iOS 6.1 unsicher: Code-Sperre des iPhones lässt sich leicht überwinden
iOS 6.1 - Sicherheitslücke in der Notruffunktion führt zu unsicherer Codesperre (Bild: Screenshot Golem.de)

iOS 6.1 unsicher Code-Sperre des iPhones lässt sich leicht überwinden

Die Code-Sperre von iOS 6.1 ist unsicher. Angreifer können sie mit etwas Fingerfertigkeit und dem richtigen Timing problemlos umgehen - und so Anrufe mit fremden iPhones tätigen oder auf fremde Daten zugreifen.

Anzeige

IPhone-Nutzer mit iOS 6.1, 6.02 oder 6.01 sollten sich nicht zu sehr auf die Code-Sperre verlassen. In Verbindung mit der Notruffunktion lässt sie sich mit der richtigen Kombination aus Touchscreen- und Tasteneingaben sowie dem korrekten Timing umgehen - ähnlich wie es schon einmal bei iOS 4.1 der Fall war.

 
Video: Auch bei iOS 6.1 lässt sich die Notruffunktion zum Umgehen der Code-Sperre nutzen.

Nach einigen Versuchen konnte die Golem.de-Redaktion die Sicherheitslücke bei einem iPhone 5 mit iOS 6.1 erfolgreich ausnutzen, einen Anruf ausführen und Telefonbucheinträge lesen und bearbeiten. Der Homescreen hätte eigentlich laut anderen Erfahrungsberichten nicht erreichbar sein dürfen, dennoch gelang es uns ein Mal.

 
Video: Alternatives Demonstrationsvideo von The Verge

Ein iOS-Update zum Beseitigen der Sicherheitslücke gibt es bisher noch nicht.

Nachtrag vom 15. Februar 2013, 9:31 Uhr

All Things D, das Technikblog des Wall Street Journals, hat von Apple erfahren, dass ein Update zur Beseitigung der Sicherheitslücke bereits in Arbeit ist.


Chevarez 19. Feb 2013

Jetzt darf Apple allen forensischen Abteilungen der Strafverfolgungsbehörden und den...

__destruct() 18. Feb 2013

Ich habe auch schon mit anderen Geräten kuriose Sachen hinbekommen. Notrufnummern waren...

g0r3 18. Feb 2013

Februar der 18te, 11:59 Uhr und Hösch hat immer noch nicht begriffen, dass es sich hier...

Phreeze 18. Feb 2013

ich denke die Anfrage wurde nicht einmal vom iphone zum Provider gesendet

endmaster 15. Feb 2013

Danke. Damit werde ich nachher protzen :D

Kommentieren


Die Erklärung / 17. Feb 2013

Lockscreen beim iPhone unter iOS 6.1 geknackt!



Anzeige

  1. Wirtschaftsinformatiker / Betriebswirt (m/w)
    iOMEDICO AG, Freiburg
  2. Senior Consultant SAP CRM / Solution Architect SAP CRM (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  3. IT-Architektur Enterprise Architecture Management
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Softwaretester / Testautomatisierer (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  2. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  3. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

  4. Wettbewerbsverfahren

    Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

  5. Test Bernd das Brot

    "Dieses Spiel ist Mist"

  6. Apple

    Vorerst keine NFC-Funktion für deutsche iPhone-Käufer

  7. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  8. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10

  9. Verschlüsselung

    PEP will Nachrichtenverschlüsselung einfacher machen

  10. Dreijahresplan

    EA will Spielervertrauen zurückgewinnen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

    •  / 
    Zum Artikel