Klage gegen U+C Rechtsanwälte "Wir wollen wissen, wie sie an die Daten gelangt sind"

Per Klage soll geklärt werden, woher die IP-Adressen für die Streaming-Abmahnungen von U+C zu Redtube.com stammen und wie die Rechtsanwälte an sie gelangt sind. Den geforderten Betrag sollten die Abgemahnten nicht zahlen, raten Verbraucherschützer.

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Der Fachanwalt für IT-Recht Alexander Hufendiek aus Essen hat für einen seiner abgemahnten Mandanten eine negative Feststellungsklage vor dem Amtsgericht Potsdam erhoben. Das gab die Kanzlei am 11. Dezember 2013 bekannt. Ziel ist es, gerichtlich feststellen zu lassen, dass der abgemahnte Anschlussinhaber die vorgeworfene Urheberrechtsverletzung nicht begangen hat. "Außerdem soll grundsätzlich geklärt werden, wie die Abmahner an die Daten des Betroffenen gelangt sind", so die Kanzlei.

Das Landgericht Köln hatte Anträgen stattgegeben, die Daten zu IP-Adressen angeblicher Nutzer der Pornoplattform Redtube.com herauszugeben. Von den Streaming-Abmahnungen der U+C Rechtsanwälte dürften weit über 10.000 Menschen betroffen sein.

Die Kanzlei Werdermann/von Rüden hat zudem Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz bei der Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Anwalt Daniel Sebastian erstattet, der die IP-Adressen von mutmaßlichen Redtube-Nutzern beim Kölner Landgericht eingereicht hatte. Rechtsanwalt Johannes von Rüden wirft Sebastian vor, das Landgericht Köln bewusst in die Irre geführt zu haben. "Die Anträge an das Landgericht Köln waren dabei so geschickt formuliert und allgemein gehalten, dass keiner der Richter damit rechnen musste, dass hier wohl erstmals ein Streaming-Portal überwacht wurde."

"Ich nehme nicht an, dass die Filesharing-Ermittlungssoftware GladII 1.1.3. überhaupt dazu geeignet und bestimmt ist, den Internetverkehr zwischen einem Internetnutzer und einem seriösen Streaming-Portal zu überwachen und beweissicher zu dokumentieren", sagte von Rüden.

In diesem Zusammenhang bestehe auch der Verdacht, dass Sebastian dem Gericht falsche Tatsachenbehauptungen mitgeteilt habe. Der Mitarbeiter der Firma ITGuards, der im Rahmen seiner eidesstattlichen Versicherung vorgibt, vom 9. bis zum 11. August 2013 IP-Adressen von Anschlussinhabern überprüft zu haben, könnte eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben haben, was mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werde, so von Rüden.

Landgericht verteidigt sich 

Hezuma 19. Dez 2013

Hallo, Ich finde der Herr Solmecke hat im Grunde Recht das die Videos nur kurz minimale...

Tante_Lotti 16. Dez 2013

Ich warte nur darauf, das einer der "Kurden/Araber Familie *M*" aus Berin eine Abmahnung...

S-Talker 16. Dez 2013

Dazu muss aber die verwendete Software, die die VPN Verbindung aufbaut, sowie der VPN...

hayabusa 14. Dez 2013

Uiiii https://www.focus.de/digital/retdube-statt-redtube-redtube-abmahnwelle-wurde...

Zweifler1234 13. Dez 2013

Ich sprach vom " letzten Funken Vertrauen"

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