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Instagram ändert die Sortierung der Anzeige von Inhalten.
Instagram ändert die Sortierung der Anzeige von Inhalten. (Bild: Instagram)

Keine Chronologie mehr: Instagram ändert die Anzeigereihenfolge

Die chronologische Anzeige von publizierten Bildern ist nun auch bei Instagram nicht mehr von Relevanz. Stattdessen wird die Reihenfolge der Instagram-Posts mit einem Algorithmus berechnet. Mit entsprechenden Änderungen der Feeds sollen die Anwender weniger wichtiges verpassen.

Chronologisch ist out. Wie Instagram in einem Blogpost erklärt bestimmt nicht mehr die zeitliche Publizierung die Reihenfolge der Anzeige. Angekündigt wurde die Änderung bereits am 15. März 2016. Damit geht Instagram, Teil von Facebook, einen ähnlichen Weg wie der Mutterkonzern mit seinem gleichnamigen Netzwerk. Der Grund für die Änderung liegt in der Sorge, dass die Anwender nicht mehr alle Inhalte sehen. Eigene Erhebungen ergeben, dass 70 Prozent der Einträge vom Nutzer nicht mehr wahrgenommen werden.

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Laut Instagram sorgt die neue intelligente Sortierung dafür, dass Nutzer nun mehr interagiert. Letztendlich versucht Instagram den Feed soweit zu ändern, dass tendenziell potenziell beliebte Postings angezeigt werden, damit es mehr Interaktion gibt. Das Problem ist allerdings der Mangel an Kontrolle der Anzeige. Im Prinzip bestimmt Instagram über den Algorithmus, wer etwa ein so guter Freund in der Liste ist, dass seine Bilder als erstes angezeigt werden. Eigene Möglichkeiten der Gewichtung gibt es nicht.

In Facebook werden Freunde bereits ausgeblendet

Die Erfahrung mit dieser Anzeigeart im sozialen Netzwerk Facebook lässt allerdings befürchten, dass der Anwender damit rechnen muss von einigen Personen, denen er folgt, zukünftig gar keine Postings mehr zu sehen. Bei Facebook ist das Ausblenden von Freunden unserer Erfahrung nach nicht ungewöhnlich, selbst wenn diese häufig posten. Stattdessen liegt der Fokus bei der Anzeige von vermeintlich beliebten Inhalten, die von Freunden kommentiert, gemocht oder auch geteilt werden. Die Postings solcher Personen sind in dem Algorithmus eher unwichtig. Dem kann man bei Facebook mit der Erstellung von Listen allerdings halbwegs begegnen. Zudem lassen sich Inhalte gewichten, indem sie versteckt werden. Zuverlässig funktioniert das aber nicht.

Für Instagram kann man zumindest versuchen Benachrichtigungen für wichtige Personen, Bands oder Firmen zu aktivieren. Wenn diese nur selten etwas einstellen empfiehlt sich das ohnehin. Wer das für alle Accounts macht, der bekommt so auch eine chronologische Anzeige, allerdings wird der Nutzer dann mit vielen redundanten Informationen versorgt. Da hilft dann nur noch das Aufräumen seiner Liste.

Laut Instagram wird die neue Funktion im Laufe des Monats für die Nutzer zwangsweise eingestellt. Zudem hat Instagram versprochen auf die Rückmeldungen der Nutzer zu hören. Die Kritik wurde allerdings überhört. Golem.de hat die Änderung bereits nachvollziehen können, denn einer unserer Zugänge wurde ohne Benachrichtigung umgestellt. Postings werden im Feed nicht mehr chronologisch dargestellt. Wer damit ein Problem hat, den verweist Instagram auf die Hilfe-Sektion. Unter anderem wird dem Nutzer erklärt, wie er erkennt, dass die Reihenfolge bereits geändert wurde. Einen Hinweis darauf, wie sich das Verhalten ändern lässt, findet sich nicht.

Mit Instagram hat ein weiteres sehr großes soziales Netzwerk sich von der chronologischen Anzeigereihenfolge verabschiedet. Auch Twitter hat umgestellt, lässt allerdings dem Nutzer mehr Kontrolle über die Anzeige.


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MFGSparka 06. Jun 2016

Benutze ich auch. Habe auch "damals" das große Paket gekauft als es nur Instagram Beta...

Füchslein 06. Jun 2016

Hattet ihr das auch schon mal? Ihr habt einen bestimmten Post gesucht? Von einem Freund...

mstngl 06. Jun 2016

Natürlich sind die Möglichkeiten von Flickr ausgeprägt - Alben, Sets, Geolocation...

unbuntu 05. Jun 2016

Dann sag das mal nem Moslem, die sind da ja ziemlich empfindlich mit Kritik oder Fragen...

divStar 05. Jun 2016

Naja mir als Nutzer ist es relativ egal, ob und wie viel eine Firma verdient. Wenn das...



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