Die alte Kontaktliste und die beiden neuen Plasmoids
Die alte Kontaktliste und die beiden neuen Plasmoids (Bild: Martin Klapetek)

Kommunikation KDE Telepathy 0.4 mit Audio- und Videotelefonie

Die neue Version des Telepathy-Clients von KDE unterstützt erstmals Videotelefonie über XMPP. Zudem ist die Anwendung besser in die Plasma-Oberfläche integriert.

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Der Instant-Messaging-Client KDE Telepathy 0.4 unterstützt nun erstmals Videotelefonie. Der Entwickler Martin Klapetek schreibt dazu in seinem Blog, die Funktion werde zwar mit Google Talk und XMPP voll unterstützt. Da es sich jedoch um die erste Veröffentlichung der Anruffunktion handelt, weist Klapetek auf eventuelle Fehler hin.

Mit der aktuellen Version ist es ebenfalls möglich, Chatprotokolle anzusehen. Zwar konnten bereits mit Vorgängerversionen verschiedene Chats aufgezeichnet werden, die Log-Dateien waren jedoch nicht aus der Anwendung heraus einsehbar.

Klapetek zufolge planen die Entwickler für die nächste Version, die Chatprotokolle aus der bisherigen IM-Anwendung Kopete übernehmen zu können. Ein experimentelles Skript, welches die Log-Dateien überführt, existiert bereits. Es ist jedoch noch nicht für einen stabilen Einsatz geeignet.

Plasma-Integration

Eines der Ziele von KDE Telepathy ist es, mit der Plasma-Oberfläche von KDE besser zusammenzuarbeiten, als Kopete es ermöglicht. In Version 0.4 sind deshalb zwei neue Plasmoids enthalten. Das erste ist eine einfache Kontaktliste. Diese zeigt Kontakte jedoch noch unsortiert an und soll sich künftig besser in Kontrollleisten integrieren lassen.

Das zweite neue Plasmoid ist ein Chatfenster, das in einer Leiste sitzt und neue Nachrichten in einem Pop-up-Fenster anzeigt. Nutzer können in dem Fenster auch direkt antworten. Ebenfalls neu ist ein KRunner-Plugin, über das einfach Chats oder Anrufe mit einem Kontakt gestartet werden können, wenn nach dem Namen gesucht wird. Beides erinnert an die Funktionsweise von Empathy sowie dessen Integration in die Gnome-Shell.

Weitere Details zu KDE Telepathy 0.4 bietet das Blog von Klapetek sowie der Bugzilla von KDE. Der Quellcode steht zum Download auf den KDE-Servern bereit. Eine Anleitung zum Kompilieren bietet das Projekt-Wiki. Binärpakete für einige Distributionen sollten demnächst folgen.


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