Kim Dotcom Neuseeland soll Megaupload gegen Hobbit getauscht haben

In einem Interview hat Kim Dotcom Vorwürfe gegen die Regierung seines Gastlandes Neuseeland erhoben. Der Staat habe auf Bitten von Warner Brothers die Zerschlagung von Megaupload betrieben, damit die Hobbit-Filme auf den Inseln gedreht werden.

Anzeige

Der US-Fernsehsender ABC hat ein 21 Minuten langes Interview mit Kim Dotcom veröffentlicht, in dem der Onlineunternehmer die Regierung von Neuseeland beschuldigt, an der Zerschlagung von Megaupload aktiv mitgewirkt zu haben. Dotcom zufolge soll das Studio Warner Brothers die neuseeländische Regierung gebeten haben, Maßnahmen gegen Megaupload einzuleiten.

Dies, so Dotcom weiter, sei auch in persönlichen Gesprächen mit Premierminister John Key geschehen. Warner habe im Vorfeld der Dreharbeiten zur Hobbit-Trilogie umfangreich mit Neuseeland verhandelt. Dabei habe der Staat unter anderem Steuererleichterungen von rund 120 Millionen Neuseeland-Dollar garantiert und sogar einige Gesetze geändert, um lokale Arbeiter geringer bezahlen zu können.

Mit Bezug auf Key sagte Dotcom nach rund 12 Minuten des Interviews: "Wir wissen auch, dass er Megaupload als Teil dieser Verhandlungen auf dem Silbertablett serviert hat." Auf Nachfragen der Interviewerin, woher Dotcom das wisse, wollte er keine Belege für diese Theorie liefern. Dies könne er erst in einem Gerichtsverfahren tun. Ob das schon bei seinem derzeit laufenden Auslieferungsverfahren der Fall sein könnte, ließ Dotcom offen.

Nach mehrfachen Verschiebungen wird die Bitte der US-Behörden nach einer Auslieferung nun erst wieder im August 2013 in Neuseeland verhandelt. Erst vor kurzem stellte ein dortiges Gericht fest, dass die Beschlagnahmung von Dotcoms persönlichen Rechnern und Daten illegal war, die Geräte wurden ihm zurückgegeben. Gleichzeitig ordnete das Gericht an, dass Kopien der Daten gelöscht werden müssen.


Cidfreak 18. Jun 2013

+1

MrBrown 17. Jun 2013

Quoted for truth!

MrBrown 17. Jun 2013

Die Version mit 48p war glaub ich das erste mal, daß ich das 3D nicht irgendwann als...

Sinnfrei 17. Jun 2013

Ja, ich halte die Sache für durchaus möglich. Man denke nur an Russlands WTO...

Kommentieren


KAY MACKE's Websudelbuch / 18. Jun 2013

Kim Dotcom



Anzeige

  1. Senior Betriebs-System Engineer (Systemadministrator) (m/w)
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main
  2. Teamleiter (m/w) Bedienerführung & Prozess-Software
    Synatec GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  3. Software Entwickler (TTS) (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen
  4. Trainee für den Bereich IT / Business Processes (m/w)
    DMG MORI SEIKI Services GmbH, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Facebook macht erneut Rekordgewinn

  2. Quartalszahlen

    Apple kann Gewinn und Umsatz wieder steigern

  3. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  4. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  5. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  6. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  7. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  8. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  9. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  10. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel