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KDE Plasma Mobile nutzt künftig nicht mehr Ubuntu Touch.
KDE Plasma Mobile nutzt künftig nicht mehr Ubuntu Touch. (Bild: Sebastian Kügler)

KDE: Plasma Mobile bekommt Cyanogenmod-Basis

KDE Plasma Mobile nutzt künftig nicht mehr Ubuntu Touch.
KDE Plasma Mobile nutzt künftig nicht mehr Ubuntu Touch. (Bild: Sebastian Kügler)

Für die Abbilder seiner Mobil-Oberfläche wechselt das KDE-Plasma-Team auf Cyanogenmod als Basis, was die Nutzung auf vielen verschiedenen Geräten ermöglichen könnte. Die bisher genutzten Images von Ubuntu Touch sind unter anderem nicht aktuell genug.

Seit der Ankündigung von Plasma Mobile im vergangenen Sommer stellt das KDE-Team Abbilder zum Testen der Oberfläche für Mobilgeräte bereit, die auf Ubuntu Touch basieren. Doch die Plasma-Entwickler haben diese Basis immer weiter verändert und inzwischen große Teile eigenständig aktualisiert. Um die Pflege der Images zu erleichtern, sollte der Betriebssystem-Stack aber weiter vereinfacht werden, weshalb künftig direkt Cyanogenmod als Basis genutzt wird, wie Bushan Shah in seinem Blog schreibt.

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Demnach verwendet die neue angestrebte Architektur ein Android-System als Basis, das etwa aus dem Cyanogenmod-Projekt stammen kann oder theoretisch aus allen anderen Android-Open-Source-Projekten (AOSP), wie diese Google oder auch Sony für ihre Geräte pflegen. Darauf läuft dann derzeit ein Ubuntu 16.04 mit den Paketen des KDE-Projekts Neon in einem Container. Die Abbilder von Ubuntu Touch verwenden zurzeit noch Ubuntu 15.04, das aber zu alte Pakete für Plasma Mobile bietet.

KDE-Team pflegt Betriebssystem nun selbst

Der Vorteil dieses neuen Aufbaus im Vergleich zur Verwendung von Ubuntu Touch besteht Shah zufolge zudem darin, dass es damit einfacher werde, Plasma Mobile auf einer Vielzahl von Geräten zu installieren und dass das Team der Plasma-Entwickler damit selbst die Kontrolle über das gesamte genutzte Betriebssystem habe. Ebenso werde es mit dem Wechsel einfacher für andere, ebenfalls Images für die Nutzung von Plasma Mobile zu erstellen.

Voraussetzung für diese Architektur ist die Aktivierung zusätzlicher Funktionen des Linux-Kernels für die Container sowie Patches für die Android-C-Bibliothek Bionic. Darüber hinaus seien Änderungen an Kwin notwendig gewesen, um Eingaben tätigen zu können. Von Letzterem profitiert auch der Plasma-Desktop, da Kwin Wayland nun einfach auf einem separaten virtuellen Terminal gestartet werden kann.

Noch gebe es laut Shah mit der neuen Architektur einige Probleme und die Installation sei zu kompliziert. Shah plant aber, ein Abbild zum Flashen eines Gerätes bereitzustellen, das Plasma Mobile auf Cyanogenmod-Basis nutzt. Die Dokumentation zum Erstellen eines solchen Images soll ebenfalls verbessert werden, versichert Shah. Bastler könnten damit wohl leicht Portierungen auf andere Geräte bereitstellen.


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janoP 12. Mai 2016

Abbild ist doch mindestens genau so gängig wie Image. Viele...

Apollo13 11. Mai 2016

Gemeint ist wahrscheinlich, dass Ubuntu nur Mittler zwischen CM und der GUI ist. Und ich...

Seitan-Sushi-Fan 03. Mai 2016

Und wie? Es handelt sich dabei um kein Communtiy-Projekt, wo jeder einfach so Pull...



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