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Bioshock Infinite
Bioshock Infinite (Bild: Screenshot Golem.de)

Farbenfrohes Call of Bioshock

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Der von 2K Marin entwickelte Nachfolger behält die nonlineare Erzähl- und Spielweise des Vorgängers bei, tauscht die Horror- und Survival-Elemente des Erstlings allerdings gegen mehr Action ein. Bei dem 2013 veröffentlichten Bioshock Infinite schließlich sind wieder Levine und seine Mannschaft am Drücker: Irrational zieht mit seiner nischigen Dystopie von "20.000 Meilen unter dem Meer" auf Höhe der Propeller-Insel um - also über die Wolken. Mit deutlich mehr Farbe, einer flippigen Multiversums-Mindfuck-Story und an der Seite eines rehkitzäugigen Mündels schleust der Spieler sein Alter Ego Booker Dewitt auf himmlischen Schienen durch eine ungewohnt geradlinige Story.

Aus dem Rollenspiel wurde ein "Call of Bioshock" zwischen Zuckerwatte-Wolken - Levine will jetzt wohl lieber Regisseur als Spielemacher sein. Oder muss sich gleich ganz neu erfinden: In einem offenen Brief kündigt er jetzt nämlich das große Stöpselziehen bei Irrational an. Aus, Schluss, vorbei. Die Marke Bioshock landet bei Publisher 2K, das Studio wird auf eine Minimalbesetzung von 15 zusammengeschrumpft, der Rest der Besatzung sickert mit ein bisschen Glück in die übrige 2K-Firmen- und Entwicklerstruktur. Und Levine? Der will jetzt allem Anschein nach auf den Indie-Zug springen und dabei ganz furchtbar kreativ sein.

Stellt man beide Newsmeldungen - "Candy Crush geht an Börse!" und "Irrational futsch!" - einander gegenüber, dann fühlt man sich als echter Gamer erstmal ziemlich ungerecht behandelt.

Aber mal ehrlich: Ist das denn wirklich so wild? Denn wer sich die Geschichte von Irrational mal genauer ansieht, der entdeckt dort seit dem Bioshock-Release 2008 nicht sonderlich viel Konsistenz: Die Firma, die jetzt von hunderttausenden Fans unter Krokodilstränen zu Grabe getragen wird, wurde in den vergangenen Jahren so oft umbenannt, geteilt, wieder zusammengeschweißt und schließlich zurückbetitelt, dass man dabei schon nicht mehr von einer Identitätskrise, sondern nur noch einer leeren Hülle sprechen kann.

"Irrational"? Was ist das? Eine Tütensuppe? Eine Bonbon-Marke? Ach... ein Spielentwickler. Ja, dann. Der hat bestimmt genauso viel Profil wie Bioware nach der Übernahme durch EA und dem Weggang von Greg Zeschuk beziehungsweise Ray Muzyka. Oder Lionhead. Oder Infinity Ward. Oder Naughty Dog. Oder Rare. Oder Shigeru Miyamoto, der natürlich jedes Mario und Zelda in mühsamer Handarbeit persönlich zusammenklöppelt!

 King kommt, Irrational geht: Spielentwickler im AusverkaufDrei Entwickler für ein Bonbon 

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Rhian 24. Feb 2014

Also Rollenspiele aus der Ultima Serie oder Gothic oder TES Serie würde ich sicherlich...

nf1n1ty 24. Feb 2014

Wird es das? Für mich steht da nur eine Anmerkung zu der Spiegel-Betitelung und danach...

rj.45 23. Feb 2014

Ich fand's hohl, aber ok.... andere haben Spass daran, an die Hand genommen und durch das...

GodsBoss 22. Feb 2014

Hmmm, da habe ich ja so eine Vermutung. Die Aufgaben eines IQ-Tests löst man um so...

superduper 22. Feb 2014

Es ging mir darum, respektvoll zu erscheinen, statt autoritär, denn ich halte Golem für...



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