Kim Schmitz vor dem High Court in Auckland im Februar 2012
Kim Schmitz vor dem High Court in Auckland im Februar 2012 (Bild: Gino Demeer/Reuters)

Kim Dotcom "Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Anzeige

Kim Schmitz alias Kim Dotcom, der Gründer von Megaupload, hat die Behörden dazu aufgefordert, seine 135 Computer und Festplatten freizugeben. Das berichtet die US-Online-Zeitung International Business Times. Am 23. Mai 2012 ist Schmitz deswegen mit seinen Anwälten beim High Court in Auckland vorstellig geworden und hat Zugang zu der beschlagnahmten IT-Ausrüstung gefordert.

Zugleich wurde eine juristische Überprüfung der Durchsuchungsbefehle gefordert, die die Polizei genutzt hatte. Schmitz und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten in Neuseeland und in den Niederlanden auf ein Auslieferungsverfahren. Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Schmitz ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben.

"Wir befürchten, dass die USA dafür sorgen, dass Neuseeland all die Daten und Festplatten beschlagnahmt hält", sagte Schmitz' Anwalt Ira Rothken zu Radio New Zealand. So solle verhindert werden, dass sie "in der Anhörung zur Auslieferung verwendet werden können." Schmitz' zweiter Anwalt Paul Davison erklärte, dass das Material gebraucht werde, um die Verteidigung vorzubereiten. Es habe sich um ein "übermäßiges Vorgehen der Polizei" gehandelt, was auch Videoaufzeichnungen beweisen würden, die Teil des beschlagnahmen Datenmaterials seien.

Wenn nötig, könne das Gericht Schmitz während des Zugriffs auf seine Daten auch beaufsichtigen lassen. Schmitz werde die Passwörter für verschlüsselte Daten solang nicht herausgeben, bis das FBI ihm seine Daten aushändige. Schmitz sagte vor dem Gericht, er sei persönlich von der "unfairen und unmäßigen" Behandlung betroffen und reagiere deswegen so.

Richterin Helen Winkelmann muss jetzt über die Anträge entscheiden.


guckdo 03. Jun 2012

Ähmm, wenn ich mir den "superschlanken " Kim anschaue kann ich mir nicht vorstellen, da...

Endwickler 25. Mai 2012

Zumindest in GB gibt es dazu ein mehr oder weniger wirksames Gesetz: http://www.heise.de...

keböb 25. Mai 2012

kim hat überhaupt keine werte. er ist einfach nur ein grosskotz, angeber und abzocker...

d333wd 25. Mai 2012

Er könnte "Der Graf von Monte Christo" Online auf Youtube vorlesen, das versteht man...

azeu 25. Mai 2012

Kim, gerade Du solltest beim Thema "Fairness" mal ganz still sein, mein Lieber...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Developer (m/w)
    transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH - epay, Martinsried bei München
  2. Gruppenleitung (m/w) SCADA Wind Power
    Siemens AG, Hamburg
  3. Junior Systemingenieur/in oder Techniker/in für die Weiterentwicklung vernetzter Infotainmentfunktionen
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Ingolstadt
  4. IT-Spezialist/-in
    Dataport, Hamburg

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Madden NFL 15 reduziert (PS3/PS4, Xbox 360/One)
    je 39,97€
  2. VORBESTELLBAR: Sledge Hammer - Limited Special Edtion (Alle 41 Folgen im 12 Disc Set)
    49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 16.03.
  3. NEU: Life is Strange Complete Season (Episodes 1-5) [PC-Download]
    19,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Dying Light

    Performance-Patch reduziert Sichtweite

  2. Project Tango

    Googles 3D-Sensor-Konzept verlässt Experimentierstatus

  3. Messenger

    Telefoniefunktion für Whatsapp erreicht erste Nutzer

  4. iTunes Connect

    Hallo, fremdes Benutzerkonto

  5. Sprachassistent

    Google Now bindet externe Apps ein

  6. Kartensoftware

    Google Earth Pro jetzt kostenlos

  7. Versicherung

    Feuer, Wasser, Cybercrime

  8. Die Woche im Video

    Autonome Autos, Spionageprogramme und Werbelügen

  9. Spionagesoftware

    NSA-Programm Regin zwei Jahre im Kanzleramt aktiv

  10. Biofabrikation

    Forscher wollen Gewebe aus Spinnenseide drucken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



HDR und Dolby Vision: Die vorläufige Rückkehr der dicken Fernseher
HDR und Dolby Vision
Die vorläufige Rückkehr der dicken Fernseher
  1. DVB-T2/HEVC Nur ein Betreiber will Antennen-TV in HD aufbauen
  2. Super Hi-Vision NHK will 13-Zoll-OLED mit 8K-Auflösung zeigen
  3. CoreStation Teufels teurer HDMI-Receiver passt hinter den Fernseher

Testplattform für Grafikkarten: Des Golems Zauberwürfel
Testplattform für Grafikkarten
Des Golems Zauberwürfel
  1. Maxwell-Grafikkarte Nvidia korrigiert die Spezifikationen der Geforce GTX 970
  2. Geforce GTX 960 Nvidias neue Grafikkarte ist eine halbe GTX 980
  3. Bis 4 GHz Takt Samsung verdoppelt Grafikspeicher-Kapazität

Grim Fandango im Test: Neues Leben für untotes Abenteuer
Grim Fandango im Test
Neues Leben für untotes Abenteuer
  1. Vorschau 2015 Von Hexern, Fledermausmännern und VR-Brillen
  2. Spielejahr 2014 Gronkh, GTA 5 und #Gamergate
  3. Day of the Tentacle (1993) Zurück in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart

    •  / 
    Zum Artikel