.
Die Effizienz von nachgelagerten aktiven Speichersystemen soll sich weiter verbessern. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Konkurrenz für Bandtechnik: EMC will Festplatten abschalten

Die Effizienz von nachgelagerten aktiven Speichersystemen soll sich weiter verbessern.
Die Effizienz von nachgelagerten aktiven Speichersystemen soll sich weiter verbessern. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Bandtechnik ist bisher viel wirtschaftlicher bei Daten, auf die selten zugegriffen werden muss. EMC will mit seinen aktiven Techniken dicht dran sein. Zusätzlich helfen soll in Zukunft das Ausschalten von Festplatten.

Bandtechnik hat große Vorteile beim Energiebedarf, wenn es um große Datenmengen geht, die selten verwendet werden müssen und gelegentlich auch mal offline bleiben sollen. Auch deswegen setzen IBM, HPE und Oracle auf unterschiedliche Bandsysteme. Der Konkurrent EMC hingegen schwört auf aktive Speichertechniken. Wie EMC im Gespräch mit Golem.de zugibt, sind zwar Bandtechniken immer noch wirtschaftlicher, der Abstand ist aber gering. Die Auslagerung auf entsprechend weniger leistungsfähige Systeme hilft.

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Das soll sich jedoch ändern. EMC arbeitet daran, seine nachgelagerten Speichermedien für selten verwendete Dateien (Infrequent Access, Cold Storage) bei Bedarf in großem Umfang abzuschalten. Die Festplatten in Storage-Systemen sind eigentlich für den Dauerbetrieb gedacht und laufen dementsprechend ständig, selbst wenn sie nicht gebraucht werden. Sie können so auch jederzeit auf eventuelle Schäden kontrolliert werden.

Prüfzyklen müssen eingeführt werden

Abgeschaltete Festplatten lassen sich jedoch nicht überprüfen, und eine reine Prüfung beim Zugriff auf Daten, die eigentlich nur aus Archivierungsgründen vorhanden sind, reicht alleine nicht aus. Deswegen sollen die Festplatten in bestimmten Intervallen angefahren werden, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen. In welchen Intervallen das geschehen muss, ist noch nicht bekannt.

Ein bewusster Medienbruch würde mit einem solchen Verfahren aber vermutlich nicht erzeugt, denn die Daten sind ja durchaus noch schnell verfügbar, es muss nur auf das Anfahren der entsprechenden Festplattenverbünde gewartet werden, auf denen sich die Daten befinden. Durch ihre sehr schlechten Leistungswerte und die im Vergleich zu den Medien nur wenigen Laufwerke haben Bandbibliotheken hingegen den Vorteil, dass sie im Fall eines Datendesasters nicht so schnell und vor allem nicht alle sofort zugreifbar sind.

Ab 2017 soll die Technik einsatzbereit sein. In welchen Speichersystemen sie zur Verfügung gestellt wird, ist noch nicht bekannt. Sie dürften dann unter der Marke der neuen Dell EMC verkauft werden.


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as (Golem.de) 10. Mai 2016

Hallo, das entsprechende Kommando gibt, lässt sich über USB 1.0 genauo schnell übertragen...

wittiko 05. Mai 2016

Naja man braucht die Platten aber online um Raid Scrub zu machen. Noch dazu sehen die...



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