Klage: Rapidshare-Nutzer wehrt sich gegen Datenlöschung
Rapidshare (Bild: Brenda Clarke/Flickr)

Klage Rapidshare-Nutzer wehrt sich gegen Datenlöschung

Ein Rapidshare-Nutzer hat sich einen Anwalt genommen. Er will die Zusage auf "unlimitierten Speicherplatz" durchsetzen. Doch der Sharehoster will seine Daten löschen.

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Ein deutscher Rapidshare-Kunde wehrt sich gegen die neuen Nutzungsbedingungen für zahlende Kunden. Die Firma habe ihn mit dem Versprechen auf "unlimitierten Speicherplatz" geworben. Unter diesen Bedingungen habe Markus K. einen Vertrag geschlossen, bis zum Mai 2014 verlängert und im Voraus bezahlt. Nun werde die Speicherkapazität ab dem 20. März 2013 für zahlende Bestandskunden und Neukunden auf 250 GByte reduziert.

Eine Erweiterung ist auf 500 GByte möglich. "Hierfür fallen dann Kosten an, die ungefähr dem Doppelten der Grundgebühr, die ich bezahlt habe, entsprechen, nämlich über 8 Euro pro Monat", erklärte er Golem.de.

Die Firma Rapidshare schrieb Markus K., dass "alle Daten über 250 GByte unwiderruflich gelöscht" würden.

Rapidshare ist ein Schweizer Unternehmen. Der Nutzer geht nun davon aus, dass die Vertragsänderung nach Schweizer Recht nicht zulässig ist. Da Rapidshare "eine widerspruchsfähige Änderung" der Vertragsbedingungen durchführe, müsse der Betrieb bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit wie vereinbart ohne Einschränkungen bei der Speicherkapazität aufrechterhalten werden, wenn der Kunde widerspricht.

Der Chefjustiziar von Rapidshare, Andras Bedoe, hat sich laut Markus K. mit ihm in Verbindung gesetzt und gefragt, ob er tatsächlich Anzeige gegen Rapidshare erstattet habe. Bedoe habe gefragt, ob eine Einigung möglich sei, unter der Bedingung, dass Markus K. die Anzeige zurückziehe und den Antrag auf einstweilige Verfügung widerrufe. "Dann wurde mir damit gedroht, dass man den Vertrag auch aus wichtigen Gründen jederzeit kündigen könnte."

Er sei bereit, seinen Datenbestand von 11 TByte auf circa 5 TByte zu reduzieren, was auch erfolgt sei.

Nicht zahlende Rapidshare-Nutzer wurden aufgefordert, ihre Daten anderweitig zu speichern. Am 3. April 2013 werden Daten der "Free User" gelöscht, die über die neue Volumenbegrenzung von 5 GByte hinausgehen.


itbane 26. Mär 2013

Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Es ist AUSDRÜCKLICH von einem Bezahl-Account...

nexed 25. Mär 2013

_Noch_ nicht, man spielt hier wohl auf einen ganz bestimmten Kommentator an, der sich zu...

tomatentee 25. Mär 2013

Die Telekom macht dicht^^

tomatentee 25. Mär 2013

Genau so siehts mal aus. +1

kinderschreck 25. Mär 2013

Und wenn Dir die Bude abraucht dann ist Original und Backup weg! Oder auch nur ein so...

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