Eine weitere Sicherheitslücke in Java wird aktiv ausgenutzt.
Eine weitere Sicherheitslücke in Java wird aktiv ausgenutzt. (Bild: Oracle)

Java Kritische Sicherheitslücke im Security Manager

In allen Java-Versionen inklusive Java 7, Update 10, ist eine kritische Sicherheitslücke, die bereits aktiv genutzt wird. Dabei wird ein Fehler im Security Manager ausgenutzt. Über Webseiten eingeschleuster Schadcode kann mit Administratorrechten ausgeführt werden.

Anzeige

In Java ist abermals eine kritische Sicherheitslücke entdeckt worden. Sie tritt in allen Versionen von Java 7, einschließlich Update 10, auf. Das US-Cert hat bereits eine Warnung (CVE-2012-4681) herausgegeben. Laut dem Entdecker des Fehlers mit dem Alias Kafeine wird die Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt. Bislang gibt es von Oracle keinen Patch. Das US-Cert empfiehlt, Java im Browser zu deaktivieren.

Der Fehler befindet sich im Security Manager im Java Runtime Environment 1.7 (JRE). Frühere Versionen sind nicht betroffen. Mit einer Kombination aus Java Management Extensions (JMX) MBean und den Objekten aus sun.org.mozilla.javascript.internal in einem Applet lässt sich der Security Manager aushebeln.

Der Fehler wird bereits aktiv genutzt. Der Hacker Kafeine sammelt Informationen über die Kits, in denen der Exploit bereits enthalten ist, darunter Nuclear Pack, Redkit oder Blackhole.

Der Security Manager soll verhindern, dass Applets unerlaubt auf Funktionen des Betriebssystems zugreifen. Laut einem Dokument von Oracle prüft ein Applet, ob ein Security Manager bereits installiert ist. Ist das der Fall, wird mit "setSecurityManager" geprüft, ob er ersetzt werden kann. Das kann laut Oracle eine Ausnahme auslösen. Das wiederum nutzt der Schadcode aus, um sich erhöhte Rechte im System zu genehmigen, ohne dass der Code des Applets entsprechend signiert werden muss.


debruehe 12. Jan 2013

So lange es Menschen gibt, die Malware verbreiten wollen, wird es auch immer wieder...

knalli 11. Jan 2013

Nun ja. In erster Linie geht es ja um Java-Applets in Browsern, welche immer in einer...

Kommentieren


Tobbis Blog / 12. Jan 2013

Sicherheitslücke in Java 7



Anzeige

  1. Servicetechniker (m/w) Software Service Center Süd
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Datenanalyst / Datenanalystin Banksteuerung
    Volksbank RheinAhrEifel eG, Mendig
  3. Produkt- / Technologiemanager Software (m/w)
    Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern
  4. Projektmanager (m/w) MS SharePoint
    item Industrietechnik GmbH, Solingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bundesregierung

    Klimaziele wegen mangelnder Elektroauto-Förderung in Gefahr

  2. Flugsicherheitsbehörde

    Lieferdrohnen benötigen Piloten mit Fluglizenz

  3. Gift Trading

    Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

  4. Fluggastdaten

    EuGH soll PNR-Abkommen mit Kanada prüfen

  5. LLGO

    Go-Compiler auf Basis von LLVM

  6. Operation Eikonal

    Regierung schüchtert Ausschuss mit extremem Geheimschutz ein

  7. Creative Commons

    Deutschlandradio darf CC-BY-NC-Bild nutzen

  8. Vodafone All-in-One

    Bündelangebot mit LTE, 100 MBit/s und TV für 60 Euro

  9. Wemo

    Belkin verkauft LED-Lampen mit Internetanschluss

  10. Chipfertigung

    7-Nanometer-Technik arbeitet mit EUV-Lithografie



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

Stuxnet lässt grüßen: Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
Stuxnet lässt grüßen
Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
  1. Kaspersky Lab Cyberwaffe Regin griff Mobilfunk-Basisstationen an
  2. Sicherheitslücke BND will Zero Day Exploits einkaufen
  3. Malware Europol will Backdoors gegen Cyberkriminelle nutzen

    •  / 
    Zum Artikel