Abo
  • Services:
Anzeige
Kartellvorwürfe: Google bietet der EU einen Kompromiss an
(Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

Kartellvorwürfe: Google bietet der EU einen Kompromiss an

Kartellvorwürfe: Google bietet der EU einen Kompromiss an
(Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

Im Streit zwischen der Europäischen Kommission und Google um die Marktmacht des Suchmaschinenanbieters bewegt sich Google auf die EU zu. Ein Brief mit Vorschlägen für einen Deal von Google-Chef Eric Schmidt ging bei EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ein.

Gegenüber Cnet hat Google den Vermittlungsversuch bestätigt: "Wir haben einen Vorschlag zu den vier Bereichen gemacht, bei denen die Europäische Kommission Bedenken hat", teilte das Unternehmen per E-Mail mit. Damit reagiert Google erstmals konstruktiv auf die Vorwürfe der Wettbewerbshüter, die dem Unternehmen eine Ausnutzung seiner marktbeherrschenden Stellung bei Suchmaschinen vorwerfen.

Anzeige

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hatte Google im Mai 2012 eine letzte Frist eingeräumt und die vier Problembereiche auch benannt. So soll Google eigene Dienste bei Suchergebnissen besser platzieren als konkurrierende Angebote, mit Werbepartnern Exklusivverträge unterhalten, seine Werbeplattform Adwords schwer übertragbar auf andere Dienste gemacht und Inhalte von anderen Suchanbietern in seine Angebote kopiert haben.

Googles Suche als Plattform für andere Dienste

Der Konflikt zwischen Google und der EU eskaliert seit November 2010, damals hatte die Kommission ein förmliches Kartellverfahren eingeleitet. Im Kern geht es wie bei den meisten Untersuchungen wegen möglicherweise wettbewerbswidrigen Verhaltens um die Frage, ob ein Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung missbraucht, um auch in anderen Bereichen eine Überlegenheit zu erreichen und dabei Mitbewerber behindert.

Wenn sich Google und die EU nicht einigen, kann das für den US-Konzern sehr teuer werden. Der Konflikt mit Microsoft hat gezeigt, dass die Kommission vor hohen Strafen nicht zurückschreckt: 899 Millionen Euro betrug die letzte Strafe für Microsoft wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens. Dagegen können die betroffenen Unternehmen zwar klagen, im Fall von Microsoft kam dabei bisher aber nur eine Reduktion auf 860 Millionen Euro heraus.


eye home zur Startseite
Falkentavio 03. Jul 2012

Google ist als relativ modernes und junges Unternehmen weniger bereit sich mit den...

flasher395 03. Jul 2012

Sagen wir mal so, die Vorwürfe sind meiner Meinung nach nur teilweise gerechtfertigt...




Anzeige

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Neustrelitz
  3. über Robert Half Technology, Bielefeld
  4. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 149,99€
  3. 399,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 02.08.

Folgen Sie uns
       


  1. International E-Sport Federation

    Alibaba steckt 150 Millionen US-Dollar in E-Sport

  2. Kartendienst

    Daimler-Entwickler Herrtwich übernimmt Auto-Bereich von Here

  3. Killerspiel-Debatte

    ProSieben Maxx stoppt Übertragungen von Counter-Strike

  4. Mehr Breitband für mich (MBfm)

    Telekom-FTTH kostet über 250.000 Euro

  5. Zuckerbergs Plan geht auf

    Facebook strotzt vor Kraft und Geld

  6. Headlander im Kurztest

    Galaktisches Abenteuer mit Köpfchen

  7. Industrie- und Handelskammern

    1&1 Versatel bekommt Großauftrag für Glasfaser

  8. Chakracore

    Javascript-Engine von Edge-Browser läuft auf OS X und Linux

  9. Kinderroboter Myon

    Einauge lernt, Einauge hat Körper

  10. Passwort Manager

    Lastpass behebt kritische Lücke



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elementary OS Loki im Test: Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
Elementary OS Loki im Test
Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
  1. Linux-Distribution Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung
  2. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!
  3. Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test Ubuntu versaut noch jedes Tablet

Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. NVM Express und U.2 Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

  1. Re: Komisch

    RipClaw | 18:26

  2. Re: Der Attentäter aß leidenschaftlich Brot

    JTR | 18:26

  3. Re: It's not a bug, it's a feature! (Völlig Ernst...

    David64Bit | 18:25

  4. Re: Abgesoffen vs. überstrahlt

    David64Bit | 18:23

  5. Re: Warum sollte die Telekom so einen...

    taig | 18:23


  1. 17:23

  2. 15:58

  3. 15:42

  4. 15:31

  5. 14:42

  6. 14:00

  7. 12:37

  8. 12:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel