iPad-Mini-Diebstahl Verdächtiger erkundigte sich vorher nach Gabelstapler

Der Diebstahl von 3.600 iPad Mini am New Yorker Flughafen steht offenbar vor der Aufklärung. Ein Flughafenmitarbeiter wurde verhaftet. Er verriet sich durch dreiste Nachfragen im Vorfeld des Coups. Ganz aufgeklärt scheint der Fall aber noch nicht zu sein.

Anzeige

Die Polizei hat einen Mitarbeiter des New Yorker Flughafens John F. Kennedy unter dem dringenden Tatverdacht festgenommen, am Diebstahl von rund 3.600 iPad Mini aus einem Frachtgebäude beteiligt gewesen zu sein. Die Unverfrorenheit des Beschuldigten brachte die Behörden auf seine Spur.

Der mutmaßliche Täter geriet in Verdacht, weil er im Vorfeld Kollegen über die Details der Lieferung der iPad Mini befragt hatte. Zudem hatte er sich erkundigt, wie er an einen Gabelstapler kommen könnte. Der Verdächtige Renel Rene R. soll zudem aufgepasst haben, als seine beiden Komplizen den Diebstahl durchführten. Sie ließen mehrere Paletten mit iPad Mini stehen, als sie ein Flughafenmitarbeiter überraschte. Die Diebe verluden die Paletten mit einem Gabelstapler auf einen Lkw.

Der Festgenommene führte die Polizei nach seiner Festnahme vor einer Woche mit Hinweisen zu dem stehengelassenen Lkw. Die iPad Mini konnten noch nicht sichergestellt werden, wie aus dem Bericht der New York Post hervorgeht. Das FBI hat noch keine Erfolgsmeldung zur Aufklärung des Falls veröffentlicht.

Die rund 3.600 iPad Mini wurden aus dem Frachtlager 261 des New Yorker Flughafens John F. Kennedy gestohlen. Die New York Post nannte damals einen Schaden von 1,5 Millionen US-Dollar. Das entspräche bei 3.600 Stück ungefähr dem Durchschnittspreis des iPad Mini mit WLAN. Quer über alle iPad Mini hinweg - also sowohl bei der WLAN- als auch der LTE-Variante - liegt der Preis pro Stück im Schnitt bei 494 US-Dollar.

Das Frachtlager 261, aus dem die Tablets gestohlen wurden, war vor 34 Jahren schon einmal Schauplatz eines großen Coups. Am 11. Dezember 1978 wurden dort 5 Millionen US-Dollar in bar und Schmuck im Wert von 875.000 US-Dollar entwendet. Damals betrieb die Lufthansa das Cargo Building 261. Das Verbrechen ist ein Schlüsselelement im Film Goodfellas von Martin Scorsese.


Endwickler 27. Nov 2012

Achso, ich hatte fast gedacht, dass er "Martin Scorsese" meinte.

Endwickler 27. Nov 2012

Foren sind eben geduldiger als Papier.

Polecat42 26. Nov 2012

hihi stimmt, "leichte Gebrauchsspuren, und Aufkleber eines Apfels, der sich nicht...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Process Consultant MES (m/w)
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  2. Anwendungsbetreuer / Administrator (m/w) für Medizinische Informationssysteme
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. IT-Projektmanager (m/w) Systemgestaltung im Arbeitsgebiet Fahrzeugeinplanung / Programmplanung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafikkarte Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar
  2. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

    •  / 
    Zum Artikel