iPad 4 mit Retina Display im Kurztest: Lightning-iPad gegen 30-Pin-iPad
Das neue iPad hat den Lightning-Anschluss. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Verfügbarkeit des iPad 4 und Fazit

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Apple bietet das iPad 4, das schlicht iPad mit Retina-Display genannt wird, derzeit nur in einer WLAN-Variante an. Das 10-Zoll-Tablet kostet rund 500, 600 und 700 Euro. Dafür gibt es 16, 32 beziehungsweise 64 GByte internen Speicher. Die Mobilfunkversion soll es ab Ende November 2012 zu einem Aufpreis von jeweils 130 Euro geben.

Fazit

Wird nur das iPad 4 als Hardware betrachtet, können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Zwar ist das neue Modell weiterhin ziemlich schwer, dick und nicht gerade einfach mit Energie aufzuladen, wenn das Netzteil nicht mitgenommen wird. Dafür bekommt der Anwender das gute Retina-Display, einen wirklich schnellen Prozessor und natürlich die große App-Auswahl von iOS. Wer es etwas kleiner und leichter haben möchte, kann alternativ zum von uns getesteten iPad Mini greifen. Das bietet zwar nur alte und langsame Hardware, ist mit 300 Gramm und aufgrund seiner geringen Maße aber deutlich handlicher.

Das neue iPad zeigt auch, dass Apple eigentlich nur den Prozessor effizienter gestalten konnte. An dem großen Akku konnte Apple nichts ändern. Das liegt an dem enormen Energiebedarf des Retina-Displays. Damit ist das iPad 4 zwar ein Ärgernis für iPad-3-Besitzer, die ihr Gerät gerade erst gekauft haben, aber das bezieht sich nur auf den Prozessor, der derzeit ohnehin kaum ausgenutzt wird.

Trotzdem hätte Apple mehr Zeit zwischen den Generationen verstreichen lassen und diese nutzen sollen, um mehr Verbesserungen zu erreichen, etwa beim Gewicht. Für iOS-Nutzer sind so kurze Produktzyklen eine neue Erfahrung. Sie können trotzdem weiterhin damit rechnen, dass iOS-Updates zeitnah kommen, solange das Gerät noch unterstützt wird. Das wird wohl sowohl fürs iPad 3 als auch für das neue iPad 4 gelten.

Für Besitzer der ersten beiden iPad-Generationen gibt es jetzt eher einen Grund zum Wechsel. Die bessere Kamera des iPad 3 steckt auch im Vierermodell und die Mehrleistung des Prozessors macht es etwas zukunftssicherer. Der Nachteil des hohen Gewichts und des langsam ladenden Akkus bleibt aber. Zudem ist das iPad 4 verglichen mit dem iPad 2 weniger mobil, das häufig an Fremdnetzteilen noch in akzeptabler Geschwindigkeit aufgeladen werden kann.

 Synchronisation mit Lightning und Benchmarks

RoyalSWiSH 23. Dez 2012

Notes Plus zum schreiben iAnnotate zum lesen/markieren von PDF iTunes U - man lernt nie...

Peter Brülls 08. Nov 2012

Für den Benutzer, der nur eins benutzt, nicht. Ansonsten ist es meistens vorzuziehen...

MontyDe 07. Nov 2012

Ok, das Comic ist jetzt schon ein wenig älter. Aber an der Grundaussage hat sich nichts...

sourcecode 07. Nov 2012

...und wer übrigens erst kurz vor der Bekanntgabe des iPad 4 ein iPad zugelegt hat, der...

spamassassin 07. Nov 2012

Preislich passts zumindest...

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