iOS-App ProxToMe: Bluetooth-Radar findet Tauschwillige
ProxToMe-Homepage (Bild: ProxToMe)

iOS-App ProxToMe Bluetooth-Radar findet Tauschwillige

Mit der iOS-App ProxToMe können schnell Dateien zwischen iOS-Geräten ausgetauscht werden, die sich in der Umgebung befinden. Die Geräte werden zunächst per Bluetooth aufgespürt, während der eigentliche Datenaustausch über die Dropbox der Anwender realisiert wird.

Anzeige

Um Dateien vom iPhone schnell an andere iOS-Benutzer zu schicken, bot sich bislang vor allem der Weg über das E-Mail-Programm oder Cloud-Speicherdienste an, die eine Weitergabe ermöglichen.

Mit der iOS-App ProxToMe können Daten vom Smartphone oder Tablet an umstehende Personen geschickt werden. Sie werden über Bluetooth ausfindig gemacht und müssen ebenfalls die App starten, damit das Verfahren funktioniert.

Die App wird mit dem eigenen Facebook-Konto verbunden, damit man auf Bedarf auch mehr über denjenigen herausfinden kann, mit dem man Daten tauschen möchte. Auch ein Chat ist eingebaut.

Das Wichtigste ist jedoch der Datenaustausch, der mit Personen initiiert werden kann, die sich in Reichweite befinden. Als Drehscheibe wird Dropbox verwendet: Wer also Daten von seinem Mobilgerät versenden will, lädt sie über die App im Hintergrund zunächst zu Dropbox hoch oder wählt Dateien aus, die sich dort schon befinden.

Der Datenempfang in die eigene Dropbox muss zunächst von der Zielperson bestätigt werden, bevor er beginnt. Das ermöglicht es den Anwesenden, zuerst einen WLAN-Hotspot aufzusuchen, damit nicht das knappe Mobilfunkvolumen verbraucht wird, wenn die Daten danach zum Mobilgerät übertragen werden.

Empfangene Dateien werden in einem Ordner des Dropbox-Cloud-Speichers abgelegt, den die App einrichtet. Eine Limitierung hinsichtlich der Dateigrößen gibt es nicht. Zudem ist es einfach, die Daten in einem Rutsch an eine größere Zahl von Personen zu senden, ohne dass deren E-Mail-Adressen erst mühsam erfasst werden müssen.

ProxToMe soll deshalb auch von Musikbands eingesetzt werden, die zum Beispiel bei einem Konzert ihren anwesenden Fans Zusatzinformationen wie Fotos, Videos oder Musik zukommen lassen können. ProxToMe ist kostenlos über Apples App Store erhältlich.


M3d1c5 21. Feb 2013

Grundsätzlich finde ich, dass das ein guter Ansatz ist. Allerdings finde ich die...

SmartMobPhones 21. Feb 2013

Ich finde diese Idee interessant. Allerdings braucht man zu viele Technologien...

der kleine boss 21. Feb 2013

Anstatt einfach über bluetooth sachen zu verschicken (wie bei sonst allen mobiltelefonen...

jg (Golem.de) 21. Feb 2013

Pst, so Mainstream sind wir doch nicht! Das ist der neue In-Sport für die coolen Jungs!

Kommentieren



Anzeige

  1. Call Center Coordinator (m/w)
    di support GmbH, Eschborn
  2. Systemanalytikerin / Systemanalytiker
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
  3. Software Architect (m/w) - Grafik & Video
    Harman Becker Automotive Systems GmbH, München
  4. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. Android

    HTCs neues Desire-Smartphone für LTE-Einsteiger

  2. Kobo Aura H2O

    Ein E-Book-Reader für Bad und Strand

  3. Taxi-App

    Uber darf in Hamburg vorerst weiterfahren

  4. Android Wear

    Asus bringt Zenwatch zur Ifa

  5. iWatch

    Apple plant angeblich Wearable zum 9. September

  6. Wartungspanne

    Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

  7. AGB

    Amazon.de verschlechtert Bedingungen für Kreditkarte

  8. Rockstar Games

    GTA 5 wird zu groß für 12-GByte-Playstation

  9. Nach 36 Jahren

    Bundesdatenschutz wird unabhängige Behörde

  10. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Digitale Agenda: Ein Papier, das alle enttäuscht
Digitale Agenda
Ein Papier, das alle enttäuscht
  1. Breitbandausbau Telekom will zehn Milliarden Euro vom Staat für DSL-Ausbau
  2. Zwiespältig Gesetz gegen WLAN-Störerhaftung von Cafés und Hotels fertig
  3. Digitale Agenda Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

Test Swing Copters: Volle Punktzahl auf der Frustskala
Test Swing Copters
Volle Punktzahl auf der Frustskala
  1. Flappy Birds Family Amazon krallt sich die flatternden Vögel

Die Paten des Internets: Oliver Samwer - die "Execution-Sau"
Die Paten des Internets
Oliver Samwer - die "Execution-Sau"
  1. Samwer United Internet kauft großen Anteil von Rocket Internet
  2. Oliver Samwer "Sehr viele Unternehmen haben wir zu früh verkauft"
  3. Verivox Tarifvergleichsplattform Toptarif von Konkurrenten gekauft

    •  / 
    Zum Artikel