iPhos: Datenfunk mit bis zu 100 Gigabit pro Sekunde
Prototyp des 70-GHz-Funkmoduls mit Glasfaseranbindung (Bild: Universität Duisburg-Essen)

iPhos Datenfunk mit bis zu 100 Gigabit pro Sekunde

Mit dem europäischen Projekt iPhos soll ein Standard für sehr schnellen Datenfunk gesetzt werden. Erste Bauelemente gibt es schon, und eine Zielanwendung auch: Flugzeuge sollen beim Beladen mit Wetterdaten, aber auch Spielfilmen versorgt werden.

Anzeige

An der Universität Duisburg-Essen haben Forscher am Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik einen Funksender für die drahtlose Übertragung im 70-GHz-Band entwickelt. Damit soll bis zum Jahr 2015 ein neuer Standard für ein Weitverkehrsnetz als Alternative zu LTE geschaffen werden, das mehrere Gigabit pro Sekunde überträgt - Ziel sind 100 GBit/s für jede Funkstation.

Gedacht ist ausdrücklich auch an eine Versorgung von Haushalten, wie Projektleiter Andreas Stöhr betont: "Mit jeder Funkstrecke könnten wir dann gleich mehrere tausend Kunden mit schnellem Internet bis zu 100 Mbit/s versorgen - und das ohne die sehr teure Verlegung von Glasfasern zu den Endkunden.".

Optische Leitungen spielen bei der Anbindung der Funkstrecke dennoch eine Rolle, daher wurden an der Universität auch die nötigen Photodioden entwickelt. Wie schnell sie inzwischen arbeiten, wollen die Wissenschaftler erst auf der ab 13. Mai 2013 in München stattfindenden Messe Laser World of Photonics verraten. Bei einer Vorführung 2009 waren bereits 30 GBit/s erzielt worden.

Die Entwicklung ist Teil des EU-Projekts iPhos, an dem neben der Universität Duisburg-Essen neun andere Forschungseinrichtungen arbeiten. Bevor die Technik auch für den Massenmarkt serienreif wird, soll sie an Flughäfen eingesetzt werden. Damit sollen die Flugzeuge während des Beladens nicht nur mit Informationen zu Wetter und Route versorgt werden. Auch das drahtlose Einspielen von neuen Inhalten für das Unterhaltungssystem der Passagiere ist vorgesehen.


EvilSheep 13. Mai 2013

Also aus der Erfahrung einiger Bekannter kann ich sagen: -zu teuer -zu neu (die LEute...

x:static 12. Mai 2013

Für so einen Versuch kommt nur LH als Airline in Frage. Andere sogenannte...

Drag_and_Drop 12. Mai 2013

Lesen, Hirn einschalte.... und dann erst posten. Dieses System ist nur für relativ...

Casandro 11. Mai 2013

Weil das 2 unterschiedliche Leute sind. Es gibt zum einen die Techniker, die sich darum...

Kommentieren



Anzeige

  1. SW-Entwickler für kartenbasierte "Connected Services" (m/w)
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  2. Software Developer / Architect SAP NetWeaver (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  3. Softwareentwickler für Embedded C++ (m/w)
    Basler AG, Ahrensburg (bei Hamburg)
  4. Junior Testmanager eCommerce (m/w)
    exali GmbH, Augsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Datenschutzreform

    Einigung auf Öffnungsklauseln für die Verwaltung

  2. Abzocke

    Unbekannte kopieren deutsche Blogs

  3. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  4. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  5. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  6. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  7. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  8. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  9. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  10. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

Banana Pi im Test: Bananen sind keine Himbeeren
Banana Pi im Test
Bananen sind keine Himbeeren
  1. Eric Anholt Freier Grafiktreiber für Raspberry Pi von Broadcom
  2. Raspberry Pi Compute Module ist lieferbar
  3. PiUSV im Test Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

Grey Goo angespielt: Echtzeit-Innovation mit grauer Tentakel-Schmiere
Grey Goo angespielt
Echtzeit-Innovation mit grauer Tentakel-Schmiere
  1. Dead Island 2 angespielt Nur ein kopfloser Zombie ist ein guter Zombie
  2. No Man's Sky Wie aus einer Telefonnummer ein Universum entsteht
  3. Cryengine für Oculus Rift Eichhörnchen-Jagd im virtuellen Crysis-Dschungel

    •  / 
    Zum Artikel