Das Integration-Repository ist über grafische Einstellungen erreichbar.
Das Integration-Repository ist über grafische Einstellungen erreichbar. (Bild: Aaron Seigo)

KDE Plasma Active fast als Rolling-Release

Der Hauptentwicklungzweig von Plasma Active soll künftig immer kompilierbar sein, neue Funktionen werden zunächst separat getestet. Das Konzept könnte auch für die anderen KDE-Arbeitsflächen übernommen werden.

Anzeige

Bisher sei es für Nutzer eher chaotisch gewesen, wenn sie dem Entwicklungsprozess von Plasma Active folgen wollten. Das soll sich ab sofort jedoch ändern, wie KDE-Entwickler Aaron Seigo in seinem Blog schreibt. Ein neuer Arbeitsablauf mache Plasma Active nun ähnlich zu einem Rolling-Release, es sei jederzeit stabil genug, um es zu veröffentlichen.

Dies erreicht das Team durch das Aufteilen der Entwicklung in verschiedene Zweige. Zunächst werden neue Funktionen einzeln programmiert und danach in einem neuen Integrationszweig ausgiebig getestet. Zuletzt wird der Code im Hauptzweig zusammengeführt.

Dadurch soll die Phase vor der Veröffentlichung unnötig werden, bei der nach Fehlern in neuen Funktionen gesucht wird und die Probleme entsprechend behoben werden. Eben jenes Modell verursachte die zuletzt mehrmonatige Verzögerung beim Erstellen von Plasma Active 3.

Integrationszweig ausprobieren

Zum Testen des Integrationszweiges steht für Anwender eine Paketquelle bereit. Diese muss jedoch noch manuell in Textdateien eingetragen werden. Mit Plasma Active 4 soll Testern in den Einstellungen eine Option bereitstehen, die den Wechsel zum "Integration-Repository" grafisch erlaubt.

Sollte sich das neue Modell für die Tablet-Oberfläche bewähren, möchten die Entwickler dieses auch für die anderen Plasma-Arbeitsflächen einführen, also für Desktop und Netbook. Jedoch nur soweit ihnen das überhaupt möglich ist, stellt Seigo klar.

Plasma Active 3 erschien im Oktober vergangenen Jahres und steht für verschiedene Tablets als alternatives Betriebssystem bereit, unter anderem auch für das Nexus 7. Version 4 soll im Frühjahr dieses Jahres erscheinen.


Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Systemingenieur (m/w) Schwerpunkt Virtualisierungslösungen
    gkv informatik, Schwäbisch Gmünd
  2. Projekt Office Mitarbeiter (m/w)
    ADAC e.V., München
  3. IT-Mitarbeiter Support (m/w) Operation Services
    Viega GmbH & Co. KG, Attendorn
  4. Testingenieur/in Software und Systeme
    MOBIL ELEKTRONIK GMBH, Langenbrettach

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. NUR 333 EURO: Xbox One Konsole für Prime-Kunden günstiger
  2. Far Cry 3 (100% uncut) Digital Deluxe Edition Download
    9,97€
  3. Little Big Planet 3 - Extras Edition (PS4)
    49,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. ODST

    Gratis-Kampagne für Halo Collection wegen Bugs

  2. Medienbericht

    Axel Springer will T-Online.de übernehmen

  3. Directory Authorities

    Tor-Projekt befürchtet baldigen Angriff auf seine Systeme

  4. Zeitserver

    Sicherheitslücken in NTP

  5. Core M-5Y10 im Test

    Kleiner Core M fast wie ein Großer

  6. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum

  7. Urheberrecht

    Flickr Wall Art nutzt keine CC-Bilder mehr

  8. Rohrpostzug

    Hyperloop entsteht nach Feierabend

  9. IT-Bereich

    China will ausländische Technik durch eigene ersetzen

  10. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

Nexus 6 gegen Moto X: Das Nexus ist tot
Nexus 6 gegen Moto X
Das Nexus ist tot
  1. Teardown Nexus 6 kommt mit wenig Kleber aus
  2. Google Nexus 6 kommt doch erst viel später
  3. Google Nexus 6 erscheint nächste Woche - doch nicht

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

    •  / 
    Zum Artikel