Synchronisation mit Lightning und Benchmarks
Dank Lightning sollte die Synchronisation von Daten deutlich schneller vonstatten gehen. Allerdings haben wir kaum Unterschiede zwischen iPad 3 (30-Pin), iPad 4 und iPad Mini entdecken können. Wir haben etwas über 10 GByte gemischt mit Apps, TV-Serien, Filmen und Musik synchronisiert und brauchten jeweils aufgerundet 11 Minuten. Das iPad 4 und die Miniversion brauchten nur 10 Sekunden weniger als beim gleichen Versuch mit einem 30-Pin-Anschluss.
In anderen Peripherietests macht sich das neue iPad besser. So konnten wir 15 Rohfotos einer Nikon D90 mit dem iPad 4 in nur 23 Sekunden importieren. Das iPad 3 braucht 51 Sekunden. Da wir wissen wollten, ob dies nun an der Lightning-Schnittstelle oder am neuen A6X-Prozessor liegt, haben wir den Test zusätzlich an einem iPad Mini mit dem A5 durchgeführt. Hier sind es 41 Sekunden. Es liegt der Verdacht nahe, dass sowohl Prozessor als auch die Schnittstelle oder gar ein verbesserter SD-Kartenadapter für die Ergebnisse verantwortlich sind, da das eigentlich langsame iPad Mini ein iPad 3 doch recht deutlich schlägt. Nachtrag: Ein alter SD-Kartenadapter ist an einem 30-Pin-Lightning-Adapter nahezu genauso schnell wie der teure Lightning-auf-SD-Kartenadapter. Wir haben hier ebenfalls 23 Sekunden gemessen.
Ähnlich deutlich sind die Ergebnisse unseres WLAN-Tests zwischen iPad 3 und iPad 4. Letzteres handelt jetzt bei Bedarf 150 MBit/s mit der Gegenstelle aus. Das alte liegt etwa bei der Hälfte. In der Praxis sind die Ergebnisse zwar schwankend und damit sicher keine Laborwerte, aber doch so eindeutig, dass wir sie hier nennen wollen. Ein WLAN-Sync einer 118 MByte großen Datei dauert beim iPad 3 3:08 Minuten. Das neue Modell braucht nur 1:16 Minuten. Die Spitzen liegen hier bei 1,2 beziehungsweise 3,6 MByte/s, allerdings insbesondere beim iPad 3 sehr stark schwankend. Der Test wurde über etwa 5 Meter durchgeführt. Dabei musste das Signal durch eine Gipswand hindurch.
Benchmarks und fehlende Grafikanwendungen
Apple konnte uns eine Vorschau von Real Racing HD 3 demonstrieren, die schon gut aussah, doch im App Store ist das Spiel noch nicht zu finden. Die neue Grafikeinheit des A6X haben wir uns mit Infinity Blade 2 kurz angesehen. Dabei mussten wir allerdings schon sehr genau hinschauen, um leicht schärfere Texturen im Hintergrund und Details auszumachen. Bisher wirkt sich der Grafikkern des A6X in der Praxis nicht aus.
Die reine Rechenleistung ist hingegen eine enorme Steigerung, die an vielen Stellen bemerkbar ist. Möglicherweise ist in Teilen zusätzlich schnellerer Flashspeicher dafür verantwortlich. Im CPU-intensiven Geekbench erreicht ein iPad 4 1.770 Punkte. Der Vorgänger gerade einmal 757 Punkte. Auch beim Booten ist das iPad 4 schneller. Allerdings haben wir selbst bei frisch installierten iPads enorme Schwankungen gesehen, so dass wir nur generell sagen, das iPad 4 bootet schneller. Der Geschwindigkeitsvorteil kann zwischen 2 und 20 Sekunden liegen.
Apps starten ebenfalls schneller. Jetpack Joyride braucht auf dem iPad 3 11 Sekunden. Beim iPad 4 sind es nur noch 8 Sekunden.
Den Akkutest beschränkten wir bei unserem Test auf einen direkten Vergleich während des Betriebs bei unterschiedlichen Lastszenarien. Dazu gehören das Spielen von Infinity Blade 2, der Import von Fotos oder auch die Aufnahme von Videos und das Surfen. Dabei ergab sich trotz des schnelleren A6X in keiner Situation eine größere Abweichung als 2 Prozentpunkte.
| Kurzer Check der Unterschiede zwischen iPad 3 und 4 | Verfügbarkeit des iPad 4 und Fazit |






Notes Plus zum schreiben iAnnotate zum lesen/markieren von PDF iTunes U - man lernt nie...
Für den Benutzer, der nur eins benutzt, nicht. Ansonsten ist es meistens vorzuziehen...
Ok, das Comic ist jetzt schon ein wenig älter. Aber an der Grundaussage hat sich nichts...
...und wer übrigens erst kurz vor der Bekanntgabe des iPad 4 ein iPad zugelegt hat, der...
Preislich passts zumindest...
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