K-5 IIs Pentax baut Tiefpassfilter aus DSLR aus

Pentax hat seine wasser- und staubfeste Spiegelreflexkamera K-5 überholt und in einer neuen Version namens K-5 II vorgestellt, die mit einem neuen Autofokussystem ausgestattet ist, das auch noch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen arbeiten soll. Ein Spezialmodell ohne Tiefpassfilter soll besonders scharfe Bilder ermöglichen.

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Die Pentax K-5 wurde schon 2010 vorgestellt und wird nun in einer aktualisierten Fassung auf den Markt gebracht. Denn besonders viel Neues gibt es bei der K-5 II nicht. Sie erreicht immer noch mit ihrem APS-C-Sensor eine Auflösung von 16,2 Megapixeln und filmt in Full-HD mit 25 Bildern pro Sekunde.

Neu ist jedoch der Safox-X-Autofokussensor, der auch bei schlechtem Licht noch gut funktionieren soll. Das Autofokussystem der K-5 war beim Erscheinen in einigen Tests bemängelt worden. Die K-5 II soll dieses Manko ausgleichen.

Ansonsten wirkt es so, als habe Pentax keine Neuerungen in die Kamera eingebaut. Sie erreicht einen Empfindlichkeitsumfang von ISO 80 bis ISO 51.200 und eine Serienbildgeschwindigkeit von 7 Bildern pro Sekunde. Die Matrix-Belichtungsmessung erfolgt mit 77 Segmenten, wobei der Anwender auch auf eine Spot- oder Integralmessung umschalten kann.

Wetterfestes Gehäuse

Das Magnesium-Aluminium-Gehäuse ist mit zahlreichen Dichtungen gegen das Eindringen von Schmutz, Staub und Wasser geschützt und soll auch bei minus 10 Grad Celsius noch funktionieren. Auch der optionale Batteriegriff ist entsprechend abgedichtet. Neben einem 3 Zoll großen Display mit 921.000 Bildpunkten und 170 Grad Betrachtungswinkel ist ein Prismensucher eingebaut. Die Sucherfeldabdeckung soll bei 100 Prozent liegen.

Der Kamerasensor ist beweglich aufgehängt und gleicht mit Gegenbewegungen das Zittern des Benutzers für eine Bildstabilisierung aus, so dass Entwacklungstechniken in den Objektiven nicht erforderlich sind. Der Lithium-Ionen-Akku soll für bis zu 1.000 Fotos reichen. Die Kameragehäuse messen 97 x 131 x 73 mm und wiegen mit Karte und Akku 740 Gramm. Dazu kommt noch das Gewicht des jeweiligen Objektivs.

Darüber hinaus hat Pentax mit der K-5 IIs ein fast identisches Modell vorgestellt, bei dem der Tiefpassfilter vor dem Sensor fehlt. Damit werden eigentlich Moirée-Effekte verhindert, die als hässliches Interferenzmuster zu sehen sind, wenn zum Beispiel Stoffstrukturen aufgenommen werden. Der Tiefpassfilter hat aber den Nachteil, die optische Auflösung zu reduzieren. Fehlt er, ist das Bild deutlich schärfer. Den Nachteil gelegentlich auftauchender Interferenzen muss der Fotograf dann allerdings hinnehmen.

Die Pentax K-5 II und die K-5 IIs sollen im Oktober 2012 auf den Markt kommen. Das Modell K-5 II mit Tiefpassfilter soll rund 1.000 Euro kosten, während für die K-5 IIs etwa 1.250 Euro fällig sind.


flexible_response 12. Sep 2012

Ich wundere mich immer noch, dass die DSLRs von Pentax in Deutschland fast unter dem...

Strulf 12. Sep 2012

Man muss nicht zwangsweise alle Bilder nachbearbeiten. Moiré taucht nicht auf allen...

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