Kickstarter: Druckbarer NFC-Ring entsperrt Handys und öffnet Türen
NFC-Ring (Bild: Kickstarter)

Kickstarter: Druckbarer NFC-Ring entsperrt Handys und öffnet Türen

Dem Nahbereichsfunk NFC könnte mit einem Ring zum Durchbruch verholfen werden, den der Anwender immer bei sich trägt und so Smartphones und Türen durch Berührung entsperren kann, ohne dass ein Passwort oder ein Code eingetippt werden muss.

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Der über Kickstarter finanzierte Ring von John McLear wird aus Titan oder Edelstahl gefertigt und enthält gleich zwei NFC-Module. Jedes Modul speichert maximal 144 Bytes. In einem stecken private Informationen des Anwenders und in dem anderen die öffentlichen, wie zum Beispiel die E-Mail-Adresse, die URL des Facebook-Accounts und Ähnliches.

  • Freischaltung eines Smartphones per NFC-Ring (Bild: Kickstarter)
  • NFC-Ring (Bild: Kickstarter)
  • NFC-Ring (Bild: Kickstarter)
Freischaltung eines Smartphones per NFC-Ring (Bild: Kickstarter)

Der Teil des Rings, der in der Handinnenseite liegt, beherbergt die privaten Daten, wie zum Beispiel Codes zum Öffnen und Entsperren von Türen, Fahrzeugen, Smartphones, Tablets und ähnlichen persönlichen Dingen. Natürlich muss der Anwender bei diesem Designansatz aufpassen, dass sich der Ring nicht dreht.

NFC-gesteuerte Türschlösser gibt es beispielsweise von Lockitron und Yale Locks. Der berechtigte Anwender müsste dann mit dem Ring nur in die Nähe des Türschlosses kommen, um es zu öffnen.

Auch zum Entsperren von Smartphones und Tablets kann der NFC-Ring eingesetzt werden, sofern diese über die erforderliche Funktechnik verfügen. Das ist beispielsweise beim HTC One oder dem Samsung Galaxy S4 der Fall, nicht jedoch bei Apples iPhones und iPads. Einen Code müsste der Anwender dann nicht mehr zum Entsperren eintippen. Eine Android-App für diesen Zweck wird ebenfalls entwickelt.

Der NFC-Ring soll rund 25 Britische Pfund (rund 30 Euro) zuzüglich 3 Pfund Versand kosten. Das Kickstarter-Projekt zur Finanzierung der Massenfertigung läuft noch knapp einen Monat bis zum 19. August 2013. Die erforderlichen 30.000 Britischen Pfund sind längst erreicht. Wem das Design des Rings nicht gefallen sollte, kann sich für 8 Britische Pfund die 3D-Druckvorlage für den Ring sichern und erhält per Post ein NFC-Modul, das dann nur noch in den Ring integriert werden muss.


Garius 26. Jul 2013

Das war doch kein Ring der Macht. Der konnte GAR NICHTS. Zumindest wird ihm an keiner mir...

m9898 25. Jul 2013

Falls du dein Schloss nicht regelmäßig von einem Kriminaltechniker untersuchen lässt...

zilti 25. Jul 2013

Markieren (Browser erkennt URL) -> Kontextmenü & "Url aufrufen"?

ToKent 25. Jul 2013

Das Ausspähen der Daten kam mir auch in den Sinn bzw. das Problem der Sicherheit damit...

grorg 24. Jul 2013

Sowas hatten schon die Eltern meiner Exfreundin (und natürlich deren Kinder). Kette mit...

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