Körperüberwachung Neues Ant-Protokoll für schnelle und sparsame Sensoren

Ein erweitertes Ant-Protokoll ermöglicht eine schnellere und stromsparendere Funkanbindung von Körperüberwachungssensoren für Gesundheit und Sport. Das neue Protokoll dient als Basis für den Ant+-Standard und wird bereits in einem ersten SoC unterstützt.

Anzeige

Körpersensoren für Sport und Gesundheit, etwa Blutzucker-, Herz- und Puls-Monitore, sollen sich künftig durch ein neues Ant-Protokoll schneller per Funk finden und vernetzen, länger mit einer Akkuladung durchhalten und auch günstiger sein können als bisher.

Außerdem sollen sie ihre Daten bis zu dreimal schneller zu PCs und Smartphones funken können, da die maximale Bandbreite im Burst-Modus auf 60 kbps gesteigert wurde. Die Daten werden verschlüsselt übertragen.

Das verbesserte Ant-Protokoll der Dynastream-Tochter Ant Wireless dient als Basis für den Ant+-Standard, der verschiedene Geräteprofile beinhaltet. Auf den können Dritthersteller ihre Sensoren anpassen und die Technik dafür lizenzieren. Laut Ant Wireless ist eine Kompatibilität zu bisherigen Ant+-Produkten sichergestellt.

Durch die direkte Integration der Funktionen in das Protokoll wird laut Ant Wireless die Anwendungsschicht weniger komplex und dadurch letztlich die Entwicklung von Produkten vereinfacht. Das im Juni 2012 vorgestellte System-on-a-Chip (SoC) nRF51422 vom Ant-Wireless-Partner Nordic Semiconductor soll das erweiterte Ant-Protokoll zuerst unterstützen.

Um die neuen Ant-Funktionen auch am PC, am Mac oder mit Android-Geräten nutzen zu können, werden sie durch den neuen, kompakten USB-Funkadapter AntUSB-m unterstützt. Er soll bereits verfügbar sein und auch von Partnern unter eigener Marke verkauft werden können.


michif100 27. Feb 2013

Wie kann ich die neuen Produkte erkennen,die das aktualisierte Protokoll nutzen,wenn...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Projektmanager (m/w) Kundenportale
    WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Klingenberg
  2. Projektleiter/in SAP FI/CO mit Modulbetreuung
    Deutsche Welle, Bonn
  3. Projekt-Qualitätsmanager (m/w)
    Continental AG, Nürnberg (Reisebereitschaft)
  4. Entwicklungsingenieur (m/w) Elektronik
    J. Schmalz GmbH, Glatten bei Freudenstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hacks for Sale: Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen
Hacks for Sale
Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

Ein guter Hacker verdient in China 100.000 US-Dollar im Jahr. Die Fertigkeit, in fremde Systeme einzudringen, wird auf IT-Sicherheitsmessen ganz offen beworben und an Universitäten gelehrt.

  1. Yahoo Japan Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert
  2. Security Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
  3. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung

Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Superkondensator: Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Superkondensator
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

Ein Smartphone, das in einer halben Minute geladen ist, soll ein neuer Energiespeicher ermöglichen. Die Entwicklerin kam auf die Idee, weil sie sich über den dauernd leeren Akku ihres Mobiltelefons geärgert hat.

  1. Silverback-Gorilla Akku als Steckdosenersatz für Notebooks
  2. Akku Kleiner Akku mit großer Leistung
  3. Paul Scherrer Institut Lithium-Ionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt

Zum Artikel