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Myles Borins erläutert auf der Viewsourceconf die LTS-Strategie von Node.js.
Myles Borins erläutert auf der Viewsourceconf die LTS-Strategie von Node.js. (Bild: Fiona Castiñeira/Viewsourceconf/CC-BY 2.0)

Team-Organisation und Upstream-Pflege noch unklar

In den vergangenen zwei Monaten war Borins alleinverantwortlich für die Veröffentlichung des 4er-Zweigs. Das bringe auch eine große Verantwortung mit sich, da eine Veröffentlichung etwa nur schwer möglich sei, falls er zum Beispiel im Urlaub sei. Deshalb möchte Borins diese Aufgabe gern auf ein größeres Team verteilen.

Wie genau dies umgesetzt werden soll, ist jedoch noch nicht ganz klar, da die damit verbundenen Diskussionen in der Community erst noch anstehen. Besonders wichtig werde diese Arbeitsteilung vor allem mit Blick auf den anstehenden Beginn der LTS-Pflege des aktuellen 6er-Zweigs. Idealerweise sollten künftig wohl kleine Teams für die einzelnen Zweige zuständig sein.

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Enge Zusammenarbeit mit eigenem Upstream

Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt ist, wie die Node-Community selbst mit ihren eigenen Abhängigkeiten umgeht. Ein großer Vorteil von Node ist es laut Borins, dass Node seine Abhängigkeiten zumindest im Standardfall nicht statisch linkt, was leicht Updates ermöglicht. Dazu muss das Node-Team lediglich den Veränderungen des Upstream-Projekts folgen, wodurch schnell OpenSSL-Updates eingepflegt werden können.

Etwas problematischer für Node ist allerdings die Abhängigkeit von der Javascript-Engine V8 aus Googles Chromium-Projekt. Denn V8 wird mit dem Chrome-Browser im Rhythmus von sechs Wochen aktualisiert. Neben dem Code selbst verändern sich damit auch die von Google genutzten Werkzeuge und Node kann und will mit diesem Tempo nicht Schritt halten.

Deshalb pflegt Node derzeit einen Fork von V8, der sich etwa als Teil der LTS-Pflege über zweieinhalb Jahre nur sehr wenig verändert. Borins zufolge ist es wünschenswert für Node, dass dieser Langzeitzweig vom V8-Upstream-Team gepflegt wird, was zumindest derzeit aber noch nicht auf der Infrastruktur von Google umgesetzt werden könne. Allerdings gibt es bereits Gespräche mit den Google-Entwicklern, wie dies erreicht werden könnte, versichert Borins.

Diese Kooperation mit V8 wird außerdem durch die Arbeit der Abteilung für die Systementwicklung bei IBM intensiviert. Diese hat V8 auf die Power-Architektur ebenso wie auf die Z-Systems von IBM portiert, um Node auch auf den eigenen Serversystemen bereitstellen zu können.

Ob und wie genau dies zukünftig gelöst werden kann, ist zwar noch völlig offen. Die begonnenen Diskussionen sowie die damit verbundenen Überlegungen zeigen jedoch, dass sich die Node-Entwickler ihrer Verantwortung den vielen Nutzern gegenüber bewusst sind und entsprechend langfristig planen und handeln möchten.

 Javascript-Server: Die stabile Node.js-Entwicklung steht erst am Anfang

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pk_erchner 19. Okt 2016

ok Danke für die Präzisierung ... und so konkret ?

FreiGeistler 19. Okt 2016

Und nginx/Lighttp?

Orwell84 19. Okt 2016

Oh ein "mein Tool ist aber viel einfacher als dein Tool"-Vertreter ... genau den gleichen...

Schattenwerk 18. Okt 2016

Und was macht man bis die Funktionen dort angekommen sind?

devarni 18. Okt 2016

Wenn man React oder ähnliches verwendet benötigt man eigentlich keine Template Engine...



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