Eine Zeile mehr und Updates gegen Balken
Abseits der festen App-Zeile bietet das iPhone nun fünf Zeilen auf den App-Seiten. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es nicht analog zum iPad 3, das Apple das "neue iPad" nennt, das "neue iPhone" heißt, sondern tatsächlich die Nummer 5 trägt. Die neue Zeile erreicht eine deutlich höhere Auflösung in der Vertikalen. 1.136 statt 960 Pixel sind es jetzt in der Höhe. In der Horizontalen bleibt es bei 640 Pixeln. Das bedeutet mehr Platz für Webseiten und für Entwickler sowie ein 16:9-Displayformat, das für Apple neu ist.
Die Konkurrenz ist schon seit einiger Zeit auf längere 16:9-Displays umgestiegen. Schlank und dünn ist die Devise, der jetzt auch Apple folgt. Für Apps hat das jedoch einige Nachteile. Sie müssen für die neue Auflösung angepasst werden, sonst gibt es Balken. Dank der guten Schwarzwerte des Displays stören die Balken aber nicht.
Mit dem iPhone 5 müssen die Entwickler eine neue Auflösung unterstützen, wollen sie den iPhone-5-Nutzern einen Mehrwert bieten. Noch eine weitere Auflösung unter vielen, wohlgemerkt: Neben zwei alten iPhone-Auflösungen gibt es noch zwei iPad-Auflösungen und, wer weiß, vielleicht kommt noch eine neue iPad-Mini-Auflösung hinzu. Dazu kommen unterschiedliche Prozessoren und RAM-Ausstattungen. Das ist nicht so viel wie bei Android, aber iOS-Entwickler und -Anwender waren in diesem Bereich bisher recht verwöhnt. Windows-Phone-Anwender haben diese Probleme kaum.
Schon erste iPhone-5-Anpassungen im App Store
Direkt am Tag des Erscheinens des iPhones gab es zahlreiche Updates für Anwendungen, um diese iPhone-5-kompatibel zu machen. Es sind also auch die Dritthersteller fleißig beteiligt. Facebook, Jetpack Joyride und Geekbench gehörten bei unserem Test zu den ersten aktualisierten Anwendungen. Die Entwickler von Jetpack Joyride haben die Anpassung übrigens richtig gemacht. Theoretisch brächte das iPhone-5-Display durch die Verschiebung einen unfairen Vorteil. Sie lösen das Problem, indem die Spielfigur weiter rechts anfängt. Der Spieler hat somit die gleiche Vorwarnzeit.
Durch das breite Display wirken die Kontrollelemente im Querformat störender als zuvor, wenn sie über die volle Breite gehen. Der Nutzer fühlt sich beim Browser etwas eingeengt, obwohl eigentlich mehr Platz da ist. Ein gutes Beispiel ist Safari. Hier gibt es dieselben Bedienungselemente wie vorher, trotz der zusätzlichen Auflösung in der Breite.
In erster Linie bietet das neue Display zwar mehr Platz für Inhalte, selten aber wird er genutzt, um etwa zusätzliche Kontrollelemente unterzubringen. Besonders im Querformat profitiert die Tastatur. Da sie mit iOS 6 Umlaute als Direkttasten bietet, hat es der iPhone-5-Nutzer etwas leichter beim Tippen.
Für TV-Produktionen, also meist Serien, ist der neue Bildschirm sehr praktisch. Er bietet nun eine Vollbildansicht ohne Balken. Selbst bei Kinofilmen macht sich das bemerkbar, da die Balken oben und unten deutlich kleiner geworden sind. Auch hier wirken sich die guten Schwarzwerte positiv aus.
| iPhone 5 im Test: Das iPhone mit der fünften Zeile | Konstruktion und neuer Dockanschluss |






HI, mich würde mal interesieren, wer mit dem neuen iphone5 den WLAN-Durchsatz messen...
Was ist daran nicht zu verstehen? Manche Leute können "seit" und "seid" nicht...
So ein Feature verbrät nur Akkuleistung.
Diese Idee werden die BWLer als nächstes virlegen um die Verkaufszahlen zu stützen. Aber...
- Beschädigte Gehäuse ab Werk - Gelb-bräunlicher Farbstich des Displays - Langsame W-LAN...
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