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Internetknoten: DE-CIX verzichtet erstmals komplett auf Kupferkabel
(Bild: DE-CIX)

Internetknoten DE-CIX verzichtet erstmals komplett auf Kupferkabel

Seit seiner Gründung nutzen einige der Kunden des German Commercial Internet Exchange weiterhin Kupferkabel. Nun haben die letzten 21 am DE-CIX auf Glasfaserkabel umgestellt.

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Der DE-CIX kommt erstmals ohne Kupferkabel aus. Das gab die Betreibergesellschaft des Internetknotens am 12. August 2013 bekannt. Seit Bestehen des German Commercial Internet Exchange wurde Kupferkabel für kurze Strecken von bis zu 100 Metern verwendet.

"Aber in all den Jahren blieben einige unserer Kunden aus den alten Tagen bei ihren Kupferkabeln. Tatsächlich hatten 21 Kunden noch Kupferkabel, als wir die neue DE-CIX-Apollon-Plattform eingeführt haben. Diese 21 Kunden haben nun auf Glasfaserkabel umgestellt - endlich", erklärte der Betreiber.

Das optische Netzwerk, das die Daten zwischen den Switches der neuen Infrastruktur transportiert, wurde im Mai 2013 eingerichtet. Bei DE-CIX Apollon soll die Datenübertragungsrate komplett auf 100 GBit/s ausgelegt werden, um die Peering-Möglichkeiten zu erweitern.

Das optische Netzwerk verbindet als Backbone die vier Supernodes im Zentrum von DE-CIX Apollon sowie drei weitere Rechenzentrumsstandorte in Frankfurt, an denen Kunden angeschlossen sind und die als Zubringer für den Datenverkehr dienen. Die neue optische Transportinfrastruktur bietet laut Betreiber eine Kapazität von insgesamt 12 TBit/s über die gesamte Netztopologie und basiert auf der FSP-3000-Plattform von ADVA Optical Networking. Die Installation des 100G-Glasfaser-Backbones hatte im Dezember 2012 begonnen und wurde im Mai 2013 abgeschlossen.

Die nächste Phase im Aufbau von DE-CIX Apollon, die bis Mitte Dezember 2013 abgeschlossen sein soll, bildet die Migration auf insgesamt zehn Alcatel-Lucent-7950-XRS-Core-Router. Wenn die DE-CIX-Interconnection-Plattform vollständig aufgebaut ist, wird sie über mehr als 300 100G-Ports verfügen.

Das ZDF hatte Informationen darüber erhalten, wie die NSA an die Daten am DE-CIX kommt. Offenbar liefert Level 3, einer der größten Tier-1-Provider weltweit, die Daten. Der Tier-1-Provider dementiert dies.

Auf die Frage, wie US-Geheimdienste an den Leitungen und Rechenzentren dieses Knotens Daten abgriffen, sagte Klaus Landefeld vom DE-CIX Management: "Es ist machbar, oder es ist zumindest denkbar, dass in Frankfurt auch Betreiber sagen: Wir schalten das an unseren Gerätschaften ein. Zum Beispiel weil man eben eine Rechtsanordnung hat, aus USA oder so. Wenn man amerikanischer Betreiber wäre, dann müsste man dem Folge leisten."


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Neuro-Chef 28. Aug 2013

Hmm, bin bald Netzwerk-Admin :D So bescheuert wie die oft sind, müsste man eh alles...

s1ou 14. Aug 2013

Ich würde in einem Raum in dem Kilowatt an Strom durch die Luft übertragen werden ja...

bofhl 14. Aug 2013

Guter Witz, Danke! Nein, eher wird die USA ihre Freude in der NATO zwingen, gegen diese...

s1ou 14. Aug 2013

Ohelbach Stromkabel? ;)

Karl-Heinz 14. Aug 2013

Das Schlimme ist: die erzählen so oft derlei Unsinn, daß man sich zunächst mal nicht...

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