Abo
  • Services:
Anzeige
Honeypot der Telekom
Honeypot der Telekom (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

IT-Sicherheit Deutsche Telekom zeigt Honeypot mit Raspberry Pi

Ein Telekom-Vorstand zeigt einen Honeypot des Unternehmens. Der Konzern setzt sie ein, um seine Angreifer zu studieren. Ein Raspberry-Pi-Logo war auf dem mobilen Honeypot zu erkennen.

Anzeige

Auf ihrer Veranstaltung Netzoffensive in Berlin hat die Deutsche Telekom über Sicherheit und Datenschutz in ihren Netzwerken gesprochen. Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz bei der Telekom, sagte Golem.de, dass das Unternehmen derzeit in Deutschland 60 Honeypots einsetze, und zeigte eines der Geräte. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Honeypots stark gesteigert werden.

"Diese Honeypots simulieren Systeme, um Angreifer anzuziehen. Sie müssen entschuldigen, dass sogar der Honeypot in Magenta gehalten ist, aber sonst würde das Gerät nicht wirklich zu uns gehören", sagte Kremer. Auf dem Gerät ist ein Raspberry-Pi-Logo zu erkennen.

Der Honeypot komme mit Mobilfunknetzwerk der Telekom zum Einsatz, sagte ein Sprecher Golem.de. Der mobile Honeypot wurde innerhalb eines Jahres mehr als 300.000-mal attackiert.

Das Unternehmen fängt pro Tag bis zu 800.000 Cyberangriffe auf seine Netzwerke ab und analysiert sie.

Der Datenschutz-Vorstand äußerte sich auch zum NSA-Skandal, zu Prism und Tempora. Kremer ging aber nicht über die übliche Sprachregelung hinaus. "Wir liefern keine Daten an Geheimdienste. Wir halten uns aber überall an die dortigen Regeln und Gesetze."

Tempora ist der Codename für ein Überwachungsprogramm des britischen Geheimdienstes GCHQ, mit dem der globale Internetverkehr angezapft und zwischengespeichert wird. Der GCHQ hört das Kabelsystem TAT-14 ab, über das ein großer Teil der deutschen Überseekommunikation läuft. Die Telekom sei einer der Eigner, wurde bereits am 24. Juni 2013 berichtet.

Das betrifft in besonderem Umfang die Daten deutscher Internetnutzer: Hier hat der Dienst Zugriff auf zwei Transatlantikkabel sowie auf eine der wichtigsten Verbindungen nach Ostasien und das innereuropäische Kabel PEC.

Die Telekom teilte mit, sie gewähre "ausländischen Diensten keinen Zugriff auf Daten sowie Telekommunikations- und Internetverkehre in Deutschland". Zu möglichen Programmen britischer Geheimdienste habe man "keine Erkenntnisse", halte sich aber an jeweils geltende Landesgesetze. Aufgrund des UK Official Secrets Act bestehe allerdings eine Verschwiegenheitsverpflichtung des Unternehmens.


eye home zur Startseite
Subsessor 04. Feb 2014

Dem kann ich mich anschließen - ist eines der günstigsten Akkus bei der großen...

gaym0r 05. Sep 2013

Pssst, bstea hat mehr aufm Kasten als die von der Telekom! Er ist doch Linux-User!

synack 04. Sep 2013

Genau das wollte ich eigentlich ausdrücken. Ich hatte auch mal kippo auf einem Raspberry...

kendon 04. Sep 2013

da die wenigsten handys einen ethernet-anschluss haben wohl eher nicht. neben dem linux...

LibertaS 04. Sep 2013

Es ist eine Schande wie hier das SED Unrechtsregime mit all seinen faschistischen Folgen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn
  4. Gothaer Systems GmbH, Köln


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 21,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 5,49€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Tipps für IT-Engagement in Fernost


  1. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  2. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung

  3. Smartphones

    Apple will Diebe mit iPhone-Technik überführen

  4. 3D-Flash

    Intel veröffentlicht gleich sechs neue SSD-Reihen

  5. Galaxy Tab S

    Samsung verteilt Update auf Android 6.0

  6. Verschlüsselung

    OpenSSL veröffentlicht Version 1.1.0

  7. DJI Osmo+

    Drohnenkamera am Selfie-Stick

  8. Kaffeehaus lädt Smartphone

    Starbucks testet Wireless Charging in Deutschland

  9. Power9

    IBMs 24-Kern-Chip kann 8 TByte RAM pro Sockel nutzen

  10. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  2. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen
  3. Cyborg Ein Roboter mit Herz

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Oder einfach USB kabel

    RicoBrassers | 10:17

  2. guckst Du DXOMark und andre Tests

    jo-1 | 10:17

  3. Re: Tja...und Threema will selbst niemand...

    unbuntu | 10:16

  4. Re: Wer nicht Telegram nutzt

    unbuntu | 10:15

  5. hypokritisch bis zum Anschlag

    jude | 10:15


  1. 10:20

  2. 09:55

  3. 09:38

  4. 09:15

  5. 08:56

  6. 08:21

  7. 08:05

  8. 07:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel