Jolla Ex-Nokia-Mitarbeiter kündigen Meego-Smartphones an

Einige ehemalige Nokia-Mitarbeiter, die an der Entwicklung des Nokia N9 maßgeblich beteiligt waren, haben mit Jolla einen neuen Smartphone-Hersteller gegründet, um Smartphones auf Basis des Linux-basierten Betriebssystems Meego zu entwickeln.

Anzeige

Das Nokia N9 war Nokias bisher einziges Smartphone mit dem Linux-basierten Betriebssystems Meego, das in Tests auch bei Golem.de trotz einiger Macken einen überraschend guten Eindruck hinterließ. Doch Nokia setzt bekanntlich künftig auf Windows Phone, Meego hat bei Nokia wohl kaum noch eine Zukunft.

Die Jolla-Gründer um Jussi Hurmola wollen das nicht hinnehmen und gründeten zusammen mit internationalen Investoren ein eigenes Unternehmen, um Geräte auf Basis von Meego zu entwickeln. Geht es nach ihnen, war das N9 das beste Smartphone der Welt. Und daran wollen sie anknüpfen, in enger Zusammenarbeit mit der Community.

Das Jolla-Team besteht nach eigenen Angaben aus einer substanziellen Anzahl von Meego-Hauptentwicklern und Managern. Weitere Meego-Talente sollen eingestellt werden, um an einem Smartphone der nächsten Generation zu arbeiten.

Ausgangspunkt der Entwicklung von Jolla sollen das Mer-Projekt und Qt sein, nicht Nokias Harmattan. Jolla will ein eigenes User Interface entwickeln. Als Paketmanagementsystem soll dabei RPM zum Einsatz kommen. Den Quelltext seiner Produkte will Jolla weitgehend offenlegen.

Ob die künftigen Softwareversionen von Jolla ihren Weg auf das Nokia N9 finden, ist derzeit unklar, denn: "Das liegt nicht in unserer Hand", so Jolla. Details zu eigenen Produkten will Jolla erst später verkünden. Eines macht das Jolla-Team aber schon jetzt deutlich: Sein Betriebssystem läuft auf ARM- und x86-Prozessoren.

Die Website jolla.fi verrät derzeit noch nichts, die ersten Informationen verteilte Jolla per Twitter und LinkedIn.


oSu. 19. Jul 2012

Welchen Vorteil siehst Du in DEB? Vielleicht das es nicht LSB konform ist? RPM hat DEB...

hiasB 19. Jul 2012

Inwiefern. MeeGo war der Versuch von einer eigenen Nischenplattform mit Nokia gemeinsam...

Seitan-Sushi-Fan 18. Jul 2012

Wieso sollten die bei Nokia sitzen? Qualcomm und die ganzen anderen Chip-Entwickler...

MistelMistel 09. Jul 2012

...oder andersrum... ;-)

lube 09. Jul 2012

Ja aber bei Kickstarter kriegt man idR nur Geld wenn man was verkauft. Und anscheinend...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  2. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  3. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  4. IT-Projektleiter/in
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel