Kim Schmitz: Megaupload hatte viele Nutzer in US-Regierungsstellen
Megaupload-Gründer Kim Dotcom u (Bild: Michael Bradley/AFP/Getty Images)

Kim Schmitz Megaupload hatte viele Nutzer in US-Regierungsstellen

Laut Kim Schmitz sollen viele Nutzerkonten des Sharehosters Megaupload zu US-Regierungsvertretern gehören. Er hoffe, dass die Daten der Nutzer bald freigegeben würden, sagt Schmitz.

Anzeige

Eine größere Zahl von Megaupload-Nutzern soll aus US-Regierungsstellen kommen. Das hat Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom in einem Interview mit dem Onlinemagazin Torrentfreak gesagt: "Stellen Sie sich vor: Wir fanden heraus, dass eine große Anzahl von Mega-Nutzerkonten von US-Regierungsbeamten, einschließlich des Justizministeriums und des US-Senats, stammt."

Schmitz und das Anwaltsteam seines Unternehmens versuchen derzeit, die beschlagnahmten Megaupload-Nutzerdaten freizubekommen. Dabei werde auch versucht, die Daten zumindest zeitweise nutzbar zu machen. "Ich hoffe, wir werden bald die Erlaubnis bekommen, ihnen und dem Rest unserer Nutzer Zugang zu ihren Dateien zu geben", sagte Schmitz. Millionen private Nutzerdaten wie Bilder und Dateien aus Büroanwendungen würden mit Sicherheit keine Urheberrechte verletzen.

Schmitz und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten in Neuseeland und in den Niederlanden auf ein Auslieferungsverfahren. Schmitz ist seit kurzem auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren.

Auch die digitale Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) will den Megaupload-Nutzern helfen, wieder an ihre Dateien zu kommen und hat dafür Ende Januar 2012 die Aktion Megaretrieval gestartet. EFF-Anwalt Julie Samuels erklärte, die EFF sei besorgt, dass das Eigentum so vieler gesetzestreuer Nutzer von Megaupload.com eingezogen wurde und die Regierung nichts unternehme, um ihnen zu helfen. "Wir denken, es ist wichtig, dass diese Benutzer eine Stimme bekommen und gehört werden, während diese Sache weiter voranschreitet."


Peter Brülls 14. Mär 2012

Ja, war und ist natürlich legal. Physisches Produkt und Erschöpfungsgrundsatz...

Peter Brülls 14. Mär 2012

Tja, da fängt es schon an. So einfach ist die Illegalität eines...

Abseus 14. Mär 2012

Nicht von der Hand zu weisen? Die werden mit Sicherheit löschen was das Zeug hält!

widardd 13. Mär 2012

immer wieder ein großartiger satz, und herrlich wie er gleichzeitig jede form von strafe...

d333wd 13. Mär 2012

... er hätte sich ein Flugauto kaufen sollen. :-D ~d333wd

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/-in (.NET)
    neveling.net GmbH, Hamburg
  2. Assistant Vice President, Product Services Analyst (m/w)
    Markit Indices, Frankfurt
  3. Softwareentwickler (m/w) für IT-Anwendungen
    TQ-Systems GmbH, Seefeld (Oberbayern)
  4. Anwendungsentwickler (m/w)
    SIZ GmbH, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Orbit

    Runtastic präsentiert neuen Fitness-Tracker

  2. Accelerated Processing Unit

    Drei 65-Watt-Kaveri im Handel erhältlich

  3. F1 2014

    New-Gen-Konsolen fahren hinterher

  4. Vectoring

    Telekom wird 100-MBit/s-VDSL anfangs für 35 Euro anbieten

  5. Mtgox

    Polizei ermittelt wegen Diebstahls

  6. Google

    64-Bit-Chrome für Windows in Betaphase

  7. HTC J Butterfly

    Das wasserfeste One mit besserer Dual-Kamera

  8. Programmiersprache

    Facebook erstellt offizielle PHP-Spezifikation

  9. Roboterauto

    Fahrerlos in Großbritannien

  10. Beats Electronics

    Apple wird offenbar großen Teil der Beats-Teams entlassen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Smartphone-Markt wächst Samsung verkauft weniger Smartphones
  2. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  3. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit

    •  / 
    Zum Artikel