Abo
  • Services:
Anzeige
Amazon-Chef Jeff Bezos präsentiert den Kindle Paperwhite.
Amazon-Chef Jeff Bezos präsentiert den Kindle Paperwhite. (Bild: Gus Ruelas/Reuters)

Kindle Paperwhite: Amazons neuer E-Book-Reader leuchtet

Amazon-Chef Jeff Bezos präsentiert den Kindle Paperwhite.
Amazon-Chef Jeff Bezos präsentiert den Kindle Paperwhite. (Bild: Gus Ruelas/Reuters)

Nach Konkurrent Barnes & Noble hat jetzt auch Amazon einen E-Book-Reader mit integrierter Beleuchtung vorgestellt. Zudem hat der Kindle Paperwhite ein neues Display bekommen, das mehr Kontrast und eine höhere Pixeldichte bietet.

Ein neues Display und eine integrierte Beleuchtung hat Amazons neuer E-Book-Reader Kindle Paperwhite. Den alten Kindle hat der Onlinehändler überarbeitet.

Anzeige

Paperwhite heißt die neue Displaytechnik, mit der Amazon die neuen E-Book-Reader ausgestattet hat. Sie verspricht eine höhere Qualität. Der Bildschirm habe 62 Prozent mehr Pixel als die Vorgänger. Die Pixeldichte beträgt 212 dpi. Zum Vergleich: Der Bildschirm des Kindle Touch hatte 167 dpi. Der Kontrast sei um 25 Prozent verbessert worden. Über das neue Display hatten US-Medien schon vorab spekuliert.

Zudem ist das Display beleuchtet, so dass sich der Leser auch bei Dunkelheit der Lektüre widmen kann, ohne eine Lampe einschalten zu müssen. Die Helligkeit der Beleuchtung kann stufenlos angepasst werden. Auf die Akkulaufzeit soll die Beleuchtung keinen Einfluss haben: Eine Akkuladung halte auch bei eingeschaltetem Licht acht Wochen.

Drei Schichten

Als Lichtquellen dienen Leuchtdioden, die im Rahmen des Gerätes sitzen. Eine Beschichtung mit Lichtleitern verteilt das Licht gleichmäßig über den ganzen Bildschirm. Insgesamt besteht der Bildschirm aus drei Lagen: unten das Paperwhite-Display, in der Mitte der Touchscreen und als letzte Schicht der Lichtleiter. Vier Jahre hat Amazon nach eigenen Angaben an dieser Technik entwickelt.

Gerüchte über einen Kindle mit Beleuchtung gab es bereits im Frühjahr: Das US-Blog Techcrunch hatte nach einem Besuch in Amazons Entwicklungsabteilung, dem Lab 126, darüber berichtet. Konkurrent Barnes & Noble hatte im April einen beleuchtbaren E-Book-Reader, den Nook Simple Touch with Glowlight, vorgestellt.

Reine Touchbedienung

Bedient wird der E-Book-Reader ausschließlich über den kapazitiven Touchscreen. Der Knopf, den der Kindle Touch noch unter dem Display hatte, ist verschwunden. Der Kindle Paperwhite ist 9 Millimeter dick und das Gerät wiegt knapp 213 Gramm. Dadurch ist das Gerät auch etwas kleiner geworden. Zudem hat sich die Farbe geändert: Waren die früheren Kindles anthrazit-grau, ist der neue schwarz.

Zudem hat der E-Book-Reader einige neuen Funktionen bekommen. Darunter ist eine Angabe, wie viel Lesezeit der Rest des Buches oder der Rest des Kapitels voraussichtlich noch in Anspruch nehmen wird. Die Angabe erscheint links unten auf der Seite. Schließlich gibt es eine Biografie zu jedem Autor. Darin sind alle seine verfügbaren Werke gelistet - inklusive der Möglichkeit, diese gleich aus der Biografie heraus zu bestellen.

WLAN oder 3G

Der Kindle Paperwhite wurde in zwei Ausführungen vorgestellt. Das eine Gerät kostet knapp 120 US-Dollar und hat nur WLAN. Das andere hat auch 3G und ist für etwa 180 US-Dollar zu haben. In den USA können beide Geräte ab sofort vorbestellt werden. Ausgeliefert werden sie ab 1. Oktober.

Amazon hat zudem den Kindle Touch überarbeitet. Der Seitenaufbau bei dem Gerät soll um 15 Prozent schneller sein als bei den Vorgängern. Die Darstellung der Schrift soll schärfer sein und es stehen mehr Schrifttypen zur Verfügung. Das Gerät ist ab Mitte September für knapp 70 US-Dollar erhältlich.

Nachtrag vom 7. September 2012, 9:50 Uhr

Auf Anfrage von Golem.de erklärte Amazon, das Gerät werde in Deutschland vorerst nicht verfügbar sein.


eye home zur Startseite
Jakelandiar 12. Sep 2012

Glaub mir geht auch alles :) Sowas kommt öfter mal vor ja.

Jakelandiar 10. Sep 2012

Wie kommst du zu so einer Aussage? Zumal es, genau genommen, eine externe Beleuchtung...

razer 07. Sep 2012

im video siehts nach wie vor nach eink aus, die haben nur ne folie darübergelegt, um es...

Bankai 07. Sep 2012

Beim Kobo Reader (Kobo glow) wird angegeben, 55 Stunden bei aktivierter Beleuchtung. Das...

Bankai 07. Sep 2012

Sofern sie nichts geändert haben: ePub, Mobipocket, text, PDF, CBR



Anzeige

Stellenmarkt
  1. time:matters GmbH, Neu-Isenburg
  2. Fleischwerk EDEKA Nord GmbH, Lüttow-Valluhn
  3. BCC Unternehmensberatung GmbH, Eschborn bei Frankfurt am Main
  4. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und bis zu 150€ zurück erhalten
  2. 110,00€
  3. (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC)

Folgen Sie uns
       


  1. NBase-T alias 802.3bz

    5GbE hat höhere Ansprüche an Netzwerkkabel als 2.5GbE

  2. Akkufabrik in Ungarn

    Samsung will Akkus für Zehntausende von Elektroautos bauen

  3. Surface Pro 3

    Firmware-Update soll Microsofts Akkuprobleme lösen

  4. Amazons Dash-Button

    Einkaufen für Verplante

  5. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  6. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  7. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  8. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  9. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  10. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy Note 7 im Test: Schaut dir in die Augen, Kleine/r/s!
Galaxy Note 7 im Test
Schaut dir in die Augen, Kleine/r/s!
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. Gear IconX im Test Anderthalb Stunden Trainingsspaß

Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

  1. Re: Warum keine App?

    RicoBrassers | 08:03

  2. Asiatisches Management

    GangnamStyle | 08:01

  3. Re: Gewährleistungsrecht

    TrollNo1 | 08:01

  4. Re: Geilste Teile ever

    hungkubwa | 07:57

  5. Re: Druckverhältnisse in 100 km Tiefe?

    FreiGeistler | 07:50


  1. 07:47

  2. 07:34

  3. 07:23

  4. 07:00

  5. 17:39

  6. 17:19

  7. 15:32

  8. 15:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel