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Das neue iPhone 6S Plus
Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Die beiden neuen iPhones sind zum Verkaufsstart am 25. September 2015 etwas teurer, als es ihre direkten Vorgängermodelle zum Marktstart waren: Das iPhone 6S kostet in der günstigsten Variante mit 16 GByte Speicher 740 Euro, mit 64 GByte Speicher 850 Euro und mit 128 GByte Speicher 960 Euro. Das iPhone 6S Plus kostet mit 16 GByte Speicher 850 Euro, mit 64 GByte Speicher 960 Euro und mit 128 GByte Speicher 1.070 Euro.

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  • Ein mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Ein mit einem Samsung Galaxy S6 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Ein mit dem iPhone 6 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem Galaxy S6 aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem iPhone 6 Plus aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Ein mit einem Samsung Galaxy S6 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem Galaxy S6 aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Äußerlich sieht das iPhone 6S Plus genauso aus wie sein Vorgängermodell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Auflösung der Kamera hat Apple von 8 auf 12 Megapixel erhöht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Unterseite sieht unverändert aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 6 Plus (links) und das iPhone 6S Plus (rechts) im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 6 Plus (links) und das iPhone 6S Plus (rechts) im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gleichzeitig hat Apple die Preise des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus gesenkt: Das iPhone 6 ist jetzt mit 16 GByte Speicher für 630 Euro zu bekommen, die 64-GByte-Version kostet 740 Euro. Vorher haben die Modelle jeweils 700 und 800 Euro gekostet. Das 128-GByte-Modell wird von Apple nicht mehr verkauft. Das iPhone 6 Plus kostet mit 16 GByte Speicher jetzt 740 Euro, mit 64 GByte Speicher 850 Euro. Auch hier gibt es keine 128-GByte-Variante mehr.

Bezüglich der Speichergrößen sei darauf hingewiesen, dass die 4K-Videofunktion der neuen iPhones den Speicher der 16-GByte-Modelle binnen Minuten füllt. Wer also vorhat, öfter auch längere Videos im hochauflösenden Format aufzunehmen, sollte mindestens die 64-GByte-Variante nehmen. Selbst wenn die Videos nach der Aufnahme direkt vom iPhone auf einen Rechner kopiert werden, sind bei den 16-GByte-Modellen aufgrund der Speichergröße Grenzen bei der Länge der Aufnahme gegeben.

Fazit

Meilenstein oder nicht Meilenstein - Apple muss sich wie jeder andere Hersteller bei einer Vorstellung eines Topgerätes an dieser Frage messen lassen. Die S-Modelle sind bei den iPhones allerdings klassischerweise eher technische Verbesserungen der Vorgänger als bahnbrechend neue Modelle, was auch am unveränderten Design ersichtlich ist. Auf den ersten Blick fällt es hier leicht zu sagen: Apple hat doch nix verändert.

Ganz so einfach ist es letztlich aber nicht: Besonders beim Prozessor hat Apple bei den neuen iPhones erneut Maßstäbe gesetzt. Der A9-Chip ist wieder das schnellste Mobile-SoC am Markt, und zwar diesmal mit deutlichem Abstand zum aktuell besten Qualcomm-Modell Snapdragon 810. Das Problem ist, dass viele Nutzer davon im Alltag wenig mitbekommen dürften. Bereits das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus haben mit dem A8 einen guten Prozessor, der für alltägliche Aufgaben mehr als ausreicht. Die Verbesserung des Multitaskings und der Systemgeschwindigkeit können wir nur im direkten Vergleich erkennen. Das ändert natürlich nichts an der eigentlichen Leistungsfähigkeit des Chips.

Die neue Kamera hingegen überzeugt uns insbesondere im Vergleich mit denen der aktuellen Topsmartphones von Samsung nicht. Zwar hat Apple die Anzahl der Megapixel erhöht, die Qualitätsunterschiede zu den 8-Megapixel-Kameras der Vorgänger-iPhones sind aber tatsächlich nur minimal. Im direkten Vergleich empfinden wir die Fotos eines Galaxy S6 von Samsung in nahezu allen Situationen als besser. Die neue Live-Photos-Funktion ist zum einen nicht grundsätzlich neu, zum anderen im Alltag wenig nützlich.

Die 3D-Touch-Funktion hat uns hingegen sehr gut gefallen. Dank der verschiedenen Druckpunkte lassen sich viele alltägliche Wege des Fingers über das Display tatsächlich verkürzen - wenn man sich erst einmal an das neue Bedienungskonzept gewöhnt hat. Hier wird es noch interessanter, wenn weitere App-Hersteller die Funktion in ihre Anwendungen integrieren.

Ein unbedingter "Game Changer" ist 3D Touch aber nicht: Die Funktion allein macht die neuen iPhones nicht unwiderstehlich - ebenso wenig die Kamera. Das kann sich bei 3D Touch aber durchaus in Zukunft ändern, je nachdem, wie viele App-Hersteller die Funktion wie gut einbinden werden. Wer aktuell ein iPhone 6 oder 6 Plus besitzt, der sollte auch mit dem A8-Chip noch mindestens bis zum nächsten iPhone gut versorgt sein.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Topsmartphone zu kaufen, gegenüber dem Hersteller und dem Betriebssystem offen ist und auf eine sehr gute Kamera Wert legt, findet bei aktuellen Geräten von LG oder Samsung unserer Meinung nach bessere Alternativen. Diese bieten zwar bei den Messwerten weniger starke Prozessoren, im Alltag kommt dies beim Großteil der Anwendungen allerdings nicht zum Tragen. Dafür sind sie deutlich günstiger: So kostet das LG G4 mit braunem Ledercover aktuell in der 32-GByte-Version 425 Euro. Das Galaxy S6 ist mit 32 GByte Speicher ab 450 Euro zu haben.

Für Nutzer älterer iPhones, die bei iOS bleiben wollen, sind die neuen Modelle hingegen schon interessanter. Wer allerdings nicht unbedingt 3D Touch benötigt, sollte durchaus auch die 6er-Modelle in Betracht ziehen: Sie sind gerade im Preis gesunken und bieten bei der Kameraqualität eine ähnliche Leistung. Zwar ist der Chip nominal schwächer, im Alltag dürften viele Nutzer dies aber kaum bemerken.

Nachtrag vom 28. September 2015, 14:19 Uhr

Mittlerweile haben wir unseren Akkutest durchgeführt und den Text entsprechend erweitert.

 Schönere Selbstporträts und 4K-Videos

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Trollversteher 14. Okt 2015

Du meinst, Apple sollte verschiedene Geräte der gleichen Klasse mit verschieden...

dastash 02. Okt 2015

Zeig mir bitte wo in "meiner" Quelle auf die ich mich seit 3 Seiten beziehe, der...

Greys0n 01. Okt 2015

+1 Ohne Witz, das wird wirklich oft der Grund sein. Anders kann man das am Ende doch...

Themenzersetzer 29. Sep 2015

Es ist eine (langsame) CPU, nicht "ein langsamer CPU".

Lapje 29. Sep 2015

Die Frage ist aber dabei: Ist solch ein Test überhaupt in der Zeit zu schaffen, in dem...



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