Anzeige
Barack Obama schlägt bei einer Rede eine neue Spielestudie vor.
Barack Obama schlägt bei einer Rede eine neue Spielestudie vor. (Bild: Kevin Lamarque/Reuters)

Jugendschutz Obama fordert nach Massaker Studie zu Gewaltspielen

Nach dem Schulmassaker von Newtown will Barack Obama zehn Millionen US-Dollar für eine Studie über die Auswirkungen von gewalthaltigen Medien ausgeben - auch von Games. Der US-Branchenverband findet das gut.

Anzeige

Nach dem Schulmassaker von Newtown will US-Präsident Barack Obama eine Reihe von Einschränkungen beim Verkauf von Waffen und Munition durchsetzen. Gleichzeitig verlangt er eine Studie über Medienkonsum: "Der Kongress wird eine Studie finanzieren, in der die Auswirkungen von gewalthaltigen Videospielen auf junge Gemüter untersucht werden", sagte Obama in einer Rede im Weißen Haus. Der US-Präsident reicht eine Gesetzesvorlage beim Kongress ein, in der für die Untersuchung rund zehn Millionen US-Dollar beantragt werden. Bereits kurz nach dem Massaker im Dezember 2012 hatten US-Senatoren einen Gesetzesvorschlag für eine vergleichbare Studie vorgelegt.

Obama gilt zwar als sehr aufgeschlossen gegenüber Neuen Medien. Er hat sich aber in der Vergangenheit vereinzelt eher als Kritiker von Games geäußert - nicht so sehr wegen der Gewaltfrage, sondern weil Spieler weniger Zeit zum Lernen für Schule, Studium und Sport hätten.

Der Branchenverband ESA begrüßt den Vorschlag von Obama ausdrücklich in einem Statement gegenüber der US-Seite Joystiq. Allerdings geht die Organisation fest davon aus, dass festgestellt wird, dass gewalthaltige Medien keinerlei negativen Auswirkungen haben.

Fast gleichzeitig hat der zur Demokratischen Partei gehörende Politiker Jim Mathesen einen Gesetzesvorschlag im Repräsentantenhaus eingebracht, der eine Kennzeichnung von Spielen und Verkaufsverbote für Minderjährige vorsieht, wie die US-Seite Gamepolitics.com berichtet. Entsprechende Gesetze gibt es in den USA bereits, sie sind allerdings nicht besonders streng. Details über die neue Eingabe sind noch nicht bekannt.

Mitte Januar 2013 hatte sich US-Vizepräsident Joe Biden mit Vertretern der Spielebranche getroffen, um unter anderem über Gewaltinhalte zu reden und daraus Vorschläge für Obama und andere Initiativen zu machen. Biden ist insgesamt recht gnädig mit der Gamesbranche umgegangen - an der Verbesserung ihres Images sollte sie aber arbeiten.


hobbypunk 18. Jan 2013

Hi, @tantalus, ich denke weniger, das es an gesetzen und altereinstufungen mangelt, das...

AdmiralAckbar 17. Jan 2013

Und aus welcher Studie kommen deine Zahlen ;) Es ist schon genug geholfen wenn man die...

Charles Marlow 17. Jan 2013

- Die Waffen dürfen es nicht sein, weil die Waffenindustrie zuviel Geld hat und die...

DJ_Ben 17. Jan 2013

Obama macht einfach erst mal was damit die Öffentlichkeit sieht das die Politik tätig wird.

DJ_Ben 17. Jan 2013

Das hat auch damit zu tun das die Öffentlichkeit einen Sündenbock braucht und so...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager Internal Audit (m/w)
    Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg
  2. Validierungsingenieur Automation (m/w)
    Uhlmann, Laupheim
  3. IT-Manager JBoss Solution Architect (m/w)
    Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt
  4. Systemtester (m/w)
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: Overwatch - Collector's Edition [PC/PS4/Xbox 360]
    129,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. NEU: South Park: Der Stab der Wahrheit [PC Code - Steam]
    5,95€
  3. JETZT VERFÜGBAR: Unravel (PC/PS4)
    je 19,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. AVM

    Fritzboxen für Supervectoring, G.fast und Docsis 3.1 kommen

  2. Einsteins Vorhersage bestätigt

    Forscher weisen erstmals Gravitationswellen nach

  3. Datenschmuggel

    Alte USB-Sticks als Geheimwaffe gegen Nordkorea

  4. Remedy Entertainment

    Hardware-Anforderungen für Quantum Break veröffentlicht

  5. Paket-Ärger.de

    Die meisten Beschwerden über nicht ausgehändigte Pakete

  6. ÖPNV in San Francisco

    Die meisten Überwachungskameras sind nur Attrappen

  7. Snapdragon

    Qualcomm zeigt neuen 14nm-FinFET-Chip und ein Wearable-SoC

  8. Overload

    Descent-Macher sammeln Geld für neues Projekt

  9. Snapdragon X16

    Qualcomms neues LTE-Modem schafft 1 GBit pro Sekunde

  10. Social Media

    Bleib bescheiden, Twitter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
VBB-Fahrcard: Der Fehler steckt im System
VBB-Fahrcard
Der Fehler steckt im System
  1. VBB-Fahrcard Busse speichern seit mindestens April 2015 Bewegungspunkte
  2. VBB-Fahrcard Berlins elektronische Fahrkarte speichert Bewegungsprofile

Galaxy View im Test: Samsungs Riesentablet scheitert als Fernseher-Alternative
Galaxy View im Test
Samsungs Riesentablet scheitert als Fernseher-Alternative
  1. Lehrer IT-Ausstattung an Schulen weiterhin nicht gut
  2. Huawei Mediapad M2 10.0 Gut ausgestattetes 10-Zoll-Tablet mit Stylus für 500 Euro
  3. Oberschule Weiter zu wenig Computer an den Schulen

IMHO: Amazon krempelt den Spielemarkt um
IMHO
Amazon krempelt den Spielemarkt um
  1. Lumberyard Amazon veröffentlicht Engine auf Basis der Cryengine

  1. Re: Kein Problem. Du hast doch nichts zu verbergen?

    SelfEsteem | 19:58

  2. Re: Interessant

    Friedrich.Thal | 19:57

  3. Re: Der Fisch stinkt vom Kopf her

    Keridalspidialose | 19:56

  4. Re: "i7 4790 oder ähnlicher AMD" *LOL*

    Braineh | 19:56

  5. Re: HURRA! Teil der aktiven Kriegsführung

    Friedrich.Thal | 19:56


  1. 19:17

  2. 17:03

  3. 16:25

  4. 15:55

  5. 15:49

  6. 15:38

  7. 15:28

  8. 14:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel