Spiele wie Arma 3 fordern den Prozessor.
Spiele wie Arma 3 fordern den Prozessor. (Bild: Marc Sauter/PCGH)

Jon Peddie Research PC-Gaming bleibt ein Garant für Hardwareverkäufe

Die Marktforscher von Jon Peddie Research haben eine Studie veröffentlicht, wonach PC-Spieler durch ihre Kaufkraft die fallenden Umsätze des Marktes kompensieren.

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Während die Verkäufe für Komplett-PCs und Notebooks immer weiter sinken, gibt es ein kleines gallisches Dorf, das sich widersetzt: die PC-Spieler. Laut dem kalifornischen Marktforschungsinstitut Jon Peddie Research (JPR) setzte diese Zielgruppe vergangenes Jahr angeblich gut 18 Milliarden US-Dollar um, für 2013 erwarten die Analysten nur eine leichte Verringerung der Umsätze und ab 2014 bis 2016 einen merklichen Anstieg. 2009 hatte JPR allerdings noch rund 30 Milliarden US-Dollar für 2012 geschätzt und liegt damit rückblickend völlig daneben.

Besonders wichtig für das PC-Gaming und den Umsatz dieser Sparte sind gemäß dem Marktforschungsinstitut spezielle Titel, zudem wird das meiste Geld laut JPR mit dedizierten High-End-Grafikkarten umgesetzt. So spricht Ted Pollak, Senior Gaming Analyst, das kommende Arma 3 an: "Solche Titel haben einen phänomenalen Einfluss auf die Hardwareverkäufe. PC-Spieler lieben das Modding, und wenn sich ein Titel wie Arma 3 in der Entwicklung befindet, dann beginnen die Leute bereits aufzurüsten. Wir erwarten 800 Millionen US-Dollar an Hardware-Investitionen, die durch Arma 3 beeinflusst wurden. Viele Spiele fordern auch den Prozessor, es reicht also nicht, nur die Grafikkarte auszutauschen."

Ein weiterer Grund für den stabilen bis steigenden Umsatz des PC-Gamings sind immer stärkere, integrierte GPUs - etwa in AMDs Richland -, die den Weg ins Wohnzimmer ebnen. Zudem gilt wie gehabt, dass High-End-PCs weit höhere Auflösungen und bessere Kantenglättungsmodi erlauben, die Bildqualität deutlich über der der aktuellen Konsolen liegt. Außerdem ermöglicht der PC dank Maus und Tastatur eine präzisere wie schnellere Eingabe, der Anschluss eines Gamepads stellt kein Problem dar.

Abseits dieser Studie des JPR-Instituts belegen Forschungen, dass Spieler auf den kompletten PC-Markt gesehen nur einen vergleichsweise geringen Anteil ausmachen. Nutzer, die ihren Computer oder ihr Notebook für tägliche Office-Arbeiten einsetzen, haben eine "Mir reicht die Leistung"-Mentalität entwickelt, da heutige Geräte für viele Aufgaben schnell genug sind. Dies verringert den Neukauf von Hardware, das Geld wird stattdessen in Smartphones oder Tablets investiert, wodurch jedoch nur ein Teil der PC-Spieler an den Umsätzen beteiligt ist.


kazhar 14. Aug 2013

nicht mal das kann man noch so stehen lassen. momentan kann man vor dem spielen eher 2...

Natchil 14. Aug 2013

Mal ehrlich, wer in eurem Bekanntenkreis hat einen Gamerpc? Ich kenne kaum jemanden. Die...

Kampfmelone 14. Aug 2013

Das Problem ist auch dass die Server bei ArmA Einfluss auf die FPS der Clients hat...

Kampfmelone 14. Aug 2013

Ein bis zwei Generationen kann man ja auch Überspringen, das ist doch kein Problem. Ich...

Turner 13. Aug 2013

Wenn das OS sauber skalieren kann, dann sind bei gleicher Bildschirmgroesse etwa die...

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