Anzeige
iPad 3 mit Retina-Display und LTE
iPad 3 mit Retina-Display und LTE (Bild: Apple)

iPhone und iPad Apple investierte rund 1,1 Milliarden US-Dollar in Werbung

Pläne für ein Apple-Auto und eine Kamera, abgeschottete Entwicklungsingenieure und die Höhe der Werbeausgaben für iPhone und iPad: Im Rahmen des Prozesses zwischen Apple und Samsung sind einige teils skurrile Insider-Informationen öffentlich bekannt geworden.

Anzeige

229 Millionen US-Dollar für das iPhone und 308 Millionen US-Dollar für das iPad: Diese Beträge hat Apple nach Angaben von Marketingchef Phil Schiller im letzten Geschäftsjahr in die Werbung investiert. Insgesamt habe Apple von 2008 bis 2011 für das iPhone rund 647 Millionen US-Dollar ausgegeben, für das seit 2010 verfügbare iPad waren es laut Schiller rund 457 Millionen US-Dollar - insgesamt über 1,1 Milliarden US-Dollar, berichtet unter anderem Arstechnica.com. Schiller hat seine Angaben am Freitag vor einem Gericht im kalifornischen San Jose gemacht, wo sich Apple und Samsung einen Rechtsstreit darüber liefern, ob Samsung die Designpatente von Apple verletzt.

Schiller hat auch gesagt, dass er und seine Kollegen inklusive Steve Jobs nach dem großen Erfolg des iPod kurze Zeit darüber nachgedacht hatten, ein Auto oder eine Kamera zu entwickeln. Stattdessen haben man sich aber bekanntermaßen mit dem iPhone für den Mobilfunkmarkt entschieden.

Ein anderer Manager erzählte, dass nach dieser Entscheidung ein ganzes Gebäude auf dem firmeneigenen Gelände in Cupertino bereitgestellt worden sei. Aus Gründen der Geheimhaltung mussten die Mitarbeiter damals erst für das Projekt zusagen und haben dann erst erfahren, um was es sich überhaupt handelte. Den Angestellten wurde im Vorfeld außerdem zu verstehen gegeben, dass sie die nächsten Jahre praktisch rund um die Uhr arbeiten würden. An der Tür des Gebäudes stand "Fight Club" - weil die wichtigste Regel in derartigen Etablissements sei, dass man nicht darüber spreche.

Bei der Anhörung wurde Schiller auch befragt, wie er den Moment erlebt hat, als er das erste Mal ein Galaxy S von Samsung gesehen habe. Er sei "schockiert" gewesen, wie sehr es die Geräte von Apple kopiert habe. Das habe sogar Schwierigkeiten für sein Marketingteam verursacht: "Die Kunden waren verwirrt, welches Produkt zu welchem Hersteller gehört."

Am gleichen Anhörungstag, dem zweiten in dem Prozess, war Apple mit dem Versuch gescheitert, die Richterin Lucy Koh zu harten Sanktionen wegen der Veröffentlichung von nicht zugelassenen Beweismitteln - in erster Linie ältere Design-Bilder - zu überzeugen. Allerdings könnte dieses Thema später erneut ein Tagesordnungspunkt sein. Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt.


eye home zur Startseite
hifimacianer 06. Aug 2012

Nein

linuxuser1 06. Aug 2012

Vielleicht meint er die 9,5 Milliarden die Samsung für Werbung in 12 Monaten ausgegeben...

Gu4rdi4n 06. Aug 2012

Rechnungen oder kein Beweis. :D

samy 06. Aug 2012

Apple??

Abseus 06. Aug 2012

Du hast weder iPhone noch iPad sonst würdest du nicht so einen blödsinn behaupten...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Architekt (m/w) Security-Lösungen
    Zurich Gruppe Deutschland, Köln
  2. Komponentenverantwortliche/r für Windowsserver
    Landeshauptstadt München, München
  3. Deputy Business System Owner BPM/PM Tool (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Applikationsingenieur/in ESP - Systemerprobung im Fahrversuch
    Robert Bosch GmbH, Abstatt

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: ASUS GeForce GTX 1080 bei Amazon bestellbar
    756,73€ (UVP 789€)
  2. VORBESTELLBAR: ASUS GeForce GTX 1080 Founders Edition
    789,00€
  3. NUR BIS SAMSTAG: Xbox One 1TB Rainbow Six Siege + Vegas 1 & 2 Bundle
    299,00€ inkl. Versand

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. 100 MBit/s

    Telekom stattet zwei Städte mit Vectoring aus

  2. Sprachassistent

    Voßhoff will nicht mit Siri sprechen

  3. Sailfish OS

    Jolla bringt exklusives Smartphone nur für Entwickler

  4. Projektkommunikation

    Tausende Github-Nutzer haben Kontaktprobleme

  5. Lebensmittel-Lieferdienst

    Amazon Fresh soll doch in Deutschland starten

  6. Buglas

    Verband kritisiert Rückzug der Telekom bei Fiber To The Home

  7. Apple Store

    Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen

  8. Mitsubishi MRJ90 und MRJ70

    Japans Regionaljet ist erst der Anfang

  9. Keysweeper

    FBI warnt vor Spion in USB-Ladegerät

  10. IBM-Markenkooperation

    Warum Watson in die Sesamstraße zieht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

  1. Re: "Vectoring ist Glasfaser"

    Ovaron | 22:22

  2. Re: schönes Gerät, aber der GPD Win kommt auch...

    Serenity | 22:21

  3. Re: Der arme Geschäftsführer Herr Hansen und die...

    Snoozel | 22:21

  4. Re: Langsames Internet durch Ausbau

    mike_kaily | 22:19

  5. Re: Niedergang der Konsolen...

    derKlaus | 22:18


  1. 19:05

  2. 17:50

  3. 17:01

  4. 14:53

  5. 13:39

  6. 12:47

  7. 12:30

  8. 12:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel