Kabini HP kündigt Notebook mit AMDs Jaguar-Kernen an

Noch vor dem Chiphersteller selbst hat HP die Daten der neuen E- und A-Serie an APUs von AMD verraten. Sowohl Dual- als auch Quad-Cores mit der Architektur Jaguar und neue Grafikeinheiten gibt es in einem günstigen Notebook.

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Auf HPs Webseiten ist das sonst noch nicht angekündigte Notebook HP 255 G1 zu finden. Das Gerät soll es sowohl mit Ubuntu-Linux für rund 350 Euro als auch mit Windows 8 für rund 430 Euro geben. Noch kann es nicht bestellt werden.

Während der Hersteller den Prozessor in der Produktbeschreibung nur als "AMD Dual-Core" beschreibt, enthält ein PDF mit ausführlichen technischen Daten konkretere Angaben: Sowohl die bekannte Serie E (Brazos 2.0) als auch neue Modellnummern für AMDs mobile APUs mit Codenamen Kabini finden sich darin.

  • HP nennt Kabini ausdrücklich. (Tabelle: HP)
HP nennt Kabini ausdrücklich. (Tabelle: HP)

Auffällig sind vor allem vier Chips: E1-2500, E2-3000, A4-5000 und A6-5200. Sie verfügen über eine neue Grafikeinheit der Serie Radeon HD 8000. Obwohl bei den deutlich leistungsfähigeren Desktop-Grafikkarten noch die Serie HD 7000 aktuell ist, verwendet AMD bei seinen OEM-Produkten schon die Bezeichnung HD 8000.

Der schnellste der neuen Prozessoren im HP-Notebook ist der A6-5200 mit vier Kernen und 2,0 GHz. Seine Grafikeinheit trägt auch die größte Modellnummer, nämlich Radeon HD 8400. Weitere Daten verrät das HP-PDF noch nicht, die vorliegenden Angaben zu dieser APU ähneln aber den Embedded-SoCs der G-Serie, die AMD vor kurzem vorgestellt hat. Der in dieser Serie ebenfalls mit vier Jaguar-Kernen bei 2,0 GHz geführte GX-420CA kommt auf eine TDP von 25 Watt.

Ebenso lässt sich vom Embedded-Chip GX-217GA mit zwei Kernen bei 1,65 GHz auf den neuen E2-3000 rückschließen, dessen TDP dürfte wie beim Pendant der G-Serie bei 15 Watt liegen. AMD will die neuen Prozessoren demnächst selbst ausführlich vorstellen.

Günstiges Standardnotebook mit 15,6 Zoll

Laut dem PDF von HP werden verschiedene AMD-APUs in dem Notebook 255 verbaut, die eingangs genannten Preise beziehen sich nur auf die Ausstattung mit der bereits länger erhältlichen Brazos-APU E2-1800 mit 1,7 GHz. Ob die Kabini-APUs dann auch entsprechend günstige Notebooks ermöglichen, ist damit noch nicht sicher.

Anhand der restlichen Daten zu dem Notebook ist aber schon erkennbar, dass es sich um ein günstiges Gerät mit einfacher Ausstattung handelt: Sowohl das Gewicht von 2,45 Kilogramm als auch das Display mit 15,6 Zoll Diagonale und 1.366 x 768 Pixeln deuten darauf hin, dass es sich um ein Standardnotebook handelt. Ebenso sind die 500-GByte-Festplatte und 4 GByte RAM recht unspektakulär, immerhin gibt es noch ein optisches Laufwerk, das aber nur DVDs lesen und beschreiben kann, aber mit Blu-rays nichts anzufangen weiß.

Angaben zur Laufzeit und der Rechenleistung macht HP nicht. Diese beiden Punkte werden bei der Jaguar-Architektur aber mit Spannung erwartet, weil diese Prozessorkerne nicht nur für Notebooks und Tablets (dort dann als Temash) dienen sollen. Die Jaguar-Cores kommen auch in Sonys Playstation 4 zum Einsatz - dort dann aber gleich mit acht x86-Kernen, für Notebooks hat AMD bisher nur Quad-Cores angekündigt.


Lala Satalin... 14. Mai 2013

...

Neuro-Chef 13. Mai 2013

Da waren die früher üblichen 1280 x 800 sogar besser..

Surry 13. Mai 2013

Was erwartet man von einem 350 flocken Lappi? BlueRay Brenner, SSD, Full-HD und...

elgooG 13. Mai 2013

Bitte lesen und informieren. Danke.

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