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Myles Borins erläutert auf der Viewsourceconf die LTS-Strategie von Node.js.
Myles Borins erläutert auf der Viewsourceconf die LTS-Strategie von Node.js. (Bild: Fiona Castiñeira/Viewsourceconf/CC-BY 2.0)

Javascript-Server: Die stabile Node.js-Entwicklung steht erst am Anfang

Etwa ein Jahr nach dem Neustart von Node.js läuft das Projekt zumindest aus Sicht der Nutzer wieder rund. Doch die Entwickler haben noch einige Probleme zu lösen. Welche das sind und wie das geschehen soll, erklärt Release-Manager Myles Borins im Gespräch mit Golem.de.

Für Außenstehende etwas überraschend: IBM ist eine der treibenden Kräfte gewesen, die mit der Gründung der Node.js Foundation vor etwas mehr als einem Jahr die Wiedervereinigung mit dem Fork Io.js forciert haben. Dank dieses Schritts ist das Projekt zur Erstellung einer serverseitigen Javascript-Umgebung wohl langfristig gerettet worden. Myles Borins, IBM-Angestellter und als Teil des Release-Teams für den 4er-Zweig mit Langzeitpflege zuständig, hat Golem.de erklärt, was das Team in diesem ersten Jahr geleistet hat und wie die Entwicklung von Node künftig gesichert werden soll.

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Schnell wird dabei deutlich, dass dem Node-Team die Bedürfnisse der Nutzer-Community besonders wichtig sind. Dies schließt explizit das NPM-Ökosystem mit ein. Dieses "dürfen wir einfach nicht kaputt machen", sagt Borins. Das ist leicht nachvollziehbar, werden Pakete von NPM doch für Projekte mit Millionen von Endnutzern eingesetzt, was selbst bei kleinen Problemen gravierende Auswirkungen haben kann, wie ein Streit im Frühjahr dieses Jahres gezeigt hat.

Um derartige schwerwiegende Ausfälle zu vermeiden, ist das Werkzeug Canary in the Gold Mine (CITGM) entstanden. Dieses basiere auf den wichtigsten Modulen von NPM, nutze Unit-Tests, um die Auswirkungen von Änderungen in Node auf die NPM-Pakete zu testen und überprüfe, ob sich diese überhaupt installieren lassen. Läuft etwas schief, stirbt also dem Namen nach der Kanarienvogel wie früher im Bergwerk. Borins nutze CITGM im Schnitt alle zwei Tage.

Ein stetiger Fluss von Zweig zu Zweig

Dabei steht CITGM selbst am Ende einer ganzen Kette von Abläufen, die sich dank einer strikten Organisation der Node-Entwickler inzwischen durchgesetzt haben. So nutze Node ein Modell zur Entscheidungsfindung für neue Beiträge, welches Borins als "verteilten Konsens" beschreibt. Das heißt, "sobald ein Pull Request [auf Github] erzeugt wird, können andere Beitragende diesem zustimmen". Haben dies "einige wenige Personen gemacht und es beschwert sich binnen weniger Tage kein anderer Entwickler, wird die Änderung in den Master-Zweig von Node übernommen - sofern das Continuous-Integration-System keinen Fehler findet". Das CI-System nutzt ebenfalls CITGM.

Von da aus wandert ein einzelner Beitrag in den Current-Zweig, weiter in einen Release-Zweig und letztlich eventuell in den aktuellen LTS-Zweig. Borins selbst nutzt zusätzlich noch einen Staging-Zweig für seine LTS-Pflege. "Wir verlassen uns darauf, dass unser Veröffentlichungsrhythmus Fehler findet". Verursacht ein Betrag irgendwo in diesem Ablauf Probleme, "wird zurückgerollt". Das geschehe zwar nicht sehr oft, sei aber durchaus schon vorgekommen.

Darüber hinaus setzt das Node-Team für die Behandlung von Problemen ebenfalls auf technische Hilfsmittel. So gibt es zum Beispiel einen Bot, der die Github-Issues überwacht und automatisch mit Labels versieht. Diese technischen und organisatorischen Vorgänge haben Node die notwendige Stabilität gebracht. Doch mit Blick auf die geplanten und kommenden Entwicklungen müsse sich auch die Node-Community selbst verändern, wobei noch viele Einzelheiten geklärt werden müssten, wie Borins bekräftigt.

Team-Organisation und Upstream-Pflege noch unklar 

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pk_erchner 19. Okt 2016

ok Danke für die Präzisierung ... und so konkret ?

FreiGeistler 19. Okt 2016

Und nginx/Lighttp?

Orwell84 19. Okt 2016

Oh ein "mein Tool ist aber viel einfacher als dein Tool"-Vertreter ... genau den gleichen...

Schattenwerk 18. Okt 2016

Und was macht man bis die Funktionen dort angekommen sind?

devarni 18. Okt 2016

Wenn man React oder ähnliches verwendet benötigt man eigentlich keine Template Engine...



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