Abo
  • Services:
Anzeige
Der Instant Messenger Invisible.im will eine vollkommen anonyme Kommunikation bieten.
Der Instant Messenger Invisible.im will eine vollkommen anonyme Kommunikation bieten. (Bild: Invisible.im)

Invisible.im: Spurloses Chatten ohne Metadaten

Das Chatprogramm Invisible.im verspricht eine fast komplett anonyme Kommunikation. Dazu sollen XMPP, OTR und PGP zum Einsatz kommen und die Kommunikation ausschließlich über das Anonymisierungsnetzwerk Tor erfolgen.

Anzeige

Invisible.im will sich an Whistleblower richten, die eine sichere Kommunikation mit Journalisten wollen. Vor allem sollen dabei keine Metadaten entstehen, aus denen Rückschlüsse gezogen werden, wer mit wem kommuniziert hat, sagen die Entwickler. Per PGP sollen Teilnehmer verifiziert werden können, OTR mit Wegwerfschlüsseln verschlüsselt die Verbindung, die zur zusätzlichen Sicherheit über das Tor-Netzwerk laufen soll. Außerdem soll es keinen zentralen XMPP-Server geben. Für jede Verbindung soll ein solcher auf dem Rechner eines Teilnehmers gestartet werden. So sollen Chats ohne digitale Rückstände möglich sein.

Das Entwicklerteam besteht aus dem Sicherheitsexperten Patrick Gray, dem Metasploit-Mitgründer HD Moore sowie den Computerexperten Richo Healey und Thaddeus Grugq. Ihr Chat-Programm unterscheide sich von ähnlichen Projekten vor allem dadurch, dass es keine Metadaten hinterlasse, heißt es auf der Webseite des Projekts.

Möglicherweise soll ein Helpbot integriert werden, über den Anwender Hilfe bei der Herstellung eines Kontakts zu einem Journalisten bekommen können. Darunter verstehen die Invisible.im-Macher einen versteckten Dienst, der beispielsweise eine verifizierte Liste von Kontaktpersonen beinhaltet. Dabei soll es für einen potenziellen Whistleblower möglich sein, seinen Kontakt zu verifizieren - umgekehrt aber nicht.

Viele Fragezeichen

Eine mögliche Schwachstelle sei dabei das Tor-Netzwerk. Es sei weiterhin möglich zu ermitteln, ob eine Verbindung zu dem Anonymisierungsnetzwerk von einem bestimmten Rechner aus aufgebaut worden sei, schreiben die Entwickler. Je größer das Netzwerk werde, desto weniger würden einzelne Verbindung "herausragen", so ihre Hoffnung. Außerdem könnte eine intensive Nutzung von Invisible.im das Tor-Netzwerk verlangsamen. Deshalb suchen die Entwickler nach Ideen, wie die möglicherweise vielen Endpunkte genutzt werden können, um das Anonymisierungsnetzwerk stattdessen zu beschleunigen.

Dabei sollen möglichst externe Entwickler helfen, bevorzugt solche, die am Netzwerk mitarbeiten oder mitgearbeitet haben. Ohnehin sucht das Projekt noch Entwickler, die bei der Projektierung helfen möchten.

Die Projektseite spart nicht mit möglichen Einschränkungen, die Macher verfolgen jedoch ein hehres Ziel: Sie möchten Invisible.im als Standard für die sichere Kommunikation per Instant Messenger definieren. Noch gibt es aber keine Beta-Version und auch keinen Sourcecode. Die Anwendung ist bislang so unsichtbar, wie der Name es besagt.


eye home zur Startseite
Nerd_vom_Dienst 14. Jul 2014

Unsinn, Skype war bis zur Übernahme durch Microsoft noch ein Fort-Knox welches nicht...

Nerd_vom_Dienst 14. Jul 2014

OTR wurde bislang nie auch nur einmal angekratzt, mal abwarten was noch von dem Freitag...

j50k 11. Jul 2014

schätze mal, dass damit dies hier gemeint ist:



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, München
  2. AVAT Automation GmbH, Tübingen
  3. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen
  4. Bosch SoftTec GmbH, Hildesheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,85€
  2. 299,00€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  2. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  3. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie


  1. Microsoft

    Besucher können die Hololens im Kennedy Space Center nutzen

  2. MacOS 10.12

    Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra

  3. IOS 10.0.2

    Apple beseitigt Ausfälle der Lightning-Audio-Kontrollen

  4. Galaxy Note 7

    Samsung tauscht das Smartphone vor der Haustür aus

  5. Falcon-9-Explosion

    SpaceX grenzt Explosionsursache ein

  6. Die Woche im Video

    Schneewittchen und das iPhone 7

  7. 950 Euro

    Abmahnwelle zu Pornofilm-Filesharing von Betrügern

  8. Jailbreak

    19-Jähriger will iPhone-7-Exploit für sich behalten

  9. Alle drei Netze

    Ericsson und Icomera bauen besseres Bahn-WLAN

  10. Oculus Rift

    Palmer Luckey im Netz als Trump-Unterstützer geoutet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oliver Stones Film Snowden: Schneewittchen und die nationale Sicherheit
Oliver Stones Film Snowden
Schneewittchen und die nationale Sicherheit
  1. US-Experten im Bundestag Gegen Überwachung helfen keine Gesetze
  2. Neues BND-Gesetz Eco warnt vor unkontrolliertem Zugriff auf deutschen Traffic
  3. Datenschützerin Voßhoff Geheimbericht wirft BND schwere Gesetzesverstöße vor

Fitbit Charge 2 im Test: Fitness mit Herzschlag und Klopfgehäuse
Fitbit Charge 2 im Test
Fitness mit Herzschlag und Klopfgehäuse
  1. Fitbit Ausatmen mit dem Charge 2
  2. Polar M600 Sechs LEDs für eine Pulsmessung
  3. Xiaomi Mi Band 2 im Hands on Fitness-Preisbrecher mit Hack-App

Osmo Mobile im Test: Hollywood fürs Smartphone
Osmo Mobile im Test
Hollywood fürs Smartphone
  1. Osmo Mobile DJI präsentiert Gimbal fürs Smartphone
  2. Hasselblad DJI hebt mit 50-Megapixel-Luftbildkamera ab
  3. DJI Flugverbotszonen in Drohnensoftware lassen sich ausschalten

  1. Re: Da fehlt was!!!

    meav33 | 12:13

  2. Re: legaler rücktransport nahezu unmöglich

    Topf | 12:13

  3. Re: Wenn ich "Sierra" lese, denke ich sofort an..

    Siberian Husky | 12:07

  4. virales Marketing?

    felixgarbe | 11:44

  5. Re: Mal wieder viel dazugedichtet...

    doctorseus | 11:32


  1. 12:51

  2. 11:50

  3. 11:30

  4. 11:13

  5. 11:03

  6. 09:00

  7. 18:52

  8. 17:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel