Abo
  • Services:
Anzeige
Google durchsucht offenbar sämtliche Daten der Nutzer nach kinderpornografischem Material.
Google durchsucht offenbar sämtliche Daten der Nutzer nach kinderpornografischem Material. (Bild: Francois Lenoir/Reuters)

Kindesmissbrauch: Justizministerin für Ausweitung von Googles Mail-Überwachung

Hessens Justizministerin fordert, dass sich Mail-Anbieter der Praxis von Google anschließen, alle E-Mails und andere Dienste nach Abbildungen zu Kindesmissbrauch zu scannen. Der Provider-Verband Eco widerspricht und betont die Selbstkontrolle der Betreiber.

Anzeige

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) fordert eine Ausweitung der Fahndung nach Kindesmissbrauchsabbildungen wie bei Google. Sie sagte der Tageszeitung die Welt: "Private Internetanbieter können einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen Kinderpornografie leisten. Ich finde es gut, wenn Google als einer der größten Anbieter weltweit einen solchen Schritt geht. Andere Unternehmen sollten sich dem anschließen." Wer kinderpornografisches Material via E-Mail versende, solle nicht mehr auf das Stillschweigen der Kommunikationsdienstleister bauen können.

Google scannt offenbar die Daten sämtlicher Dienste auf der Suche nach Material zu Kindesmissbrauch. Nach einem Hinweis Googles hatte die Polizei im US-Bundesstaat Texas einen Pädokriminellen festgenommen. Google fand Fotos zu Kindesmissbrauch in einer E-Mail des 41-Jährigen und benachrichtigte die Behörden. Bei einer Durchsuchung von Telefon und Tablet des wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraften Mannes entdeckte die Polizei in Houston dem Bericht zufolge kinderpornografisches Material.

Aus Kreisen des Justizministeriums sowie seitens der Bundesdatenschutzbeauftragten waren dagegen laut Welt mit Verweis auf das deutsche Fernmeldegeheimnis Vorbehalte geäußert worden, denen zufolge das Scannen aller E-Mail-Inhalte in Deutschland nicht gesetzeskonform sei.

Der Internet-Provider-Verband Eco bezeichnete auf Nachfrage von Golem.de das Vorgehen Googles als "umstritten". Die Bekämpfung illegaler Internetinhalte wie Kinderpornografie sei eine Herausforderung, der sich Internetprovider wie Strafverfolgungsbehörden seit Jahren gemeinsam stellten. Die Eco-Internet-Beschwerdestelle arbeite hier seit über zehn Jahren sehr erfolgreich, basierend auf freiwilliger Selbstregulierung der Provider und dem Engagement der Internetnutzer.

Im Durchschnitt waren im ersten Quartal 2014 in Deutschland gehostete Inhalte nach 3,45 Tagen ab Eingang bei der Beschwerdestelle nicht mehr verfügbar. Im Ausland gehostete Fälle waren im Durchschnitt nach 9,1 Tagen nicht mehr abrufbar.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 07. Aug 2014

So wird es sicherlich kommen... Man schaue sich nur die DNS Sperre (Stoppschild) an und...

Anonymer Nutzer 07. Aug 2014

Richtig! Weil es eben nicht gut ist, wenn der Zweck jedes Mittel rechtfertigt! Das...

Anonymer Nutzer 07. Aug 2014

Der war gut xD Dankeschön :-)

Spaghetticode 07. Aug 2014

Super, das Koks stecke ich nächsten Winter in den Wohnzimmerofen.

Anonymer Nutzer 07. Aug 2014

Richtig. Das ist pure Instrumentalisierung zur Kriminalisierung von Bürgern. Medien...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH, Nittenau Raum Regensburg
  2. über Robert Half Technology, Frankfurt am Main
  3. Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Bonn
  4. Daimler AG, Sindelfingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Core i5-6500 + Geforce GTX 1060)

Folgen Sie uns
       


  1. iCar

    Hardware-Experte Bob Mansfield soll Apples Auto bauen

  2. Here

    Apple soll "geheimes" Maps-Labor in Berlin betreiben

  3. Quadro P6000/P5000

    Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP102-Vollausbau an

  4. Jahresgehalt

    Erfahrene Softwareentwickler verdienen 55.500 Euro

  5. Sync 3

    Ford bringt Carplay und Android Auto in alle 2017er-Modelle

  6. Netzwerk

    Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone

  7. Hello Games

    No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel

  8. Master Key

    Hacker gelangen per Reverse Engineering an Gepäckschlüssel

  9. 3D-Druck

    Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren

  10. Modesetting

    Debian und Ubuntu verzichten auf Intels X11-Treiber



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

  1. Re: Ich arbeite beim Staat (Öffentlicher Dienst)

    Oktavian | 08:18

  2. Re: Schon wieder das Märchen von den IT-Gehältern

    crazypsycho | 08:17

  3. Re: Es ist besser, sich selbstständig zu machen.

    Das_B | 08:16

  4. Golem ist hier nicht up-to-date

    budweiser | 08:13

  5. Re: 40000 als Einsteiger ist normal, sogar 45000...

    Das_B | 08:12


  1. 07:37

  2. 07:18

  3. 22:45

  4. 18:35

  5. 17:31

  6. 17:19

  7. 15:58

  8. 15:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel