Abo
  • Services:
Anzeige
Kameraautos für Apple Maps
Kameraautos für Apple Maps (Bild: Golem.de)

Karten-App: Apple lässt Kameraautos durch die Straßen fahren

Kameraautos für Apple Maps
Kameraautos für Apple Maps (Bild: Golem.de)

Apple fährt in den USA, Großbritannien und Irland Städte mit Kamerawagen ab, um verbesserte Informationen für seine Kartenanwendung Maps zu gewinnen. Das Projekt erinnert an Google Street View und kämpft mit den gleichen Problemen.

Anzeige

Apple hat eine Website mit Orten in den USA, Irland und Großbritannien veröffentlicht, in denen Kamerawagen herumfahren werden, die Straßen und Häuser aufnehmen sollen. Damit will das Unternehmen seine Kartenanwendung Apple Maps verbessern, die auf iOS und OS X zu finden ist. Vermutlich wird auch eine Webversion davon erstellt.

Die Nachricht folgt auf Spekulationen vom Februar 2015, als Fahrzeuge entdeckt wurden, die mit Kameras und Scannern vollgestopft auf den Straßen von San Francisco fuhren. Diese Fahrzeuge waren von Apple geleast worden. Die Kamerafahrten in den drei Ländern finden vom 9. bis 30. Juni 2015 statt. Welche Regionen folgen, ist nicht bekannt.

"Apple lässt Fahrzeuge auf der ganzen Welt herumfahren, um Daten zu sammeln, die zur Verbesserung von Apple Maps gedacht sind. Einige dieser Daten werden in einem künftigen Update von Apple Maps veröffentlicht", heißt es auf Apples Website.

Apple verspricht, Gesichter und Kennzeichen verwischt darzustellen. Das weist darauf hin, dass Apple nicht einfach nur Straßenverläufe scannt, sondern auch Fotoaufnahmen macht. Google hatte Street View 2006 in den USA gestartet und später auf Europa und andere Regionen ausgeweitet.

Street View in Deutschland umstritten

In Deutschland sorgte Google Street View für viel Wirbel und beschäftigte die Medien und die Politik. Bürger wetterten im Fernsehen gegen Googles Pläne, ein Foto ihres Hauses ins Internet zu stellen, ließen sich dann aber vor ihrem Haus von einer Fernsehkamera filmen oder mit einem entsprechenden Foto in der Zeitung abdrucken. Prominente, die für gewöhnlich die Öffentlichkeit suchen, fürchteten um ihre Privatsphäre, und Minister kündigten öffentlich an, ihre Häuser verpixeln zu lassen. Ob Apple jetzt das gleiche Schicksal droht? Oder sind die Bürger mittlerweile abgestumpfter oder gelassener?

Apple hatte Google als Kartenanbieter aussortiert und 2012 seine eigene Maps-Lösung vorangetrieben, die allerdings zunächst aufgrund schlechter Umsetzung und veralteter Daten so fehlerhaft war, dass sich Apple-Chef Tim Cook in einem offenen Brief für die schlechte Karten-App von iOS 6 entschuldigen musste und sogar Alternativen von Microsoft, Nokia und Google empfahl. Die Qualität wurde seitdem deutlich gesteigert.


eye home zur Startseite
ProArchive 11. Jun 2015

Statt Bildern, die gleich 100+ km Alpen decken bekomme ich nichts. Und warum? Wegen der...

Avarion 11. Jun 2015

Verstehe nicht was du damit erreichen willst. "Anlieger Frei" heisst das du da als nicht...

ProArchive 11. Jun 2015

Von falschen Verpixelungen gibt es so gut wie keine Rede. Nur wenige Zitate überhaupt.

Nugget32 11. Jun 2015

Die waren auch in Frankfurt am Main unterwegs gewesen. In einigen Orten (viele auf dem...

ProArchive 11. Jun 2015

Straßennamen und Verkehrsschilder werden als mögliche Kennzeichen verpixelt, zumindest...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Crailsheim
  2. T-Systems International GmbH, Bonn, Berlin
  3. T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main, Bonn, Leinfelden-Echterdingen, München
  4. FERCHAU Engineering GmbH, Region Zwickau und Chemnitz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,85€
  2. 349,99€
  3. 24,96€

Folgen Sie uns
       


  1. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  2. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  3. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  4. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  5. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  6. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  7. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  8. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  9. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  10. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe

8K- und VR-Bilder in Rio 2016: Wenn Olympia zur virtuellen Realität wird
8K- und VR-Bilder in Rio 2016
Wenn Olympia zur virtuellen Realität wird
  1. 400 MBit/s Telefónica und Huawei starten erstes deutsches 4.5G-Netz
  2. Medienanstalten Analoge TV-Verbreitung bindet hohe Netzkapazitäten
  3. Mehr Programme Vodafone Kabel muss Preise für HD-Einspeisung senken

  1. Re: Was ist eine Distribution...

    grslbr | 04:10

  2. Re: 30 Stunden auf Abruf ?!?

    grslbr | 03:48

  3. Re: Desktop-Android - Clickbait at it's best!

    ve2000 | 03:08

  4. Re: Und der Rest ist Zuckerwatte

    Ach | 02:00

  5. Re: Diebstahl leicht gemacht

    sg-1 | 01:36


  1. 15:59

  2. 15:18

  3. 13:51

  4. 12:59

  5. 15:33

  6. 15:17

  7. 14:29

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel