Früheres Angebot von Kino.to
Früheres Angebot von Kino.to (Bild: Kino.to)

Kino.to Durchsuchungen und Festnahmen bei Sharehoster und ISP

Nach zwei weiteren Festnahmen in Verbindung mit dem Fall Kino.to hat die GVU nun die Vorwürfe gegen die beiden Männer erläutert. Sie sollen wie nach dem Modell von Megaupload einen Sharehoster betrieben und bis zuletzt kassiert haben.

Anzeige

Bereits in der vergangenen Woche wurde der in Deutschland betriebene Sharehoster Skyload.net geschlossen. Ein Betreiber des Dienstes sowie ein bei einem nicht genannten Provider in Frankfurt Beschäftigter wurden verhaftet sowie die Server beschlagnahmt. Dies bestätigte nun die GVU in einer per E-Mail verbreiteten Erklärung.

Nach Darstellung der GVU war der seit dem 13. Februar 2010 aktive Dienst Skyload ein enger Partner von Kino.to. Er diente dabei offenbar als einer der Hoster, über welche die bei Kino.to abrufbaren Streams und Downloads von Kinofilmen und Fernsehserien abrufbar waren. Auch nach der Schließung des Portals soll Skyload weitergemacht haben, bis in den Februar 2012 hinein, schreibt die GVU. Auch zwei Nachfolgedienste von Kino.to soll der Hoster mit Daten versorgt haben.

Wie beim Geschäftsmodell von Megaupload sollen die Betreiber von Skyload über Premiumdienste Geld verdient haben. Zahlende Benutzer bekamen schnellere Downloads ohne Wartezeiten zwischen den Abrufen. Wie auch bei Megaupload soll Skyload die Benutzer mit "Provisionen" belohnt haben, welche besonders beliebte Dateien hochluden, meint die GVU.

Auch die Werbung bei Skyload soll von der bei solchen Diensten üblichen zweifelhaften Qualität gewesen sein: Die Weiterleitung zu Abofallen soll die Regel gewesen sein. Im Prozess gegen die Betreiber von Kino.to, der zu mehrjährigen Freiheitsstrafen führte, war bereits bekanntgeworden, dass die Verurteilten über ein komplexes System an allen Einnahmen über Premium-Accounts und Werbung mitverdienten.


hazzle 20. Feb 2012

Nein, der Betreiber hat die Filme selbst bereitgestellt. Das ist weder eine Grauzone...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-Programmierer (m/w)
    Klingelnberg GmbH, Hückeswagen (Großraum Köln)
  2. Consultant Daten- und Prozessmanagement im Energiehandel (m/w)
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  3. Software Entwickler (C++ / .NET / Java / Apps) (m/w)
    MAS Software GmbH, München
  4. Senior Software Developer .Net (m/w)
    Traxon Technologies Europe GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

Test Civilization Beyond Earth: Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
Test Civilization Beyond Earth
Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
  1. Civ Beyond Earth Benchmark Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle
  2. Take 2 34 Millionen GTA 5 ausgeliefert

Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

    •  / 
    Zum Artikel