Kim Dotcom: Vorschau auf die Adware-finanzierte Megabox
Megabox soll über Adware finanziert werden. (Bild: Kim Dotcom)

Kim Dotcom Vorschau auf die Adware-finanzierte Megabox

Kim Dotcom hat einen ersten Ausblick auf seinen neuen Musikdienst Megabox gegeben. Wer darüber kostenlos Musik hören will, muss eine Software installieren, die Werbung auf Webseiten gegen Anzeigen austauscht, an denen Megabox verdient.

Anzeige

Mit zwei kurzen Videos hat Kim Schmitz alias Kim Dotcom, gegen den derzeit wegen massiver Urheberrechtsverstöße im Zusammenhang mit Megaupload ein Verfahren läuft, seinen neuen Musikdienst Megabox vorgestellt. Ein Making-of-Video zeigt, wie Megabox aussehen wird, Details zur Funktionsweise verrät es aber nicht.

Einige Details zu Megabox hat Dotcom aber Torrentfreak verraten: Demnach soll das kostenlose Musikhören über Megabox über eine Adware namens Megakey finanziert werden. Diese funktioniert ähnlich wie ein Adblocker. Statt aber Werbung auf Webseiten zu blockieren, tauscht Megakey die Anzeigen auf Webseiten aus, so dass die Einnahmen aus der Werbung bei Kim Dotcom landen.

Wer die Adware nicht nutzen will, so Dotcom, könne die Musik auch kaufen. Dabei sollen 90 Prozent der Einnahmen an die Künstler ausgeschüttet werden.

Welche Künstler dabei mitmachen, verrät Kim Dotcom noch nicht. Im Making-of-Video zu Megabox sind als exklusive Künstler die Namen "The Black Keys", "Rusko", "Two Fingers" und "Will.i.am" zu lesen. Zudem tauchen Namen wie Radiohead, Blur und Rihanna auf. Ob diese aber bei Megabox mitmachen, ist unklar. Es stellt sich zudem die Frage, ob Megabox überhaupt auf Künstler beschränkt wird, die dabei mitmachen, denn auch der Upload von Dateien soll möglich sein, wie im Video zu sehen ist.

Derweil läuft weiterhin ein Verfahren gegen Kim Dotcom wegen Urheberrechtsverletzungen. Im Januar 2012 wurde Dotcom zusammen mit vier seiner Mitarbeiter verhaftet. Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dotcoms Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben.

In dieser Woche wurde bekannt, dass der neuseeländische Geheimdienst dabei geholfen hat, den Megaupload-Gründer zu finden. Das aber war illegal, Neuseelands Premier John Key kündigte daher eine Untersuchung an.


megaboxblog 30. Okt 2012

da hast du recht. Ob sich daran evtl. was ändert wird, bleibt abzuwarten.

megaboxblog 30. Okt 2012

Spotify finde ich auch gut und absolut plausibel, was das Preismodell angeht. An Megabox...

megaboxblog 28. Okt 2012

Das sehe ich genauso, ich glaube dass einige, besonders junge Künstler, die zu der...

s1ou 29. Sep 2012

I'm a lonely boy

laZee 28. Sep 2012

Und was denkst du, wieviele der AdBlocker-User WIRKLICH Whitelists pflegen? Das ist doch...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Projektleiter/in Software für mechatronische Fahrwerksysteme
    Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Herzogenaurach
  3. Anwendungsadministrator/IT-L- eiter (m/w)
    Wwe. Th. Hövelmann GmbH & Co. KG, Rees
  4. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Europäischer Gerichtshof

    Framende Links sind keine Urheberrechtsverletzung

  2. IP-Telefonie

    DDoS-Angriff legt Sipgate lahm

  3. Mobiles Bezahlen

    Überwiegend positive Erfahrungsberichte zu Apple Pay

  4. UniPi+

    Das Raspberry Pi B+, in Aluminium gehüllt

  5. Ubuntu 14.10

    Zum Geburtstag kaum Neues

  6. Deutsche Telekom

    "Verdienen nicht genug für den Ausbau für Milliarden GByte"

  7. Raumfahrt

    Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift

  8. Kingdom Come Tech Alpha

    Verirrte Schafe und geplagte Farmer

  9. Verwaltung

    Berliner Steuerbehörden wollen wieder MS Office nutzen

  10. Anno

    Erschaffe ein Königreich auf dem iPad



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel