Anzeige
Jollas erstes Smartphone mit Sailfish OS
Jollas erstes Smartphone mit Sailfish OS (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Jolla im Test: Das Smartphone, das Nokia nicht wollte

450 Vorbesteller kamen nach Helsinki zum Launch-Event für das langersehnte erste Smartphone mit Jollas Betriebssystem Sailfish OS. Es hat eine durchdachte Gestensteuerung sowie intelligente Wechselcover und unterstützt Android-Apps.

Anzeige

Jolla hat am 27. November 2013 in Helsinki sein erstes Smartphone mit dem neuen mobilen Betriebssystem Sailfish OS vorgestellt. Zusammen mit dem Netzbetreiber DNA veranstaltete der Hersteller auf dem Narinkkatori-Platz ein großes Launch-Event. Golem.de hat sich eines der ersten Geräte abgeholt und Sailfish OS einem Praxistest unterzogen.

Mit seinem ersten Smartphone möchte Jolla dort weitermachen, wo Nokia 2011 aufgehört hat, als es das Betriebssystem Meego aufgab. Jolla wurde von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet, um ein auf Meego basierendes neues Betriebssystem zu programmieren: Sailfish OS. Einer der leitenden Mitarbeiter von Jolla ist der ehemalige Leiter der Meego-Entwicklung bei Nokia, Marc Dillon. Viele treue Meego-Nutzer warten schon lange auf einen Nachfolger für ihr mittlerweile betagtes Nokia N900 - zusammen mit aktueller Hardware wie LTE-Unterstützung, Snapdragon-Prozessor und intelligenten Wechselcovern scheint das Jolla-Smartphone dafür geeignet zu sein.

  • Das erste Smartphone von Jolla (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Smartphone hat ein sichtbar zweigeteiltes Gehäuse. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Display ist 4,5 Zoll groß. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Firma Jolla wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Nokia gegründet. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Rückdeckel des Jolla-Smartphones kann abgenommen und ausgetauscht werden. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Im Inneren des Deckels befindet sich ein Chip, über den das Smartphone das Cover erkennt und die Farbgebung des Betriebssystems anpasst. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die erste Ausgabe des Jolla-Smartphones wurde mit zwei Wechselcovern ausgeliefert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Akku des Jolla-Smartphones ist wechselbar. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Im Inneren des Smartphones befinden sich zahlreiche Kontakte, die künftig weitere Nutzungsszenarien der Wechselcover ermöglichen. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
Das erste Smartphone von Jolla (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Benutzeroberfläche Sailfish OS

Das Open-Source-Betriebssystem Sailfish OS basiert auf der Mer-Plattform, die ihrerseits auf Meego basiert. Auf Jollas erstem Smartphone läuft Sailfish OS in der Version 1.0.0.5, Codename Kaajanlampi. Die Benutzeroberfläche teilt sich in drei Hauptbereiche auf: den Sperrbildschirm, die Übersicht über die offenen Apps und das App-Verzeichnis. Das Smartphone hat weder einen Home-Button noch Navigationstasten, die Bedienung erfolgt komplett über Gesten. An der Seite befinden sich lediglich ein Einschalter und eine Lautstärkewippe.

Die Gestensteuerung von Sailfish OS erinnert etwas an die von Blackberrys mobilem Betriebssystem Blackberry 10, ist allerdings deutlich umfangreicher. Der Nutzer weckt das Jolla-Smartphone entweder konventionell über den Einschalter auf oder wie bei Nokias Lumia-Geräten mit einem Doppeltipp auf den Bildschirm.

Sperrbildschirm mit Zusatzmenü

Der Sperrbildschirm zeigt in der linken oberen Ecke neue Nachrichten und weitere Statusmeldungen. Wird eine Sicherheitssperre mit Code eingerichtet, erscheint diese nach dem Wegwischen des Sperrbildschirms. Am oberen Displayrand ist ein in der aktuellen Hauptfarbe gehaltener heller Streifen zu sehen. Dieser zeigt an, dass mit einem Wisch von der Bildschirmmitte nach unten eine Menüauswahl aufgerufen werden kann - ein System, das Jolla an zahlreichen Stellen des Betriebssystems nutzt.

Über dieses Menü kommt der Nutzer im Falle des Sperrbildschirms schnell zu den Einstellungen, der Kamera und der Telefonfunktion. Außerdem kann er das Smartphone stumm schalten. In Apps kann er mit der Geste meist grundlegende Funktionen ausführen, beispielsweise einen Kontakt in der Telefon-App suchen oder im Browser einen neuen Tab erstellen.

Umfangreiche Gestensteuerung 

eye home zur Startseite
server2173 10. Mär 2014

Hi, also ich hab jetzt ein Jolla. Fuer mich war es ein Kaufgrund, ein vernünftiges Os zu...

pulseaudio 13. Feb 2014

Bis das Update da ist, kann man sich bspw. mit diesem CalDAV/CardDAV Workaround behelfen...

Helites 04. Jan 2014

Oh shit.. Die GrammarNaz*** sind hier!

Jordanland 30. Dez 2013

Das gab es bei einigen N Modellen der Nokia Symbian "Smartphones" hatte eines davon und...

Thaodan 20. Dez 2013

die Kartenvon Nokia stehen sogar zur Verfügung.

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Security Engineer (m/w)
    Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau
  2. Citrix Administrator (m/w)
    ADLON Intelligent Solutions GmbH, Ravensburg
  3. Software-Architekt (m/w)
    Concardis GmbH, Eschborn
  4. Hardware-Integrator (m/w) für den Bereich Mobilfunk-Messtechnik
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Serien auf Blu-ray reduziert
    (u. a. Better Call Saul 14,97€, The Blacklist 16,97€, Vikings 2. Season 22,99€, Star Trek...
  2. Blu-rays reduziert
    (u. a. Game of Thrones 5. Staffel 32,97€, Games of Thrones Staffel 1-5 104,97€, Die Bestimmung...
  3. NEU: Star Wars: Trilogie I-III [Blu-ray]
    33,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Ransomware

    Sächsischer Verfassungsschutz wurde verschlüsselt

  2. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW

  3. Fathom Neural Compute Stick

    Movidius packt Deep Learning in einen USB-Stick

  4. Das Flüstern der Alten Götter im Test

    Düstere Evolution

  5. Urheberrecht

    Ein Anwalt, der klingonisch spricht

  6. id Software

    Dauertod in Doom

  7. Nach Motorola

    Rick Osterloh soll neue Hardware-Abteilung von Google leiten

  8. Agon AG271QX

    Erster 1440p-Monitor mit 30-Hz-Freesync-Untergrenze

  9. Alienation im Test

    Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

  10. Das Internet der Menschen

    "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Spielebranche: "Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
Spielebranche
"Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
  1. Neuronale Netze Weniger Bugs und mehr Spielspaß per Deep Learning
  2. Spielebranche "Die große Schatztruhe gibt es nicht"
  3. The Long Journey Home Überleben im prozedural generierten Universum

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  2. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen
  3. Angebliche Zukunftstechnik Sirin verspricht sicheres Smartphone für 20.000 US-Dollar

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Security Der Internetminister hat Heartbleed
  2. Enterprise-IT Hunderte Huawei-Ingenieure haben an Telekom Cloud gearbeitet
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Re: Verschwendung von Steuergeldern....

    Ovaron | 07:02

  2. Re: nordrhein-westfalen ist gespannt

    Ovaron | 06:53

  3. Re: 67 Millionen US Dollar ...

    Ovaron | 06:51

  4. UM hat Kabel BW geschadet

    rv112 | 06:23

  5. sorry, der Bogen von Weltsprachen zur...

    pk_erchner | 05:57


  1. 00:05

  2. 19:51

  3. 18:59

  4. 17:43

  5. 17:11

  6. 16:22

  7. 16:15

  8. 15:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel