Kim Dotcom
Kim Dotcom (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Kim Dotcom Mega will Chat und E-Mail verschlüsseln

Auf vielfachen Wunsch will Mega in den nächsten Wochen verschlüsseltes Messaging und E-Mail bereitstellen. Kim Dotcom meint, die NSA stecke hinter Dropbox.

Anzeige

In vier bis sechs Wochen will Mega einen verschlüsselten Messenger anbieten. Das sagte Mega-Vorstandschef Vikram Kumar dem Onlinemagazin Torrentfreak. Zuerst soll es eine webbasierte Chatplattform geben, später dann Apps und einen verschlüsselten E-Mail-Service. Kumar sagte, nach den NSA-Enthüllungen werde im Internet ein Krypto-Krieg ausgetragen, den die Öffentlichkeit nicht verlieren werde.

Für das Projekt "Verschlüsselter Chat und E-Mail" würden noch leitende Entwickler gesucht, so Kumar im Mega-Unternehmensblog.

Kim Dotcom sagte Torrentfreak, die Chat-App sei in zwei bis drei Monaten fertig. Ein vollverschlüsselter E-Mail-Dienst soll in sechs bis neun Monaten kommen. Verschiebungen seien natürlich möglich.

Experten hatten an der Verschlüsselung von Mega mehrere Schwachstellen kritisiert. Sie bemängeln, dass bei verlorenen Passwörtern sämtliche Daten ebenfalls verloren gingen, und bezweifeln die Eignung Javascripts für sichere Schlüssel sowie die Sicherheit der Mega-Server bei Hosting-Partnern.

Mega-Gründer Kim Dotcom twitterte über seinen vom FBI stillgelegten Dienst Megaupload: "Nur so ein Gedanke: Megaupload machte 4 Prozent des gesamten Internettraffics aus. Ohne US-Gerichtsbarkeit und ohne Hintertüren. Jetzt sind die meisten unserer Nutzer bei Dropbox von der NSA."

Das Interesse an verschlüsselter Kommunikation ist massiv gestiegen: Der Pirate-Bay-Mitbegründer Peter Sunde hat sein Ziel, 100.000 US-Dollar für Hemlis per Crowdfunding zu sammeln, einen abhörsicheren Messenger, der End-to-End-Verschlüsselung bietet, in nur 36 Stunden erreicht. Sunde entwickelt die Messaging-App für iOS und Android. Eine funktionierende Version der Software ist noch nicht verfügbar, nur einige Mock-ups im iOS-7-Design. Die App soll in einer Basisversion kostenlos verfügbar sein, für Funktionen wie Bildversand wird aber eine Freischaltgebühr gefordert.


StefanSchnitzler 16. Jul 2013

Wer sagt eigendlich das der Transfer von E-Mails an einen Empfänger verschlüsselt sei...

Bruniboy 15. Jul 2013

Also es ist ganz simpel wie man solch zwielichtigen Gestalten, Firmen u.s.w entlarven...

Citrixx 15. Jul 2013

Es geht aber darum, dass die Software bereits vom Hersteller manipuliert wurde und zwar...

blaub4r 15. Jul 2013

copy.com ist das upgrade zu prism :D

Citrixx 14. Jul 2013

(siehe: https://mega.co.nz/#developers -> Documentation)

Kommentieren



Anzeige

  1. Information Security Officer (m/w)
    arvato direct services Dortmund GmbH, Dortmund
  2. Systemadministrator/-in Web Basis
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  3. Wirtschaftsinformatiker (m/w)
    IKK classic, Ludwigsburg
  4. Projekt- / Service-Ingenieur Industrial IT Applikationen und Systeme (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Der Tatortreiniger 3 (Folge 10-13) [Blu-ray]
    9,97€
  2. Gravity - Diamond Luxe Edition [Blu-ray] [Limited Edition]
    12,99€ - Release 26.03.
  3. Game of Thrones - Die komplette 4. Staffel [Blu-ray]
    38,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Steam Controller ausprobiert

    Konkurrenz für WASD und Maus

  2. Fujitsu Laboratories

    Software wertet Bewegungen auf schlechten Videos aus

  3. Spionage

    Auf der Jagd nach einem Gespenst

  4. Bundesnetzagentur

    Telefónica klagt gegen Mobilfunkauktion

  5. Vivaldi-Browser

    Neue Technical Preview bringt Verbesserungen

  6. Jugendliche und soziale Netzwerke

    Geh sterben, Facebook!

  7. TLS-Schwachstelle

    Freak-Angriff auch unter Windows möglich

  8. Apple

    iPad Pro soll mit USB 3.0 und Maussteuerung kommen

  9. Harmonix

    Rock Band 4 mit Gitarre und Schlagzeug

  10. Patentanmeldung

    Apple will iPhone wasserdicht machen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Wolfenstein: Jagd auf Rudi und Helga
Wolfenstein
Jagd auf Rudi und Helga

Lenovo Vibe Shot im Hands On: Überzeugendes Kamera-Smartphone für 350 US-Dollar
Lenovo Vibe Shot im Hands On
Überzeugendes Kamera-Smartphone für 350 US-Dollar
  1. Adware Lenovo-Laptops durch Superfish-Adware angreifbar
  2. Lenovo Tab S8-50F im Test Uns stinkt's!
  3. Lenovo Anypen Auf dem Touchscreen mit beliebigem Stift schreiben

BQ Aquaris E4.5 angesehen: Das erste Ubuntu-Smartphone macht Lust auf mehr
BQ Aquaris E4.5 angesehen
Das erste Ubuntu-Smartphone macht Lust auf mehr
  1. Aquaris E4.5 Canonical bringt das erste Ubuntu-Smartphone - schubweise

  1. Re: goodyear erfindet perpetuum mobile

    gadthrawn | 12:08

  2. Re: IMHO: asoziale Netzwerke

    violator | 12:08

  3. Re: GPL und freie Software

    Geistesgegenwart | 12:07

  4. Re: Firewall?

    violator | 12:06

  5. Re: Kaugummiautomat

    Wolfgang D. | 12:06


  1. 12:04

  2. 11:55

  3. 11:36

  4. 11:27

  5. 10:30

  6. 10:06

  7. 09:07

  8. 08:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel