Kevin Lynch: Adobes Flash-Verteidiger geht zu Apple
Kevin Lynch im Jahr 2009 (Bild: Fred Prouser/Reuters)

Kevin Lynch Adobes Flash-Verteidiger geht zu Apple

Der Manager, der mit Steve Jobs eine öffentliche Debatte darüber geführt hat, ob Apple Flash auf seinen mobilen Endgeräten zulassen solle, wechselt den Arbeitgeber. Kevin Lynch will statt für Adobe künftig für den früheren Gegner Apple arbeiten.

Anzeige

Kevin Lynch, Chief Technology Officer bei Adobe, verlässt das Unternehmen, um für Apple zu arbeiten. Das hat ein Sprecher von Adobe dem Blog des Wall Street Journal, All Things D, bestätigt. Lynch habe seinen Rücktritt eingereicht, um "andere Möglichkeiten wahrzunehmen." Er werde den Softwarehersteller am 22. März 2013 verlassen.

Der Posten des Chief Technology Officer werde nicht neu besetzt, so der Sprecher, sondern künftig gemeinsam von dem Führungsteam von Firmenchef Shantanu Narayen wahrgenommen. Bryan Lamkin werde besondere Verantwortung für die Bereiche Forschung und Technologie im gesamten Unternehmen übernehmen. "Wir wünschen Kevin für seinen neuen Karriereabschnitt alles Gute", erklärte Adobe.

Apple-Sprecher Steve Dowling bestätigte die Neueinstellung des Managers, der an Bob Mansfield, Senior Vice President Technologies, berichten werde.

Laut informierten Kreisen habe Lynch den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei Adobe angestrebt, berichtet das Wall Street Journal. Aber Narayen habe die Position in absehbarer Zeit nicht freimachen wollen. Lynchs Position bei Apple gehöre nicht mehr zum Kernführungsteam des Unternehmens. Er werde aber wichtige Aufgaben bei der Koordinierung der Aktivitäten der Hard- und Software übernehmen.

Würde Apple mit Adobe zusammenarbeiten, so wie es andere Unternehmen tun, würde der Flash Player sehr gut auf Apples mobilen Geräten funktionieren, schrieb Lynch im April 2010. Zuvor hatte Apple-Chef Steve Jobs in einem offenen Brief dargelegt, warum Apple Flash nicht auf seinen mobilen Endgeräten zulasse. Die Technik stamme aus der Vergangenheit und werde von niemandem mehr benötigt.

Apple verfolge eine "protektionistische Strategie", die "für die Verbraucher schlecht" sei, erklärte Lynch daraufhin.


zertle 21. Mär 2013

Es sei vielleicht auch erwähnt dass, wie schon gesagt Linux kein Problem mit Flash...

zertle 20. Mär 2013

Mit riesem Abstand ist wohl übertrieben. Es ist halt überall verbreitet, das beeinflusst...

zertle 20. Mär 2013

Flash war und ist schon immer Schrott gewesen. Adobe hat, für sie typisch großen wert...

Noppen 20. Mär 2013

Tja, http://www.youtube.com/watch?v=IODCDhjgYY0#t=0m11 ;)

Benutzername123 20. Mär 2013

also dein link ist schwach. Und objektiv - soweit das geht - betrachtet, stimmt es ja...

Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialist (m/w) EDV-Organisation
    Volksbank Müllheim eG, Müllheim
  2. Programmierer für SPS und Roboter (m/w)
    KOCH Industrieanlagen GmbH, Dernbach
  3. Application Manager Customer Relations & Pricing (m/w)
    zooplus AG, Munich
  4. Lead Knowledge Analyst (m/w) Statistical Analytics - Knowledge Practice Analytics
    The Boston Consulting Group GmbH, Munich or Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Das ist neu in iOS 8.1

  2. Same Day Delivery

    Ebay-Zustellung am selben Tag startet in Berlin

  3. Datendiebstahl

    Manipulierte Dropbox-Seiten phishen nach Mailaccounts

  4. Traktorstrahl

    Hin und zurück durch die Laserröhre

  5. Personalmarkt

    Welche IT-Fachkräfte im Jahr 73.400 Euro verdienen

  6. Wearables

    Microsofts Smartwatch soll bald kommen

  7. Eric Anholt

    Raspberry-Pi-Grafiktreiber erlaubt fast stabiles X

  8. Smartphone-Prozessor

    Der Exynos 5433 ist Samsungs erster 64-Bit-Chip

  9. Familien-Option

    Spotify lässt bis zu fünf Nutzer parallel Musik hören

  10. Prämien in Deutschland

    BSA zahlt Kopfgeld für Hinweise auf illegale Software



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  2. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display
  3. Apple iMacs mit Retina-Displays geplant

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel