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Hermosa-Chip
Hermosa-Chip (Bild: Knupath)

Knupath Hermosa: Ex-Nasa-Chef baut Chip für neurale Netzwerke

Als Startup lässt sich Knuedge nicht bezeichnen, der Hermosa-Prozessor hingegen ist brandneu: Er besteht aus sehr vielen DSPs, die gemeinsam als ein Chip rechnen. Noch spannender ist das Fabric, was Massen an Hermosa für Deep Learning verknüpfen soll.

Zehn Jahre lang habe er sich auf die Zunge gebissen, um nichts zu sagen: Daniel Goldin, ehemaliger und langjähriger Nasa-Chef, gründete 2005 eine Firma namens Intellisis. Heute heißt die Knuedge und hat über das Tochterunternehmen Knupath ihren für neurale Netzwerke und Deep Learning ausgelegten Chip vorgestellt. Der hat den Namen Hermosa, spanisch für schön, und basiert im Kern wortwörtlich auf DSPs.

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  • DSP und Cluster bilden den Hermosa. (Bild: Knupath)
  • Viele solcher Chips werden per Lambda-Fabric verknüpft. (Bild: Knupath)
  • Hermosa-basierte Entwicklerplatine (Bild: Knupath)
  • Roadmap kommender Chips (Bild: Knupath)
DSP und Cluster bilden den Hermosa. (Bild: Knupath)

Acht solcher 1 GHz schnellen Digital Signal Processors bilden gemeinsam mit 2 MByte Cache einen Cluster, von denen wiederum acht einen sogenannten Supercluster formen, von denen vier Stück im eigentlichen H1000-Chip stecken. Der soll 256 Gigaflops bei 34 Watt thermischer Verlustleistung erreichen, gefertigt wird der Hermonsa in einem 32-Nanometer-Verfahren.

Egal ob auf Cluster-, Chip- oder Rack-Ebene: Knupath nutzt das Lamda-Fabric, um alle Bauteile zu verknüpfen. Pro Cluster sind 16 bidirektionale Ports vorhanden, die 10 GByte Daten pro Sekunde verarbeiten, was satte 320 GByte pro Sekunde ergibt. Obendrein sollen die Latenzen mit 6 ns innerhalb eines Clusters, 62 ns im Chip, 247 ns auf einem Board mit mehreren Hermosa und 400 ns zwischen damit ausgestatteten Racks sehr kurz sein.

  • DSP und Cluster bilden den Hermosa. (Bild: Knupath)
  • Viele solcher Chips werden per Lambda-Fabric verknüpft. (Bild: Knupath)
  • Hermosa-basierte Entwicklerplatine (Bild: Knupath)
  • Roadmap kommender Chips (Bild: Knupath)
Viele solcher Chips werden per Lambda-Fabric verknüpft. (Bild: Knupath)

Knupath spricht von mehr als 512.000 miteinander kommunizierenden Clustern, was einer Datentransferrate von 3,7 TBytes pro Sekunde entspricht. Der Hersteller verkauft an Entwickler ein Developer-Board mit zwei Hermosa H1000, das mit einem ARM-Cortex-Kern-basierten SoC zur Verwaltung und 2 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet ist.

Die passende Software für den Hermosa hat Knuedge bereits parat: Knurld liefert APIs, um eine Stimmerkennung via Cloud in Smartphone-Apps zu integrieren und Knuverse ist das Consumer-Produkt.


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Monkeydriven 11. Jun 2016

Morgens Neuronal - Abends Elmex.

Niaxa 11. Jun 2016

Ich denke eher für die Steuerzentrale des bösen NSA Todessterns.



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