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Apple Watch
Apple Watch (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Kaufberatung Apple Watch: Alu, Stahl, Gold - oder abwarten?

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Apple Watch (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Welches Material ist für wen geeignet, und welche Größe hat Vorteile? Kurz vor dem Start der Vorbestellerphase für die Apple Watch hilft Golem.de bei der Auswahl der richtigen Version - und verrät, wie sich eventuell Geld bei der Anschaffung sparen lässt.

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So kompliziert ist es bei Apple sonst nicht. Genau 38 Versionen der Apple Watch will die sonst für ihr straff durchorganisiertes Produktportfolio bekannte Firma ab dem 10. April 2015 zum Vorbestellen anbieten. Ein paar Varianten kommen allerdings für den normalen Käufer kaum in Frage - vor allem die acht Modelle der Reihe "Edition", die mit Preisen ab 11.000 Euro nur den extrem betuchten Apfelfan in Versuchung führen.

Bleiben immerhin 30 Versionen, die sich trotz des gleichen Innenlebens teils deutlich voneinander unterscheiden: beim Gehäuse und beim Band. Zwar kann jeder Kunde seine Apple Watch 14 Tage lang einfach zurückgeben - bei Apple ist das übrigens normalerweise auf Kulanz auch beim Kauf im Ladengeschäft kein Problem. Trotzdem wollen wir auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen mit den wichtigsten Tipps helfen, einen Fehlkauf von vornherein zu vermeiden.

Hierzulande lässt sich der Handgelenkscomputer ab Freitag, 9:01 Uhr, über den Apple Store im Internet vorbestellen. Die Auslieferung soll ab dem 24. April 2015 erfolgen. Derzeit ist nicht abzusehen, wie groß der Ansturm sein wird, und ob die Uhr ähnlich schnell ausverkauft sein wird wie zuletzt das iPhone 6. Wir rechnen allerdings mit längeren Lieferfristen.

Wer macht eher wenig falsch mit dem Kauf einer Apple Watch?

Hobbysportler, die bereits ein iPhone besitzen. Ein fundamentaler Unterschied der Apple Watch etwa im Vergleich mit Pebble ist, dass die Apple Watch neben Smartwatch-Funktionen (etwa Benachrichtigungen) über einen optischen Pulsmesser verfügt - ein Brustgurt ist also zur Erfassung der Herzfrequenz nicht nötig.

Das erklärt zum Teil den hohen Preis des Wearables von Apple und die nicht sonderlich lange Akkulaufzeit. Der optische Sensor kostet Geld und benötigt Platz im Gehäuse, der eben nicht mehr dem Akku zur Verfügung steht. Zum Vergleich: Die Firma Mio bietet als Armband einen optischen Herzfrequenzmesser für rund 100 Euro an, der letztlich auf der gleichen Technologie wie der Sensor in der Apple Watch basiert. Er ist etwa so groß wie ein 10-Cent-Stück - klingt wenig, aber in einem Uhrengehäuse zählt jeder Millimeter.

Und ambitionierte Sportler?

Sollten warten. Die Uhr selbst verfügt nicht über eine GPS-Funktion, sondern benötigt dafür das per Bluetooth gekoppelte iPhone. Außerdem ist nach ersten Berichten der Funktionsumfang von Apples Sport-App gegenüber den Möglichkeiten von Pulsuhren etwa von Polar, Garmin und Suunto eingeschränkt. So liefert die Software wohl (noch) keine Angaben über die Herzfrequenzzonen und zeigt auch die vom iPhone per GPS erfasste Strecke nicht an.

Unklar ist momentan auch, wie externe Sporthardware (z. B. Puls-Brustgurte oder Trittzähler von Rennradlern) eingebunden werden können - eigentlich müsste das dank Bluetooth aber funktionieren. Unter anderem Steva und Runtastic haben Apps für die Apple Watch angekündigt, Polar und Garmin bislang nicht. Ein Problem dieser Hersteller ist, dass sie eigentlich ihre eigene Hardware verkaufen wollen. Ein anderes, dass Apple ihnen noch keinen Zugriff auf Healthkit zum Austausch etwa von Bewegungsdaten gewährt. Lediglich der Abgleich der Daten zum Vermeiden von Doppelungen ist derzeit erlaubt.

Die Uhr ist wassergeschützt nach dem Standard IPX7. Das bedeutet, dass sie bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von bis zu einem Meter verweilen kann, ohne dass sie Schaden nimmt. Zum Schwimmen oder Tauchen sollte sie dennoch nicht verwendet werden, rät Apple. Auch zum Duschen nach dem Sport sollte sie besser abgelegt werden.

Wer sollte sich den Kauf wirklich gut überlegen?

Alle, die rund um die Uhr ohne weitere Komplikationen die Uhrzeit an ihrem Handgelenk ablesen möchten. Der Zeitmesser hält laut Apple bei einer typischen Nutzung nur "bis zu 18 Stunden" durch. Anschließend wechselt er in einen Gangreserve-Modus, in dem er weitere 72 Stunden lang lediglich die Uhrzeit zeigt.

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sonja_b90 15. Nov 2015

Ehrlich gesagt, ich als Frau liebe große Uhren bei Männern.. Es ist irgendwie männlich...

jo-1 12. Apr 2015

Du meinst nicht zufällig die selbe OLED Technologie, die seit gefühlt 10 Jahren...

Peter Brülls 11. Apr 2015

Wie ich gerade an anderer Stelle gelesen habe, kann man solche durchaus mit der Uhr...

wuschti 10. Apr 2015

Das glaub ich nicht, Tim.

cicero 10. Apr 2015

So sollte es sein. Ein mobiles Gerät irgendwo auf einer großzügigen Fläche einfach...



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