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Auf die Kritik der GPL-Verfechter geht die Linux Foundation nicht ein.
Auf die Kritik der GPL-Verfechter geht die Linux Foundation nicht ein. (Bild: Linux Foundation)

Jim Zemlin: Linux Foundation erlaubt weiter Community-Vorstände

Auf die Kritik der GPL-Verfechter geht die Linux Foundation nicht ein.
Auf die Kritik der GPL-Verfechter geht die Linux Foundation nicht ein. (Bild: Linux Foundation)

Im Vorstand der Linux Foundation werden weiterhin Mitglieder der Kernel-Community vertreten sein, bekräftigt der Geschäftsführer der Organisation. Auf die Kritik der GPL-Verfechter wird dabei aber nicht eingegangen.

Der Geschäftsführer der Linux Foundation (LF), Jim Zemlin, schreibt in einer Stellungnahme, dass trotz einer Änderung an den Statuten der LF die Struktur des aktuellen Vorstands nicht verändert worden sei. Lediglich der Prozess zur Ernennung von Community-Mitgliedern zum Vorstand sei angepasst worden. Dies sei bereits seit langem diskutiert worden und nun im Einklang mit dem Vorgehen von vergleichbaren Organisationen.

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Den neuen Regeln zufolge dürfen Einzelpersonen, die Mitglied der LF sind, keine Vertreter für den Vorstand mehr wählen. Laut dem Entwickler Matthew Garrett könnten die Änderungen so interpretiert werden, dass damit unliebsame Community-Mitglieder kein Teil des Vorstands mehr werden können. Garrett vermutet, dass die GPL-Verfechterin Karen Sandler so vom Vorstand ausgeschlossen werden sollte.

Community weiter vertreten

Der aktuelle Vorstand hat laut Zemlin die bisherigen Community-Vertreter Larry Augustin und Bdale Garbee auch nach den neuen Statuten wieder in den Vorstand aufgenommen. Ebenso könnten die Kernel-Entwickler nach wie vor ein Vorstandsmitglied ernennen. Diese Aufgabe werde weiterhin von Grant Likely übernommen. Der Vorstand behalte es sich außerdem vor, künftig weitere Mitglieder in den Vorstand aufzunehmen, die aus der wachsenden Gemeinschaft stammen, welche die LF vertritt.

Zemlin bedauert, dass die Diskussion um die Änderung der Statuten in einen Flame-War ausgeartet sei. Es handele sich nicht mehr um eine "normale und gesunde" Auseinandersetzung, sondern teilweise um "persönliche, unangebrachte und beleidigende Angriffe" auf einzelne Teile der Community, insbesondere Karen Sandler. Die LF stelle sich explizit gegen dieses Verhalten und Zemlin ruft alle Teilnehmer dazu auf, gegen die "oft sexistischen" Attacken zurückzuschlagen.

Auf die unterschwelligen Vorwürfe, GPL-Verfechter wie Sandler, die ihre Kandidatur zur Vorstandswahl öffentlich bekanntgegeben hatte, ausschließen zu wollen, geht Zemlin nicht ein. Garrett kommentiert auf Twitter, dass die LF die Vorwürfe leicht ausräumen könnte, indem Sandler ebenfalls in den Vorstand aufgenommen wird.


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