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Eine Spionagestation im englischen Harrogate
Eine Spionagestation im englischen Harrogate (Bild: Christopher Furlong/Getty Images)

Internetspionage: Britischer Geheimdienst zapft globalen Internetverkehr an

Eine Spionagestation im englischen Harrogate
Eine Spionagestation im englischen Harrogate (Bild: Christopher Furlong/Getty Images)

Die nächste Snowden-Enthüllung: Der GCHQ hat sich offenbar Zugang zum globalen Datenverkehr verschafft. Riesige Datenmengen wurden gesammelt und mit der NSA ausgetauscht.

Der britische Geheimdienst GCHQ (Government Communications Headquarter) hat sich nach einem Bericht des britischen Guardian heimlich Zugang zu einem Glasfaserkabelnetzwerk verschafft, über das der weltweite Telefon- und Internetverkehr abgewickelt wird.

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Der GCHQ wertet dem Guardian zufolge unter dem Codenamen Tempora große Mengen an persönlichen Daten aus, die mit dem US-Geheimdienst NSA ausgetauscht werden. Dazu gehören Aufnahmen von Telefongesprächen, E-Mails, Facebook-Einträge sowie Website-Besuche. Die entnommenen Daten seien über einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen gespeichert und analysiert worden. Die Operation laufe seit 18 Monaten.

Die Öffentlichkeit, so der Guardian, sei über all dies nicht informiert worden. Das Blatt beruft sich auf Dokumente, die der Zeitung über den Enthüller der NSA-Bespitzelungsaffäre, Edward Snowden, zugespielt wurden. Der Skandal sei daher nicht nur ein Problem der USA, auch Großbritannien spiele eine zentrale Rolle in der Affäre. Snowden nannte das Programm der Briten die "größte verdachtsunabhängige Überwachung in der Geschichte der Menschheit".

Bereits vor zwei Wochen hatte der Guardian über die Kooperation der beiden Geheimdienste berichtet. Damals war bekanntgeworden, dass der britische Geheimdienst über die NSA Zugang zu dem Überwachungsprogramm Prism gehabt und auf diesem Wege Nutzerdaten von Internetdiensten ausspioniert haben soll. Die Zeitung stützt sich dabei auf interne Dokumente des GCHQ, das mehr als 100 Berichte über Überwachungsmaßnahmen seit 2010 angefertigt haben soll.


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Trollfeeder 25. Jun 2013

Sorry! Aber wer heute noch meint, man müsste Facebook "machen" um seine Privatsphäre zu...

teenriot 24. Jun 2013

Ja wer erinnert sich nicht an die alten Zeiten. Da wurden täglich Millionen in die Luft...

86400 24. Jun 2013

...ein Billionenmarkt - verquickt mit Daten von Google-Accounts und Apple unbezahlbar.

e_fetch 24. Jun 2013

...ach Du lieber Troll: Was verdienst Du eigentlich im Monat? Kannste ja mal posten. Und...

86400 24. Jun 2013

Unbestätigten Meldungen zufolge wurden seit 2007 bis laufend, Drucker verschiedener...



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