Kartellamt blockiert: Kein schneller Ausbau auf 100 MBit/s für Tele Columbus
(Bild: Kabel Deutschland)

Kartellamt blockiert Kein schneller Ausbau auf 100 MBit/s für Tele Columbus

Die Übernahme durch Kabel Deutschland hätte bedeutet, dass einige hunderttausend Haushalte mit Tele Columbus schnell Internet mit 100 MBit/s bekommen hätten. Das hat das Bundeskartellamt verhindert.

Anzeige

Kabel Deutschland ist es nicht gelungen, die wettbewerbsrechtlichen Bedenken des Bundeskartellamts für die Übernahme von Tele Columbus auszuräumen. Das gab das Unternehmen bekannt. Obwohl die Prüfung durch die Wettbewerbsbehörde noch läuft, ist der Deal damit offenbar gescheitert, wie Golem.de aus Unternehmenskreisen erfahren hat.

"Wir bedauern, dass das Bundeskartellamt trotz unserer umfangreichen Zusagen, mit denen wir bis an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen sind, an seinen Bedenken festhält. Die Transaktion hätte große Vorteile für Infrastrukturwettbewerb und Verbraucher mit sich gebracht", sagte Kabel-Deutschland-Firmenchef Adrian von Hammerstein. Mit dem geplanten Zusammenschluss hätte Kabel Deutschland in den neuen Bundesländern rund 900.000 Haushalten schnelle Internetzugänge über Fernsehkabel anbieten könnten, erklärte das Unternehmen. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen sagte Golem.de im Mai 2012, dass den meisten Kunden von Tele Columbus "nach einem Ausbau 100-MBit/s-Internetzugänge und HD-Programme angeboten" würden.

Tele Columbus war ursprünglich ausschließlich auf Netzebene 4, der sogenannten letzten Meile, mit den angeschlossenen Hausübergabepunkten und den dahinterliegenden privaten Hausverteilnetzen aktiv. Das Unternehmen hat sich aber eine eigene Signalzuführung, eine Ebene 3, geschaffen, wo das eigentliche Breitbandverteilungsnetz liegt. Das steht nach Aussagen aus Unternehmenskreisen der Mehrzahl der angeschlossenen Haushalte zur Verfügung, wo auch eine Datenübertragungsrate von 128 MBit/s geboten wird. Es gebe aber immer noch einige hunderttausend Haushalte, wo von Tele Columbus nur die Netzebene 4 existiere und lediglich TV-Signale von Kabel Deutschland und Unity Media empfangen würden, um das Hausnetz damit zu versorgen.

Tele Columbus betreibt hauptsächlich im Großraum Berlin und den neuen Bundesländern mit den Städten Dresden, Magdeburg und Potsdam sein Netz und zählt 1,7 Millionen Kunden. Kabel Deutschland ist auf Netzebene 3 und 4 aktiv.

Kommt doch die Vodafone-Übernahme? 

Nastert 20. Feb 2013

aber hauptsache LTE ausbauen weils schön billig ist, und die Kosten für den Kunden sind...

Nastert 20. Feb 2013

Wieso Alternativen gibt es doch bestimmt immer? gerade in der Stadt

Nastert 20. Feb 2013

genauso ist es. Ich bin Azubi und kanns mir leider nicht leisten in die Stadt zu ziehen...

Hugo1of2 19. Feb 2013

Wieviele Wettbewerber gibt es denn die DOCSIS Technik haben um mit den koaxialen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler / -innen .NET
    Dataport, Hamburg
  2. Web-Entwickler/in C# / ASP.NET
    TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart
  3. Prozessingenieur Requirements Management (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Grammophon

    Klassik streamen mit bis zu 320 Kbps

  2. Alibaba

    Milliardenschwerer Börsengang wohl Mitte September

  3. Test Infamous First Light

    Neonbunter Actionspaß

  4. Nach Wurstfirmeninsolvenz

    Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung

  5. Gat out of Hell

    Saints Row und die Froschplage in der Hölle

  6. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  7. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  8. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  9. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  10. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel