Megaupload-Gründer Kim Dotcom im Januar 2013
Megaupload-Gründer Kim Dotcom im Januar 2013 (Bild: Nigel Marble/Reuters)

Kim Dotcom Neuseeland soll Megaupload gegen Hobbit getauscht haben

In einem Interview hat Kim Dotcom Vorwürfe gegen die Regierung seines Gastlandes Neuseeland erhoben. Der Staat habe auf Bitten von Warner Brothers die Zerschlagung von Megaupload betrieben, damit die Hobbit-Filme auf den Inseln gedreht werden.

Anzeige

Der US-Fernsehsender ABC hat ein 21 Minuten langes Interview mit Kim Dotcom veröffentlicht, in dem der Onlineunternehmer die Regierung von Neuseeland beschuldigt, an der Zerschlagung von Megaupload aktiv mitgewirkt zu haben. Dotcom zufolge soll das Studio Warner Brothers die neuseeländische Regierung gebeten haben, Maßnahmen gegen Megaupload einzuleiten.

Dies, so Dotcom weiter, sei auch in persönlichen Gesprächen mit Premierminister John Key geschehen. Warner habe im Vorfeld der Dreharbeiten zur Hobbit-Trilogie umfangreich mit Neuseeland verhandelt. Dabei habe der Staat unter anderem Steuererleichterungen von rund 120 Millionen Neuseeland-Dollar garantiert und sogar einige Gesetze geändert, um lokale Arbeiter geringer bezahlen zu können.

Mit Bezug auf Key sagte Dotcom nach rund 12 Minuten des Interviews: "Wir wissen auch, dass er Megaupload als Teil dieser Verhandlungen auf dem Silbertablett serviert hat." Auf Nachfragen der Interviewerin, woher Dotcom das wisse, wollte er keine Belege für diese Theorie liefern. Dies könne er erst in einem Gerichtsverfahren tun. Ob das schon bei seinem derzeit laufenden Auslieferungsverfahren der Fall sein könnte, ließ Dotcom offen.

Nach mehrfachen Verschiebungen wird die Bitte der US-Behörden nach einer Auslieferung nun erst wieder im August 2013 in Neuseeland verhandelt. Erst vor kurzem stellte ein dortiges Gericht fest, dass die Beschlagnahmung von Dotcoms persönlichen Rechnern und Daten illegal war, die Geräte wurden ihm zurückgegeben. Gleichzeitig ordnete das Gericht an, dass Kopien der Daten gelöscht werden müssen.


Cidfreak 18. Jun 2013

+1

MrBrown 17. Jun 2013

Quoted for truth!

MrBrown 17. Jun 2013

Die Version mit 48p war glaub ich das erste mal, daß ich das 3D nicht irgendwann als...

Sinnfrei 17. Jun 2013

Ja, ich halte die Sache für durchaus möglich. Man denke nur an Russlands WTO...

Kommentieren


KAY MACKE's Websudelbuch / 18. Jun 2013

Kim Dotcom



Anzeige

  1. SAP-CRM-Applikationsbetreuer (m/w)
    BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  2. IT-Anforderungs- und Projektmanager (m/w)
    Stadtwerke München GmbH, München
  3. Re­quire­ments-In­ge­nieur (m/w)
    S1nn GmbH & Co. KG, Stutt­gart
  4. Software Application Engineer E-Commerce (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Objekterkennung

    Drohne mit Android und Zielverfolgung

  2. Patentantrag

    Rauchmelder in iPhones und Mac angedacht

  3. Elektroautos

    Tesla will Akkufabrik in Deutschland bauen

  4. Studie

    Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe

  5. Taxi-Konkurrenz

    Uber will Gesetzesreform

  6. Star Citizen

    Virtuelles Raumschiff für 2.500 US-Dollar

  7. Patentstreit

    Samsung fordert Importverbot für Nvidia-GPUs

  8. Spieleklassiker

    Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

  9. Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test

    Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln

  10. Kanzlerhandy

    Bundesanwaltschaft will NSA-Ermittlungsverfahren einstellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

SE Android: In Lollipop wird das Rooten schwer
SE Android
In Lollipop wird das Rooten schwer
  1. Lollipop Android 5.0 für deutsche Nexus-Geräte ist da
  2. Android 5.0 Lollipop wird für Nexus-Geräte verteilt
  3. Android 5.0 Aktuelles Moto G ist erstes Smartphone mit Lollipop-Update

Battlefield Hardline angespielt: New Action Hero
Battlefield Hardline angespielt
New Action Hero
  1. Videostreaming Youtube startet 60-fps-Wiedergabe
  2. Electronic Arts Business-Ergebnisse und Battlefield-Termine
  3. Dreijahresplan EA will Spielervertrauen zurückgewinnen

    •  / 
    Zum Artikel