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Symbolische Darstellung des Klimastuhls
Symbolische Darstellung des Klimastuhls (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Klöber Klimastuhl im Test: Wenn der Sitz leise säuselt

Symbolische Darstellung des Klimastuhls
Symbolische Darstellung des Klimastuhls (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nicht jeder kann die Bürotemperatur an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Ein neuer Bürostuhl mit integrierter Heizung und Lüftung soll das möglich machen. Wir haben ihn ausprobiert.

Als wir unser Mitmachprojekt zur Ermittlung der Bürotemperatur starteten, fragten einige: Aber wozu das Ganze? Einerseits wollen wir dem Thema Aufmerksamkeit verschaffen - und wir wollen erfahren, welche Lösungen unsere Leser finden, wenn Großraumbüro oder bauliche Verhältnisse die Wunschtemperatur verhindern. Überraschend sind wir dabei auf einen neuen Bürostuhl gestoßen, der das Problem direkt am Arbeitsplatz lösen soll. Der Hersteller Klöber hat ihn uns zum Ausprobieren angeboten, und so haben wir zum ersten Mal in der Redaktion einen Test tatsächlich bequem ausgesessen.

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Die Technik ist gut versteckt

Dass in dem Klimastuhl Technik verbaut ist, fällt auf den ersten Blick nicht auf. Nur zwei Kippschalter auf der rechten Seite zeigen die Heiz- und Kühlfähigkeit an. Wir lassen uns in den Sitz fallen. Obwohl in der Sitzfläche und der Rückenlehne Lüfter und Heizelemente sitzen, ist davon nichts zu spüren. Die Polsterung ist nicht härter ausgelegt als bei unseren anderen Bürostühlen.

Obwohl die Juni-Temperaturen es nicht erfordern, probieren wir zuerst die Heizfunktion. Wir stellen den vorderen Kippschalter auf Heizen, den hinteren auf Stufe 2. Es wird merklich warm, aber nicht heiß. Die Temperatur soll den Sitzenden nicht zum Kochen bringen, sondern nur den Wärmeverlust in einer kalten Umgebung kompensieren. Es fühlt sich an wie eine klassische Sitzheizung im Auto.

Es saugt der Heinzelmann

Bei mehr als 30 Grad Außentemperatur ist die Lüfterfunktion natürlich viel interessanter. Also stellen wir den Kippschalter auf Lüften. Und schon fängt der Sessel leise an zu surren. Je nach Dicke des Sitzfleischs oder der Hose sind auf Stufe 2 leichte, nicht unangenehme Vibrationen spürbar. Als wir auf Stufe 1 zurückschalten, merken wir nur noch die Kühle. Einen Luftstrom spüren wir dabei nicht. Die Lüfter pusten die Luft nicht etwa in den Rücken, sondern saugen die warme Luft vom Körper ab, ganz genauso, wie ein PC-Kühler die Abwärme einer CPU abtransportiert. Dass dabei auch die Luftfeuchtigkeit am Körper, sprich Schweißverdunstungen, abgeführt wird, ist vor allem nach der Radfahrt ins Büro eine willkommene Wirkung.

  • Der Klimastuhl sieht unauffällig aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Weder in der Lehne noch in der Sitzfläche ist die Technik von außen erkennbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur der Akku und zwei Schalter verraten die Zusatzfunktionen.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der wechselbare Akku verfügt über eine einfache Ladestandsanzeige. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Der Klimastuhl sieht unauffällig aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Nicht jeder dürfte sich aber über das Lüftergeräusch freuen. In einem stillen Büro ist es auch auf Stufe 1 hörbar und entspricht dem typischen Säuseln eines mäßig beschäftigten PC-Lüfters. Wer Kopfhörer trägt oder in einem Büro mit Getuschel und Vieltelefonierern sitzt, dürfte davon aber nichts mitbekommen. Leiser als ein klassischer Standlüfter ist der Stuhl auf jeden Fall.

Der Akku reicht für den Arbeitstag 

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Ibob 18. Jul 2016

Richtig, er bestreitet garnicht, dass es absolute Fantasiepreise sind, sondern...

lyom 17. Jul 2016

... ist der Ventilator am Sessel nicht das einzige Gebläse, das bei euch im Büro läuft ... ;)

divStar 14. Jul 2016

Etwas, was sich nicht durchgängig entspannend anfühlt, kann nicht gesund sein. Niemand...

divStar 14. Jul 2016

Sorry aber wer so egoistisch ist und einen fahren lässt im Büro (Zuhause ist es...



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