Java: Noch ein Update gegen gefährliche Sicherheitslücken
Zahlreiche Sicherheitslücken werden mit Java 7 Update 13 geschlossen. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Java Noch ein Update gegen gefährliche Sicherheitslücken

Die Notfallupdates Java 7 Update 13 und Java 6 Update 39 vom 1. Februar 2013 haben nicht alle Sicherheitslücken geschlossen. Das Update 15 beziehungsweise 41 beseitigt weitere fünf. Drei stuft Oracle als besonders gefährlich ein.

Anzeige

Oracle hat für Java 6 und 7 erneut ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, das Fehler behebt. Alle betreffen Java 7, vier Java 6 und zwei Java 5. Nur ein Fehler betrifft auch Java 4. Dabei sind nicht nur Anwender in Gefahr. Eine der Sicherheitslücken betrifft auch Java-Server-Installationen. Der sogenannte Lucky-Thirteen-Angriff auf TLS/SSL funktioniert bei alten Java-Versionen. Ein Angriff soll von mittlerer Schwierigkeit sein und die Gefahr wird in der Skala von null bis zehn Punkten mit 4,3 bewertet.

Laut der Risikoeinschätzung von Oracle sind drei der Sicherheitslücken besonders gefährlich (volle Punktzahl). Sie befinden sich direkt in der Laufzeitumgebung und sind über Netzwerke auslösbar. Zudem soll ein Angriff leicht zu bewerkstelligen sein. Insgesamt hat Oracle damit im Februar 55 Sicherheitslücken in seiner Laufzeitumgebung geschlossen, die meisten davon am 1. Februar 2013 mit dem eilig vorgezogenen Notfallupdate.

Die Sicherheitslücken wurden für zahlreiche Angriffe - auch auf Firmen - eingesetzt. Opfer waren unter anderem Entwickler von Facebook und Apple.

Wer Java einsetzt, sollte die neuen Updates möglichst schnell installieren. Oracle stellt sie als Java 7 Update 15 und Java 6 Update 41 bereit. Java 6 sollte zudem nicht mehr lange eingesetzt werden, da Oracle die Software ab März 2013 nicht mehr unterstützt.

Der Februar 2013 ist ein recht arbeitsreicher Monat für Administratoren und Anwender. Neben den beiden Java-Updates gab es zwei Sicherheitspatches für Adobe Flash und ein größeres sicherheitsrelevantes Windows-Update. In dieser Woche dürfte es noch ein Notfallupdate für den Adobe Reader geben, das bereits angekündigt wurde. Außerdem steht für den beliebten Videolan Client ein Update wegen einer Sicherheitslücke noch aus.

In vielen Fällen werden die Exploits aktiv ausgenutzt. So sind derzeit Flash-, Java- und PDF-Schädlinge unterwegs.


powerman5000 20. Feb 2013

Hoi, das ist ja wieder wie in der Schule vor 10 Jahren! Liebts du mich? [ ] Ja [ ] Nein...

Spaghetticode 20. Feb 2013

Der angegriffene Anwender ist unlucky. Jetzt wissen wir aber auch, dass...

Jocularous 20. Feb 2013

standardmäßig prüft der Updater nur "monatlich", ändert mans auf "täglich" ab, wird die...

non_sense 20. Feb 2013

oh mann ... -.-

ursfoum14 20. Feb 2013

Da trifft es doch gut, das gerade der Firefox 19 nun endlich PDF ordentlich darstellen...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-Application Specialist (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  2. Java Software Engineer (m/w)
    edict eGaming GmbH, Hamburg
  3. IT-Projektmanager (m/w) für den Bereich SAP PP/MM
    Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim
  4. Fachinformatiker (m/w)
    Clemens Kleine Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sigmar Gabriel

    Wirtschaftsministerium stellt sich auf Seite von Uber

  2. Entertain

    Netflix soll mit Deutscher Telekom und Vodafone kooperieren

  3. Doppelmayr-Seilbahn

    Boliviens U-Bahn der Lüfte

  4. Snowden-Unterlagen

    NSA und GCHQ sollen Zugang zum Netz der Telekom haben

  5. IRC

    Chatnetzwerk Freenode gehackt

  6. OLED-Lampen

    LGs Panels erreichen 100 Lumen pro Watt

  7. Android 4.4

    Kitkat-Update für Razr-Modelle kommt im Oktober

  8. Intels Desktop-Chefin im Interview

    "Wir hatten unsere loyalsten Kunden frustriert"

  9. Workstations

    Dell, HP und Lenovo setzen auf Thunderbolt 2

  10. C680 Six Output

    Erste Matrox-Grafikkarten mit AMD-GPU kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Meta M1 im Hands on: Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
Meta M1 im Hands on
Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
  1. Smartwatch mit Android Wear Motorolas Moto 360 kommt für 250 Euro
  2. Gear S mit Tizen Samsungs neue Smartwatch kann telefonieren
  3. LG G Watch R Nächste LG-Smartwatch ist rund

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
Typ C
Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
  1. HD Graphics 5300 Broadwell-GPU mit 24 oder 48 EUs, sparsamer und schneller
  2. NUC und Co. Intel will die Mini-PCs halbieren
  3. IMHO USB Typ C lieber heute als morgen

    •  / 
    Zum Artikel